Mediencommuniqué zur Abstimmung vom 10. Juni

Wil, 11. April 2001

Die überparteiliche unabhängige Vereinigung "Young4FUN.ch", welche über 500 junge Mitglieder, zumeist Parteilose sowie einzelne Exponenten aus JSD, KVP, EDU, JSVP, Jung-freisinn, Jung-Liberale, DVP sowie einige wenige aus dem grün-alternativen Lager um-fasst, hat einstimmig beschlossen, sich mit allen Mitteln für FUN (Freiheit, Unabhängig-keit und Neutralität), für die Zukunft der humanitären Tradition der Schweiz und für die Sicherheit der Jugend (speziell der jungen Soldaten) einzusetzen und somit gegen die Militärgesetzrevision vom 10. Juni anzutreten. Young4FUN.ch war bereits beim Sammeln für das doppelte Referendum sowie bei der Einreichung der Unterschriften dabei.

Young4FUN.ch hat zwar wenig finanzielle Mittel zur Verfügung, aber durch grosses Enga-gement der vielen Jugendlichen versuchen wir dies auszugleichen und uns trotzdem Ge-hör zu verschaffen. Die Kernpunkte unserer Abstimmungskampagne sind folgende:

  • Standaktionen in rund 25 Ortschaften der Schweiz am 12. Mai (eine Einladung folgt in einigen Wochen) sowie weitere Standaktionen, Verteilaktionen und Diskussionen hauptsächlich bei Jugendparlamenten, Berufsschulen, Kantonsschulen und Universitä-ten

  • Ausgangs-Aktionen in Discos, Kinos und Pubs

  • Organisation von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit kompetenten Referenten (z.B. junge Soldaten der Swisscoy)

  • Internetkampagne (in einigen Tagen steht eine neue Homepage, mit einem ausführli-chen Dossier zum Militärgesetz)

  • Grossauflage einer Spezialausgabe unserer Zeitung "news@young4fun.ch"

Hauptsächlich werden wir uns an Jugendliche selber wenden, trotzdem appellieren wir auch an Eltern, Grosseltern, Lehrer und Freunde von Jugendlichen, uns nicht in den Krieg zu schicken und dafür die kostengünstigere und trotzdem für die betreffenden Opfer viel wirksamere humanitäre Tradition der Schweiz (z.B. IKRK) zu fördern. Ob es das Militär generell auszubauen gilt, ist sehr fraglich. Die Armee allerdings für die Teilnahme von Schweizer Truppen an ausländischen Kriegen, also für die Kooperation mit der NATO, auszubauen, steht für uns ausser Diskussion. Damit würden unsere immerwährende, bewaffnete Neutralität und unsere 200-jährige Friedenstradition aufgebrochen. Die Schweiz würde in fremde Kriegshändel hineingezogen.
Gefördert werden sollen Medikamentenlieferungen, Krankenhäuser und generell die neut-rale Hilfe der Schweiz, nicht aber Waffen und Soldaten.

Sabrina Hunziker
Medienstelle Young4FUN.ch

Für allfällige Fragen:
Lukas Reimann (Präsident Deutschschweiz): 078 648 14 41
Kevin Grangier (Präsident Westschweiz): 079 432 37 64
Uta Lehner (Präsidentin Tessin): 076 319 06 74