Innovative, zukunftsorientierte Jugend ist gegen den politischen UNO-Beitritt

Pressecommuniqué vom 17. Dezember 2001

An der Vorstandssitzung von diesem Wochenende hat die eidgenössische, überparteiliche Vereinigung Young4FUN.ch, welche erst 11 Monate nach der Gründung bereits über 900 Mitglieder zählt, einstimmig die Nein-Parole zum politischen UNO-Beitritt beschlossen.
Bei der Abstimmung über den politischen UNO-Beitritt geht es nicht um Jugendförderung, Forschung, Umweltschutz, Bildung oder Gesundheit. Die Schweiz ist bereits in den zumeist unumstrittenen Unterorganisationen überdurchschnittlich vertreten. Sie bildet mit der UNO eine bewährte, freiwillige Partnerschaft. Bei der Abstimmung vom 3. März geht es darum, ob aus dieser Unabhängigkeit eine zwingende UNO-Abhängigkeit werden soll.
Die fortschrittliche Schweizer Jugend ist gegen den politischen UNO-Beitritt weil:
- Wir jung und selbstbewusst den humanitären Weg der Schweiz gehen und nicht orien-tierungslos tun wollen, was alle tun.
- Wir uns nicht immer mehr Freiheiten nehmen lassen. Eine internationale Bevormun-dung durch einzelne hohe Politiker brauchen wir nicht.
- Wir uns als neutraler Staat nicht in internationale Konflikte hineinziehenlassen wollen, um dadurch unsere Sicherheit und die friedensfördernden humanitären Dienste der Schweiz aufs Spiel zu setzen.
- Die hohen zusätzlichen Kosten falsch investiert sind. Die Jugend ist auf einen gesunden Staatshaushalt angewiesen.
Der jetzige Zustand ist für die Schweiz und die Welt ideal. In allen positiven Bereichen der UNO (wie z.B. UNICEF-Kinderhilfswerk) hilft die Schweiz überdurchschnittlich aktiv mit, ohne sich durch eine Mitgliedschaft der politischen UNO unnötig und ungewollt in die teure Abhängigkeit des umstrittenen politischen Teils der UNO einbinden zu lassen. Überzeugt sagt die fortschrittliche Jugend am 3. März 2002 NEIN zum polit. UNO-Beitritt!

Eigeninitiative gefragt
Young4FUN.ch hat bereits zwei Sonderzeitungen zur Abstimmung herausgegeben (abrufbar: http://www.young4fun.ch/news/news_zeitung.htm). Eine weitere wird folgen. Das Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche an die Urne zu bringen. Selbstverständlich setzen wir wieder auf Internetaktionen wie E-Mail-Versände, SMS-Aktionen und Internet-Werbung. Zudem werden wir Flyers drucken und selber verteilen. Am 19. Januar veranstalten wir in rund 20 Schweizer Städten grosse Aktionen. Am 26. Januar haben wir in Bern unsere Generalversammlung. Anschliessend führen wir eine originelle Kundgebung auf dem Bundeshausplatz durch. Zu diesen beiden Aktionstagen werden Sie anfangs Januar eine separate Einladung bekommen.
Zudem wird Young4FUN.ch in Zusammenarbeit mit Schulen eine „Informationsgruppe Schweizer Jugend – UNO (jUgeNdO)“ gründen. Wir haben festgestellt, dass die Ablehnung des politischen UNO-Beitrittes desto grösser ist, desto mehr man sich informiert hat. Dies soll mit dieser Informationsgruppe vor allem an Schulen und Ständen die Chance zu längeren Diskussionen über Sinn und Unsinn eines Beitrittes geben.

Weitere Argumente und Informationen sind auf unserer Webpage www.young4fun.ch zu finden.

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