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Young4FUN.ch
(Junge für Freiheit, Unabhängigkeit und Neutralität
Schweiz) ist enttäuscht darüber, dass die Mehrheit der
Schweizer StimmbürgerInnen den Mut und das Selbstbewusstsein
nicht aufgebracht haben, die vielen Chancen und Vorteile einer freiwilligen,
unabhängigen Partnerschaft mit der UNO ohne einen Beitritt
zu nutzen. Das jetztige orientierungslose Anpassen ist als verpasste
Chance einer Alternative zu Grossmachtsgebilden für die ganze
Welt zu werten.
Die
sympathische, gut besuchte Abstimmungsveranstaltung von Young4FUN.ch
in Wil war trotzdem sehr wertvoll. Radio DRS mit mehreren starken
Live-Schaltungen, weitere Journalisten und ein Fernseh-Team besuchten
uns. An der Feier liess man es sich nicht nehmen, trotzdem Champagner
zu trinken und Ballone fallen zu lassen. Young4FUN.ch hat mit über
100'000 Flugblättern, Schulbesuchen, Internetkampagnen, zwei
Extra-Zeitungen, Klebern, einer Kundgebung und vielen Standaktionen
gekämpft. Es war das Ende eines langen und nicht immer fairen
Kampfes. AN DIESER STELLE MOECHTEN WIR UNS NOCHMALS GANZ HERZLICH
BEI ALLEN BEDANKEN, DIE MIT VERSTAND, HERZ UND ENGAGEMENT GEGEN
DEN POLITISCHEN UNO-BEITRITT GEKAEMPFT HABEN und somit die Anliegen
der Jugendlichen berücksichtigten. Es war eindrücklich
zu sehen, wieviele einfache Bürger sich gegen das Kapital und
die Kampagne von Grossfinanz, Regierung, Parteien, Promis und gewissen
Medien einsetzten. Unter diesen Bedingungen darf die Abstimmung
sicher als Achtungserfolg gesehen werden. An der heutigen Veranstaltung
in Wil waren wir uns alle einig, dass es jetzt erst recht weitergehen
muss. Dass wir alleine gestern Sonntag abend 4 (!) Neubeitritte
verzeichneten, bestärkt uns in dieser Meinung. Es ist keine
Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, einfach liegenzubleiben.
Wir sind davon überzeugt, dass unser Engagement jetzt nötiger
denn je ist und dazu sind wir auch weiterhin auf unsere aktiven
Mitglieder, Gönner und Sympathisanten angewiesen. Der Einsatz
für eine weltoffene, zukunftsorientierte Schweiz in Demokratie,
Freiheit, Unabhängigkeit und Neutralität geniesst höchste
Priorität. Wir werden das Verhalten des Bundesrates (im Namen
der Schweiz) als UNO-Mitglied kritisch beobachten.
Young4FUN.ch
wird beispielsweise eine Arbeitsgruppe zum Thema "Bilaterale
2" gründen, eine Komission wird sich mit internationalen
Bildungsverträgen z.B. von Unis beschäftigen und viele
weitere Themen lassen uns (leider) keine Ruhe.
Bereits
vormerken sollte man sich das Wochenende vom 20./21.April 2002.
Young4FUN.ch wird dann eine Strategie-Tagung mit angemessenem Rahmenprogramm
(Young4FUN.ch-Party) durchführen. Das Ziel soll es sein, neue
Ideen zu erfassen und Young4FUN.ch noch leistungsfähiger zu
machen. Zudem wollen wir die Gemeinschaft fördern. Alle Mitglieder
werden dazu in den nächsten Wochen schriftlich eine Einladung
erhalten.
Einen
guten Bericht vom Fernsehsender TSI über die Young4FUN.ch-Abstimmungsveranstaltung
findet man unter:
http://www.swissinfo.org/sit/Swissinfo.html?siteSect=133
(dort auf "Delusione tra gli sconfitti" klicken)
für
das Young4FUN.ch-TEAM:
www.young4fun.ch
Lukas Reimann, Präsident Young4FUN.ch Deutschschweiz, 078 648
14 41
Kevin Grangier, Präsident Young4FUN.ch Westschweiz, 079 432
37 64
Uta Lehner, Präsidentin Young4FUN.ch Tessin, 076 319 06 74
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