Stellungnahme von Lukas Reimann zum Artikel "junge Rechtsaussen" vom 18.2.02

Ich gebe zu, ich habe vor 2 Jahren und nicht wie im Artikel geschrieben "vor wenigen Monaten" einen Fehler begannen und eine Spende an den mir damals unbekannten Ernst Indlekofer verdankt. Es war ein Brief, wie 1000 andere Spender ihn auch bekommen haben und ich habe mich in der Vergangenheit zur Genüge von Rechtsextremismus distanziert und für diese Spendenverdankung entschuldigt. Dass ich im Artikel des Tages-Anzeigers in Verbindung mit menschenverachtenden Extremisten gebracht werde im Zusammenhang mit einer 2 Jahre alten Geschichte, enttäuscht mich. Ich hatte nie Kontakte und ich werde nie Kontake haben zu Rechtsextremisten. Sie verachten grundlos Menschen und verherrlichen das wohl schrecklichste Ereignis des 20. Jahrhundert. Im Gegenteil wurde ich sogar von Rechtsextremisten bedroht, weil sich Young4FUN.ch ganz klar gegen Extremisten stellt, und somit einem Extremisten auch den Beitritt verweigerte.
Nur weil ich gegen die Abtreibung bin und einmal für die Partei EDU ein Interview gemacht habe, habe ich noch lange keine Kontakte zu Rechtsextremisten. Pascal Trost ist eines von bald 1000 Young4FUN.ch-Mitgliedern und mir war bisher nicht bekannt, dass er Kontakte zu Rechtsextremisten haben soll. Young4FUN.ch wird sich mit Pascal Trost in Verbindung setzten und falls seine Kontakte zu Rechtsextremisten wirklich bestehen, kann er mit dem sofortigen Ausschluss rechnen. Young4FUN.ch duldet keine Extremisten in ihren Reihen, dies steht in verschiedensten Papieren. Ich möchte hier das Grundsatzpapier 2002 zitieren:"Offenheit, Ehrlichkeit und Dialogbereitschaft bei gegenseitiger Achtung vor dem Anderen ist die grundlegende Voraussetzung für das Zusammenleben in einer Staatsgemeinschaft. Dies schliesst die Toleranz gegenüber anderen Meinungen und Kulturen ein. Um ein friedvolles Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen zu ermöglichen, ist jedweder Extremismus zu verurteilen. Subversive Kräfte, gewaltbereite Autonome, Neonazis und sonstige gewaltbereite Kriminelle müssen die gesamte Härte der staatlichen Organe spüren."
Young4FUN.ch ist nicht die Jugendorganisation der AUNS und deren Name steht durchaus auch für Spass , da man junge Leute von der Freude überzeugen will, die der politische Einsatz für eine gute Sache bringt. Ich hoffe wirklich, dass man mir den vor 2 Jahren gemachten Fehler verzeiht und endlich aufhört, mich völlig verunglimpfend und fälschlicherweise in Zusammenhang mit Extremisten zu stellen.

Lukas Reimann, Wil