Generalversammlung und Kundgebung: ein voller Erfolg!

Die Generalversammlung und die Kundgebung von Young4FUN.ch vom 26.1 waren ein voller Erfolg, auch wenn dies die wenigen jugendlichen UNO-Befürworter nicht wahrhaben wollen und deshalb einige Unwahrheiten in Pressecommuniqués verbreiten. Die Präsenz und der Effekt in Bern sowie in den Medien (TV, Radio, Zeitungen etc.) waren riesig. An nur einem Tag wurden an die 10'000 Young4FUN.ch-Flyers verteilt. Spätestens diesen Dienstag abend werden wir auf unserer Homepage www.young4fun.ch alle Informationen, Grussbotschaften, Reden, das Grundsatzpapier, einen Bericht sowie eine grosse Fotosammlung mit Bildern der Generalversammlung und insbesondere der Kundgebung (inkl. Bilder der tomatenwerfenden, undemokratischen UNO-Befürworter) auf dem Bundesplatz veröffentlichen. Bereits jetzt möchten wir unser zusammenfassendes Pressecommuniqué nicht vorenthalten:
Pressecommuniqué zur Generalversammlung, zur Kundgebung sowie zur unfairen Pressemitteilung der Vereinigung "Go UNO"

zur Generalversammlung
An der Generalversammlung nahmen über 100 Jugendliche aus der ganzen Schweiz teil. Nebst der Begrüssung durch den Präsidenten wurden auch Grussbotschaften aus dem Ausland von "Young4FUN.ch international" überbracht (u.a. USA, Deutschland). Interessant waren die Jahresberichte der drei PräsidentInnen (deutsch, französisch, italienisch). Besonders ist zur erwähnen, dass Young4FUN in der Westschweiz viele Mitglieder gewonnen hat und insgesamt den Mitgliederanteil auf 821 verdoppeln konnte. Nachdem die Jahresrechnung angenommen wurde, sind neue Vorstandsmitglieder gewählt und Abtretende geehrt worden. Besuch aus Rom hat Young4FUN vom TV-Journalisten und Experten für multinationale Organisationen Massimo Soncini bekommen. Soncini referierte kompetent zum Thema "Betrachtung der Aussenpolitik der Schweiz". Zum Schluss der Versammlung wurde eine Diskussion über die UNO-Abstimmung geführt, wobei einstimmig die Nein-Parole gefasst wurde.

zur bewilligten Kundgebung
Auf dem Bundeshausplatz haben über 150 Jugendliche gegen den Beitritt der Schweiz zur UNO und gegen die Manipulation aus Bundesbern demonstriert. Verschiedenste Jugendliche äusserten sich kompetent zu den negativen Folgen eines UNO-Beitrittes.
Anlass zur Demonstration gab die Farce im Jugendparlament, wo es den Gegnern eines UNO-Beitrittes verweigert worden war, ihr Informationsmaterial aufzulegen. Das Fass zum Überlaufen brachte aber dann der Versuch die Jugend mit Gratistickets für Konzerte zu korrumpieren. Offensichtlich will man die Mitsprache der jungen Generation nur dann, wenn sie gerade passt (d.h. der Staatsmeinung entspricht). Der Unwille über dieses Einspannen der Jugend wurde auch in zahlreichen kreativ gestalteten Plakaten zum Ausdruck gebracht wie etwa: "Trotz trendy Polo-Metzler Rock, auf die UNO haben wir kein Bock".
Viele Junge sind aus guten Gründen gegen den UNO-Beitritt. In zahlreichen interessanten Wortmeldungen der Demonstrationsteilnehmer und auf Plakaten und Spruchbändern wurden die unterschiedlichsten Argumente angeführt: Vom Verlust der schweizerischen Unabhängigkeit, über die Verletzung der Neutralität bis hin zu demokratischen Bedenken bezüglich dem Einfluss des Sicherheitsrates und der Einschränkung unserer Möglichkeiten zur humanitären Hilfe. So wurde zum Beispiel auf einem Plakat die Frage aufgeworfen: "Was wäre, wenn Zürich in der Schweiz ein Veto-Recht hätte?" auf einem anderen Transparent wollte man lieber "Unabhängig statt UNO-abhängig sein".
Auch ein sogenannter "Alleingang" der Schweiz wurde von mehreren RednerInnen nicht als negativ gewertet sondern vielmehr als Herausforderung und eine Chance für die Zukunft. Der freie Wettbewerb mit der UNO im humanitären Bereich wird von den Demonstrationsteilnehmer nicht gescheut, sondern gewünscht. Im Anbetracht der Reformen innerhalb der UNO, wird es je länger je wichtiger sein, dass die neutrale Schweiz eine echte Alternative zur UNO bildet – es kann dann den Völkern überlassen bleiben, wen sie sich als Vermittler in einem Konflikt wählen.
Alle eingebrachten Argumente sind Ausdruck davon, dass die junge Generation sehr wohl bereit ist, den politischen Dialog mitzutragen und mitzugestalten. Es wäre für alle eine Bereicherung (auch die Herren und Damen Bundesräte!), wenn diese gewichtigen Einwände aufgegriffen und ehrlich diskutiert würden – die Jugend würde so wirklich und echt ernst genommen! Dies wäre eine echte Innovation in der Schweiz !

zur Stellungnahme von "Go UNO"
Wirklich peinlich war an der Kundgebung lediglich die unbewilligte, aggressive und nur von etwa 5 Leuten besuchte Gegendemonstration von UNO-Befürwortern. Dass unsere friedliche Kundgebung, welche zu 99% nur von Jugendlichen und Studenten besucht war, durch Tomatenwürfe gestört wurde, zeigt das Demokratieverständnis gewisser UNO-Befürworter. Es ist eine absolute Lüge, diese effektvolle Kundgebung als Flop zu bezeichnen. Es kamen mehr Jugendliche (und sicher keine "Alten" wie behauptet) als an manchem GoUNO-Pop-Konzert. Auch die von "Go UNO" im Communiqué behauptete Teilnehmerzahl 60 ist eine absolute Lüge. So waren belegbarererweise (Präsenzliste) schon an der vorangehenden Generalversammlung wesentlich mehr Teilnehmer, wobei weitere zur Kundgebung hinzugestossen sind. Wir setzen auf die Kraft ehrlicher Argumente und nicht auf Stimmenkauf mit Gratistickets für Konzerte, Lügen, Verdrehungen oder Diffamierungen. Unzählig viele Argumente finden sich auf unserer Homepage www.young4fun.ch, in unserer Print-News-Zeitung sowie im Argumentarium. Auch fairen Podiumsdiskussionen mit Befürwortern stellen wir uns weiterhin jederzeit gerne. Die ebenfalls peinliche Stellungnahme der Vereinigung "Go UNO" lässt uns vermuten, dass mit Neid und Furcht zur Kenntnis genommen wurde, das enorm viele vernünftige Jugendliche auch ohne Gratis-Pop-Konzerte auf die Strasse gehen und für die Zukunft der Schweiz und der Welt mit stichhaltigen Argumenten einstehen.

Details, Berichte und Fotos folgen wie oben erwähnt am Dienstag auf der Homepage.

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