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Die
UNO-Abstimmung ist vorbei, doch einige Wunden, welche die Befürworter
aufgerissen haben, sind noch nicht verheilt. Young4FUN.ch hat bereits
in einem andern Communiqué auf Angriffe der UNO-Befürworter
auf die Demokratie hingewiesen, es sei hier an die Staatspropaganda,
den Machtmissbrauch durch SAJV (Schweizer Arbeitsgemeinschaft der
Jugendverbände), UNO-Propaganda in der Armee oder das skandalöse
Konzert mit der Wahlurne und dem Einlass nur mit Stimmcouvert erinnert.
Auch an die Anthrax-Briefe gegen UNO-Beitritts-Kritiker sei hier
erinnert.
Jetzt
ist ein neuer Skandal geplatzt. Das Jugendkomitee "Go UNO"
hat am Abend nach unserer friedlichen und erfolgreichen Kundgebung
auf dem Bundesplatz ein Neid-Pressecommuniqué verfasst. Es
behauptete, eine Kundgebung mit vielen Reden und Argumenten würde
nur veranstaltet, "da man keine Argumente habe". Ob man
an einer sachlichen Kundgebung oder einem von vielen Gratis-Pop-Konzert
mehr über die UNO diskutieren kann, sei dahingestellt.
Im
Communiqué wird weiter behauptet, es seien nur 60 und hauptsächlich
ältere Teilnehmer gewesen. Jeder der dort war, kennt die Wahrheit
und auch keine einzige Zeitung und kein einziger Newsticker behauptete
eine solche Lüge. Auf unsere Anfrage hin, wie man darauf käme,
behauptete Daniel Helfenfinger für "GoUNO" aber trotzdem
dreist: "In unserer Medienmitteilung stützen wir uns auf
Angaben aus Zeitungen und Newstickern." Sowieso, welche Zeitung
kommt schon 2 Stunden nach der Kundgebung heraus
Nun
muss man wissen, dass zu unserer Kundgebung eine unbewilligte, provokative
Gegendemonstration stattfand. Allerdings konnten die Gegendemonstranten
ganze 4-6 (!!) Leute mobilisieren. Diese sind durch gezielte provokative
Beleidigungen und das Werfen von Tomaten aufgefallen. Gleichzeitig
verteilten sie "GoUNO"-Flugblätter. Wiederum auf
unser Nachfragen hin, antwortete Daniel Helfenfinger für das
Komitee "GoUNO:"Das nationale überparteiliche Jugendkomitee
Go UNO hat keine Gegendemonstration durchgeführt."
Nun gut, wir vertrauten auf seine Ehrlichkeit und sahen von einer
Klage ab. Den vollständigen Briefwechsel zwischen Young4FUN.ch
und GoUNO kann man übrigens unter http://www.young4fun.ch/young/gv/2002/index.htm
nachlesen. Auf dieser Seite findet man auch Bilder der Tomatenwerfer,
die uns auf dem Bundesplatz tätlich angegriffen haben und verbal
zu provozieren versuchten.
Ein
schockiertes Mitglied der Jungfreisinnigern gab uns einen Hinweis.
Daniel Helfenfinger hat per Email zur Teilnahme an der unbewilligten
Gegendemonstration aufgerufen. Dummerweise hat er dies auch über
eine Email-Liste gemacht, welche jedermann nachlesen kann:
http://www.domeus.de/list/messages/read?ecircleid=2538&msgnr=3&month=0&year=0&msgid=22929643&sb=0
Offenbar hat Helfenfinger keine Ahnung von Demokratie, Fairness,
Ehrlichkeit und dem Umgang mit politisch Andersdenkenden. Wir sind
schwer enttäuscht von Helfenfinger und dem Komitee "GoUNO".
In unserer Vereinsgeschichte haben wir vielleicht durch provokative
Aktionen Aufsehen erregt, aber wir bleiben immer ehrlich, tolerant,
legal und wir haben einen normalen Umgang mit politisch Andersdenkenden.
Wir
prüfen nun eine Klage gegen Daniel Helfenfinger und das Komitee
"GoUNO" wegen Betrug, Lügen, übler Nachrede,
tätlichen Angriffen und insbesondere dem Aufruf und der Teilnahme
zu einer unbewilligten, gewaltbereiten Gegendemonstration. Alles
klare Verstösse gegen das Gesetz. Wir sind vorallem über
die unglaublichen Lügen schockiert, mit welchen Daniel Helfenfinger
im Namen von "GoUNO" gegen uns arbeitete. Dreist und ohne
Skrupel hat er uns belogen. Offenbar war ihm bewusst, dass er gleich
mehrfach gegen Gesetze verstossen hat und ein hohes Bussgeld riskiert.
Zudem war ihm peinlich, dass er trotz Hunderten von Email-Empfängern
nur ca. 5 Leute mobilisieren konnte. Deshalb versuchte er die ganze
Aktion zu vertuschen. Aber nicht mit uns!
Daniel
Helfenfinger ist auch Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz.
Die Jungfreisinnigen sind eine wichtige Jungpartei mit Zukunft und
hohen Werten wie Liberalismus, Freiheit, Ehrlichkeit und Toleranz.
Auch Young4FUN.ch zählt zahlreiche jungfreisinnige Mitglieder
und steht hinter diesen Werten. Ein schweizerischer Präsident,
der gezielt und bewusst gegen Sitte, Demokratie, Recht und Ordnung
verstösst, der ohne Skrupel lügt und der zu einer gewalttätigen,
unbewilligten Demo aufruft, ist nicht länger tragbar. Wir fordern
von ihm eine öffentliche Entschuldigung und den sofortigen
Rücktritt als Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz.
Die Jungfreisinnigen Schweiz haben bessere und kompetentere Leute
an der Parteispitze verdient. Nur so wird man sie in Zukunft noch
als wichtige politische Jungpartei ernst nehmen können.
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