Zur Abstimmung: Bravo GSoA

Die Befürworter einer besseren Armeereform konnten - wie erwartet - der gewaltigen VBS-Kampagne wenig entgegenhalten. Dass das VBS (Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) für Millionen Steuerfranken Informationsbeauftrage bezahlt und in Millionenauflage Hochglanz-Broschüren, mehrere CD-Roms, Dokumentationen und Propaganda-Veranstaltungen sowie Kommunikationsberater finanziert und alle höheren Schulen zu beeinflussen versuchte, hatte wenig mit Fairness zu tun.
 
Umso mehr möchte sich die Jugendbewegung Young4FUN.ch bei all jenen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, welche engagiert gegen die Armee XXI eingetreten sind. Einem grossen Teil der Bevölkerung konnten wir aufzeigen, welche gravierenden, irreversiblen und radikalen Folgen die Armee XXI hat. Dies war und ist umso wichtiger, da die Armee XXI-Befürworter keine ehrliche Diskussion zulassen wollten.
Wenn ein veralteter, auf das Ausland ausgerichteter und die Jugend diskriminierender Totalumbau der Schweizer Armee angenommen wird, bei dem bereits im voraus mehr Mängel als bei der bestehenden Armee 95 bekannt sind und noch viele mehr während der Umsetzung aufkommen dürften, so gibt es nur eine Abstimmungssiegerin: die GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee). Schade.
 
 
Young4FUN.ch wird die Weiterführung der Armee XXI kritisch beobachten. Die tragische Entwicklung der Schweizer Armee kann Young4FUN.ch nicht mittragen.
Vom VBS und Bundesrat Schmid fordern wir:
 
a) mehr Transparenz
Die Bevölkerung soll nun offen und ehrlich über die Zusammenarbeit mit dem Ausland, über die Inhalte der neuen Rekrutierung und über weitere brisante Punkte informiert werden. Jetzt ist der Abstimmungskampf abgeschlossen und spätestens jetzt muss mit der Geheimniskrämerei in und um unsere Armee Schluss sein!
b) eine Armee für die Schweiz
 
Die Schweizer Armee muss sich wieder klar auf ihre Kernaufgaben - Sicherheit und Verteidigung einer neutralen und unabhängigen Schweiz - ausrichten. Dies wäre finanziell tragbarer als eine "Armee XXI für alles" und entspräche dem Verfassungsauftrag. Die Schweiz begibt sich in eine internationale, militärische Abhängigkeit (speziell im Rahmen von PfP, PARP, EPAC etc.) und muss diese unverzüglich beenden.
 
c) eine Armee für statt gegen die Jugend
Die Armee darf der Jugend keine zu schweren Steine in das zivile Leben legen. Nur so ist eine hohe Dienstbereitschaft möglich. Die Armee XXI geht leider voll zu Lasten der Jungen.
 

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Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
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Keine Armee ohne Schweiz!
Am 18. Mai:
Nein zur Radikalreform "Armee XXI"
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