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Der Bundesrat
muss in den letzten Tagen ganz schön mit Emails eingedeckt
worden sein. Uns erreichten grosse Mengen von Email-Kopien, was
die Verärgerung in der Bevölkerung über die Aussenpolitik
des Bundesrates klar zum Ausdruck brachte.
Wie pickten 20 Emails raus und können wirklich empfehlen, diese
auch einmal zu durchstöbern.
(Sie sind nach Datum geordnet)
Sehr geehrte Damen und Herren Bundesräte
Wieder ist ein Abstimmungs-Sonntag hinter uns. Das Stimmvolk hat offenbar
begriffen, was Sie wollten. Auf Grund er Aussagen von Herrn BR. Deiss
am Schweizer Fernsehen muss ich aber die Ansicht vertreten, dass zumindest
unser "Aussenminister" nicht begriffen hat, was das Stimmvolk
will. Wenn Jemand nach diesem deutlichen Signal von der Basis nicht
begreift, dass das Thema Europa auf Jahre kein Thema sein darf, sondern
noch immer von Beitrittsverhandlungen in der nächsten Legislatur-Periode
spricht sehe ich viel Unverständnis. Ich gehe aber nun als Demokrat
davon aus, dass der heutige Sonntag nächsten Mittwoch ein Thema
sein wird in der Bundesrats-Sitzung. Ich erwarte also von Ihnen, dass
nach dieser Sitzung ein klares Communiqué des Bundesrats zu
vernehmen sein wird mit de Aussage, dass die EU in den nächsten
Jahren kein Thema mehr ist. Dies verlange sicher nicht nur ich, das
erwarten 76 % der Bevölkerung auf Grund des heutigen Resultats.
Mit freundlichen Grüssen
Paul Bannwart
Geehrter Herr
Deiss
Sie äusserten
sich im Fernsehen sehr gelassen über das Abstimmungsresultat
zur Initiative "Ja zu Europa". Es machte sogar den Anschein,
Sie seien erfreut über den Ausruf des Volkes gegen die bundesrätliche
Aussenpolitik.
Es war taktisch intelligent vom Bundesrat, diese Initiative nicht
zu unterstützen, da man im vornherein wusste, dass man eine
herbe Niederlage einstecken werden müsste.
Dass Sie nun
aber der Meinung sind, die knapp 80 % des Volkes, welche Nein gestimmt
haben, einfach missachten zu können und dass Sie Ihren EU-Kurs
in der gleichen Form weiter verfolgen wollen, befinde ich für
unhaltbar! Mit dieser Meinung bin ich nicht alleine, denn in der
"Elefantenrunde" im TV war SP-Mann Cavalli der einzige,
der Ihre Äusserungen in Schutz nahm. Auch Ihr Parteipräsident
kritisierte Sie, Sie seien farbenblind. Diese Vernünftige Haltung
wunderte mich, driftet doch die "bürgerliche" CVP
immer weiter in Ihre Richtung, Herr Deiss, ab.
Das Beitrittsgesuch
der Schweiz in die EU hat nichts mehr verloren in Brüssel,
es sollte unverzüglich zurückgezogen werden. Es ist nun
die Aufgabe des Bundesrates, die Stimme des Volkes auch im Ausland
zu vertreten, auch wenn der Bundesrat in letzter Zeit immer häufiger
überfordert scheint mit dieser Aufgabe.
Mit freundlichen
Grüssen
Thomas Bösch
Sehr geehrte
Damen und Herren Bundesräte
Das Schweizerstimmvolk hat ein klares Nein zu EU-Beitrittsverhandlungen
gesagt. Das Schweizervolk ist die oberste politische Instanz. Dies
müssen auch die Damen und Herren Bundesräte verstehen
und haben sich dem Willen des Schweizervolkes zu fügen, auch
wenn dies manchmal nicht mit den eigenen Interessen übereinstimmt.
Schliesslich haben Sie geschworen:
"Ich schwöre vor Gott, dem Allmächtigen, die Verfassung
und die Gesetze des treu und wahr zu halten; die Einheit, Kraft
und Ehre der schweizerischen Nation zu wahren; die Unabhängigkeit
des Vaterlandes, die Freiheit und die Rechte des Volkes und seiner
Bürger zu schützen und zu schirmen und überhaupt
alle mir übertragenen Pflichten gewissenhaft zu erfüllen,
so wahr mir Gott helfe."
Damit haben Sie geschworen, dass Sie den Willen des Schweizervolkes
respektieren werden. So erwarte ich (und mit mir 3/4 der Bevölkerung),
dass Sie Ihr EU-Beitrittsgesuch zurückziehen und bald vom Bundesrat
zu hören ist, dass ein EU-Beitritt für die nächsten
Jahre nicht in Frage kommt.
Da Sie Ihren Schwur ernst nehmen werden Sie den Willen des Volkes
respektieren und befolgen - hoffe ich.
Freundliche Grüsse
Paul Weber, Handelsschüler
Sehr geehrter Herr Bundesrat der sehr kleinen Minderheit
Sie können
in ihren Stellungnahmen den Sachverhalt drehen und wenden wie Sie
wollen: die 77% der vielen Schweizerinnen und Schweizer (55%), die
heute an die Urne gingen, wollen zum jetzigen Zeitpunkt nichts von
einem EU-Beitritt wissen, denn diejenigen, die der heutigen EU beitreten
wollen, die haben wohl JA gestimmt (wie Sie das ja sehr wahrscheinlich
auch getan haben). Sie mussten nur die staatspolitische Argumentation
ihres Kollegiums mittragen. Sie waren als Gegner der Initiative
total unglaubwürdig, da Sie ja Mitglied der NEBS sind. Deshalb
ist es vermessen, wenn Sie sich heute als Sieger sehen.
Sie haben heute
mit Ihren europhilen Kollegen eine schallende Ohrfeige erhalten,
die deutlicher nicht sein kann.
An Ihren Reaktionen
in den Medien muss ich aber leider davon ausgehen, dass Sie sich
in höchst arroganter Art und Weise über das Volksverdikt
hinwegsetzen und das Amt des Bundesrates für Ihre schöngeistigen
Ideologien weiter missbrauchen werden.
Als Bundesrat
können Sie gar nicht mehr glaubwürdig auftreten, weder
gegen innen noch gegen aussen. Sie sind nicht fähig als Bediensteter
des Souveräns die Befehle Ihres Chefs auszuführen.
Sie sollten
in staatsmännischer Manier nur noch zwei Dinge tun:
1. Beitrittsgesuch zurückziehen
2. Zurücktreten!!!!!
Es grüsst Sie hochachtungsvoll und mit jubilierendem Geiste
im Sinne einer freien Schweiz
Jonathan Schläpfer,
Gymnasiast
Sehr geehrte
Damen und Herren Bundesräte
Noch selten
habe ich mich in den letzten zehn Jahren über einen Volksentscheid
dermassen gefreut wie heute. Das heutige Plebiszit gibt mir weitere
Kraft und Hoffnung für unser Land.
Die überaus
deutliche Ablehnung zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit
der EU ist eine schallende Ohrfeige für alle EU-Euphoriker
und EU-Turbos. Ich bitte Sie aufgrund dieses klaren Volksentscheides
und das auch in Zukunft in weite Ferne gerückte Ständemehr
zu einem EU-Beitritt, das hängige bzw. sistierte EU-Beitrittsgesuch
zurückziehen und nicht mehr weiter zu verfolgen.
Stadtrat Thomas
Fuchs
3018 Bern-Niederbottigen
To Young4FUN.ch:
May I express my biggest salutations for your great work and victory.
Many Danes feel themselves strenghtened in their citicism towards
the undemocratic EU.
We ar very happy together with you.
Greetings from
The June Movements press office
Erling Böttcher
Sehr geehrter
Herr Bundesrat Deiss,
Nach Ihren Ausführungen zum überaus klaren Entscheid der
Stimmbürger gegen einen sofortigen EU-Beitritt, hatten Sie
gestern nichts anderes zu tun, als das eindeutige Resultat zu zerreden
und zu einer weiteren Schulmeisterei anzusetzen. Zusammen mit Ihrer
Statthalterin der Aussenstelle Ost, Frau Zapfel, haben Sie im Grunde
genommen aber nichts anders gesagt, als dass es dem Bundesrat scheissegal
ist, was das Volk sagt.
Deshalb muss ich Ihnen sagen, dass ich immer noch der Meinung bin,
dass Sie als Bundesrat das zu tun haben, was Ihnen die Volksmehrheit
sagt. Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein, erwarte ich Ihren
sofortigen Rücktritt. Solche Leute haben sich das Recht verwirkt,
für die Schweiz sprechen zu dürfen, denn nicht einmal
in einem Kegelclub kann man Vorstandsmitglieder brauchen, die gegen
die Interessen der Mitglieder arbeiten.
Mit freundlichen
Grüssen
Rolf König, Ebikon
Sehr geehrte
Damen u. Herren Bundesräte
Nach der erdrückend
hohen Niederlage der Initiative "Ja zu Europa", welche
eigentlich "Ja zur EU" heissen sollte, fordere ich, als
zukünftiger Stimm u. Steuerbürger, Sie auf das Beitrittsgesuch
zurückzuziehen und den Katalog der Legislaturziele wie folgt
abzuändern: Streichen sie im Interesse der Wahrung der Schweizerischen
Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung, sowie im Interesse
der Bewahrung eines Ortes in Europa, welcher nicht (bzw. fast nicht)
an übernationale Gesetze und Bestimmungen gebunden ist, der
Bewahrung eines Ortes, der Vorgänge im nahen und fernen Ausland
unvoreingenommen und offen beurteilen kann, der Bewahrung eines
Ortes der ein Hort der Volksrechte, des Friedens und der Humanität
ist, welchen wir nicht an demokratisch unlegitimierte, geschmierte
und kriminelle EU- Regenten verschachern wollen, den EU- Beitritt
aus den Legislaturzielen.
Diese sehr
klare Niederlage zeigt, dass Ihre Ziele eindeutig zu Hoch gesteckt
und vom Schweizer Volke, welches am Sonntag demokratisch NEIN gesagt
hat, nicht getragen werden. Dieses Nein, übrigens ist nicht
ein Nein, zur schnellen Gangart, wie viele EU- Befürworter
sagen, nein, es ist ein Nein zum EU- Beitritt. Denn: Wenn es ein
Nein zur schnellen Gangart gewesen wäre, wäre die Initiative
mit 60- 65% abgelehnt worden und nicht mit mehr als 79%.
Ich bitte Sie,
als verantwortungsvolle Magistraten, dieser Tatsache ins Auge zu
sehen und den EU- Beitritt aus den Legislaturzielen zu streichen
und sich um konstruktive Lösungen zu kümmern, welche wir
benötigen werden für künftige Probleme, deren Lösung
Sie bereits jetzt an die EU- Führung delegiert haben.
Denn auch in
Zukunft wird das Schweizervolk einen EU- Beitritt ablehnen, da bin
ich mir sicher.
In diesem Sinne,
mit freundlichen Grüssen und auf baldige Antwort hoffend
U. Schürch
Zürich
Sehr geehrter Herr Deiss
Nach dem sehr
deutlichen NEIN zur EU-Initiative sollten sie das Beitrittsgesuch
zurückziehen. Schliesslich hat es Ihr "Chef" das
Schweizervolk befohlen. Bei der Initiative mit dem verwirrenden
Titel "Ja zu Europa" ging es ja um den Beitritt zur EU,
man nimmt schliesslich nicht Verhandlungen auf um dann doch nicht
beizutretten.
Wenn der Bundesrat in die EU will heisst das noch lange nicht das
das Volk dies auch will. Sie sollten den Volkswille etwas mehr respektieren.
Wollen Sie deshalb in die EU ,den da hat das Volk auch nichts mehr
zu sagen, dann können Sie ungestört Ihre Politik machen?
Freundliche
Grüsse
Roman Fischer
Sehr geehrte
Damen und Herren Bundesräte Joseph Deiss, Ruth Dreifuss, Ruth
Metzler, Kaspar Villiger, Moritz Leuenberger, Pascal Couchepin und
Samuel Schmid
Nach der Niederlage
aller Bundesratsparteien ausser der SVP von Gestern im Bezug auf
den zick-zack Weg in die EU glaube ich dass die höchste Stelle
der schweizerischen Eidgenossenschaft, der Souverän, ganz klar
gezeigt hat, dass das Volk NICHT in die Europäische Union will.
Aus diesem Grund finde ich es von einem Bundesrat unverantwortlich,
das Beitrittsgesuch in Brüssel zu lassen. Ich fordere Sie,
Damen und Herren Bundesräte, vor allem Joseph Deiss als Aussenminister,
desshalb auf, das Beitrittsgesuch der Schweiz unverzüglich
zurückzuziehen, da in der schweizerischen Eidgenossenschaft
immernoch das Volk sagt was mit der Schweiz geschehen soll, und
nicht der Euroturbo Bundesrat.
Mit freundlichen
Grüssen
Beat Keller, Schüler
Liebe Mitglieder des Bundesrates
Vor über 700 Jahren konnten sich die ersten Schweizer von der
Knechtschaft eines anderen Staates lösen. Sie mussten sich
mit Gewalt wehren. Viele von ihnen sind dafür gestorben. Vor
150 Jahren gab es aus dem losen Staatenbund den Bundesstaat Schweiz,
mit einer der freiheitlichsten Verfassungen. Es gibt nicht viele
Staaten, wo jeder einzelne Bürger so viel Einfluss auf das
politische Geschehen nehmen kann, wie in der Schweiz. Damals (und
einige auch heute noch) waren die Leute stolz, stolz darauf, eine
Verfassung geschrieben zu haben, in der verankert ist, dass jeder
Schweizer Bürger Einfluss auf das politische Geschehen nehmen
kann.
Mit einem EU-Beitritt würden wir sicher diese Einzigartigkeit
unseres Landes verlieren. Alle Abstimmungen, in denen es um einen
Beitritt zur EU ging, gingen bisher haushoch den Bach runter. Der
Bundesrat hat aber immer noch ein laufendes Beitrittsgesuch in Brüssel.
Meiner Meinung nach ist dies eine Missachtung des Volkswillens.
Wir könnten heute oder morgen eine Abstimmung über einen
sofortigen EU-Beitritt lancieren, sie würde mit ebensolcher
Sicherheit den Bach runter. Das Volk stimmte nicht so hoch nein
letztes Wochenende weil es später beitreten möchte (warum
später beitreten, wenn man jetzt schon könnte???) sondern
weil es überhaupt nicht will.
Noch kurz zu mir, ich bin ein 19jähriger Lehrling aus dem Kanton
Baselland, lerne Schreiner und mache die Berufsmatur.
Vielen Dank
mit freundlichen Grüssen
Stefan Degen
Sehr geehrte Damen und Herren des Bundesrates
Erst freute ich mich über die enorme Ablehnung des Schweizer
Volks zum EU-Beitritt und anschliessend ärgerte ich mich einmal
mehr über den Bundesrat und speziell Herrn Aussenminister Deiss.
"Am Europakurs nichts ändern", "der Bundesrat
ist der Gewinner des Abstimmungssonntages" etc. etc. wie uneinsichtig
und naiv muss man eigentlich sein, um diese klaren Signale aus der
ganzen Schweiz des Widerstandes gegen die demokratiefeindliche EU-Machtpolitik
nicht zu verstehen. Dieses Resultat ist ganz bestimmt kein Sieg für
den Bundesrat, es ist ein Sieg des Volkes, der Jugend und der Demokratiefreunde
in ganz Europa.
Vom Gesamtbundesrat erwarte ich den unverzüglichen Rückzug
des EU-Beitritts-Gesuches und die sofortige Änderung der Europa-Politik.
Andernfalls sind Rücktritte fällig, da der Bundesrat in
einer weiteren wichtigen Frage die Mehrheit des Volkes nicht mehr
vertritt und somit seine Arbeiten nicht mehr demokratisch legitimiert
sind!
Mit freundlichen
Grüssen und bestem Dank für Ihre Antwort
Lukas Reimann, 18, Kantonsschüler
Sehr geehrter
Herr Deiss,
Ich bin ein
knapp 18 jähriger Schweizer Bürger und möchte sie
hiermit aufrufen das EU-Beitrittsgesuch zurückzuziehen.
Hier meine Gründe dafür:
Ich finde es nicht richtig, wenn die SVP sagt, dass sie als Bundesrat
zurücktreten sollen. Da bin ich dagegen. Hingegen finde ich
es wichtig, dass sie nicht nur ihre eigenen Profite aus dieser Abstimmung
vom 4. März 2001 ziehen. Sie sagen, dass sie sich als Bundestrat
in ihrer Aussenpolitik bestätigt fühlen und dass das NEIN
zur Initiative ein JA zum bundesrätlichen Kurs sei. Jede Seite
kann nun ihre eigene Interpretation vornehmen. Wenn sie sagen, dass
nur in der BV stehe, dass die Schweiz einen EU BEitritt anstrebe
und das Volk sowieso nochmals darüber abstimmen müsse,
ist das ein bisschen einfach. Denn wenn in der BV steht, dass die
Schweiz einen EU-Beitritt anstrebt, müsste man faktisch fast
jedes Jahr oder jedes zweite Jahr darüber abstimmen, ob die
Schweiz in die EU solle oder nicht. Ich denke, dies ist der falsche
Weg. WIr haben seit 1996 die billateralen Verträge und sie
haben dem Volk versprochen, dass man als erstes mit den Billateralen
Erfahrung sammeln wolle. Ihnen ist offensichtlich aus der Abstimmung
nicht klar geworden, dass sie den billateralen Weg verstärken
sollten und nicht den EU Beitritt als strategisches Ziel verfolgen
sollten. Aber das Tragische an der ganzen Sache ist doch, dass die
billateralen Verträge von den meisten Mitgliedstaaten gar noch
nicht ratifiziert sind. Was tun aber sie? Sie geben dem Druck aus
Brüssel aus Bequemlichkeit nach und verhandeln bereits über
zweite billaterale Verträge. Sie kommen der EU von allen Seiten
her entgegen ohne daran zu denken, dass sie eigentlich die Macht
hätten Brüssel Druck aufzusetzen. Warum fordern sie nicht,
dass zuerst die billateralen Verträge ratifiziert sein müssen,
bevor über weitere Abkommen verhandelt wird? Es liegt ja im
Interesse der EU die Betrugsbekämpfung und die Zinsbesteuerung
mit der Schweiz zu regeln. Und sie haben vom ganzen Schweizervolk
einen Auftrag erhalten als Bundesrat und sie sollten ihren "Chef",
nämlich das Volk, ernst nehmen. Sie haben im Fernsehen, nach
der Abstimmung eindeutig Arroganz bewiesen, indem sie erklärt
haben, dass ja der Bundesrat entscheide und dass sie das Sagen haben.
Also achten sie den Willen im Volk, das ihnen einen Auftrag gegeben
hat. Ziehen sie das Gesuch zurück, setzen sie Druck auf, indem
sie die Ratifizierung der ersten billateralen Verträge fordern
und verhandeln sie erst dann über die weiteren Abkommen, so
dass des Souveräns geachtet und nicht geächtet wird!
Mit freundlichen Grüssen
Ruedi Hintermann
Hier
die Bemerkung zum Communique des Bundesrates...
Sehr geehrter
Herr Bundespräsident Leuenberger
Sehr geehrte Frau Bundesrätin Dreifuss
Sehr geehrte Frau Bundesrätin Metzler
Sehr geehrter Herr Bundesrat Deiss
Sehr geehrter Herr Bundesrat Villiger
Sehr geehrter Herr Bundesrat Couchepin
Sehr geehrter Herr Bundesrat Schmid
Mir ist es
bewusst, das das eine solche Niederlage der Integration in die Europäischen
Union eine gewisse Orientierungslosigkeit bei Ihnen
auslöst.
Nichts desto trotz sollte der Volkswille ernst genommen werden.
Auch wenn Ihre Ziele vom Volk nicht goutiert worden sind, müssen
Sie erkennen, dass Sie die höchsten Staatsdiener unseres Landes
sind. Sie sind nicht zu Herrschern mit Gottesgnaden erkoren worden,
als Sie vom Parlament gewählt worden sind. Sie stehen in der
Verantwortung gegenüber dem Volk, das in der Schweiz als Souverän
bezeichnet wird.
Sie fragen
sich sicher, wieso schreibt er das. Das Wissen wir doch.
Meine Damen und Herren Bundesräte, die Volksseele kocht vor
Wut! Nicht weil ich Präsident der JSVP Schaffhausen oder Mitglied
des Jugendkomitee gegen den EU-Beitritt bin, schreibe ich Ihnen
das, sondern weil ich in den beiden letzten Tagen eine Unmenge von
Telefonanrufen und Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern
gehabt habe. Wohlverstanden ich war im Komitee dagegen, bekomme
aber eine Unmenge negative Feedbacks über den Bundesrat und
seine Haltung. Die Loyalität im Volke sinkt nach dem Auftritt
am Sonntag rapide, auch bei Personen, die einem EU Beitritt offen
entgegenstehen.
Meine Loyalität
gegenüber Ihnen als Gesamtbundesrat versuche ich trotz allem
aufrecht zu erhalten, aber sie müssen Begreifen, dass ich nicht
Ihr PR-Büro bin.
Mit freundliche
Grüssen
Hans Waldmann
Schweizer für
Volksrechte und gegen Anschluss an die kriegslüsterne EU
Am 4.3. 2001hat
der Souverän in der Schweiz, nämlich die Bürger,
deutlich gemacht, was er von einem EU-Beitritt hält: 76,7%
stimmten nur schon gegen die Aufnahme von Gesprächen über
den EU-Beitritt der Schweiz. Selten hat man vor den Stimmlokalen
in der ganzen Schweiz eine solch entschlossene Stimmbürgerschaft
erlebt. Sie wollte den Regierenden ausdrücklich zeigen, dass
sie mit deren politischer Anschlusspolitik an die EU nicht einverstanden
sind. Seit der Abstimmung über den Europäische Wirtschaftsraum
vor 9 Jahren gab es nie mehr eine so hohe Stimmbeteiligung (55%).
Entsprechend schockiert waren Medien und Politbetrieb von dieser
in keiner Umfrage vorausgesagten Absage an eine zentralistische
Machtpolitik.
EU-Grossmachtanbeter
versuchen ihre verheerende Niederlage umzudeuten Im In- und Ausland
versucht man nun, die verheerende Niederlage der Grossmachtsanbeter
umzudeuten. In ganz Europa könnten sich nämlich auch andere
Bürger ein Beispiel an der Schweiz nehmen und diesem undemokratischen
Gebilde EU eine Absage erteilen. Man behauptet also, die Schweizer
seien einfach noch nicht so weit oder erklärt, ihnen ginge
es nur um ihr Geld, sie seien egoistisch oder wären einfach
ihrem Bundesrat gefolgt. Das ist eine völlige Fehleinschätzung
durch die spin doctors im Solde der Herrschenden.
Ablehnung der
EU, um die direkte Demokratie erhalten zu können
Bei vielen Diskussionsveranstaltungen und Gesprächen im Vorfeld
der Abstimmung haben wir erfahren, dass ein EU-Beitritt vor allem
wegen dem Verlust der Volksrechte abgelehnt wird. Das Selbstbestimmungsrecht,
das durch die Schweizerische Demokratie mit ihren Volksrechten besonders
ausgeprägt ist, ist eine bewusst gewollte Staatsform. Dazu
gehören die mit grosser Autonomie ausgestatteten, meist kleinen
Gemeinden, die kleinen Staaten - den Kantonen - mit ihrer Finanzhoheit,
die Volksinitiative sowie das Referendum gegen Parlamentsbeschlüsse
auf allen Ebenen, lange Diskussionen vor einem Gesetzesbeschluss
durch die Vernehmlassung, die höchstmögliche Begrenzung
von Macht durch Kleinräumigkeit, durch Milizparlamente, meist
Milizexekutive und Milizarmee.
Ablehnung der
EU wegen deren Despotie und der geplanten Angriffskriege
Junge und alte Schweizer haben eine Abneigung gegen Geltungssucht
und arrogantes Gehabe und noch mehr gegen aggressive Eroberungspolitik.
Sie beschränken sich seit Jahrhunderten darauf, das eigene
Land gegen Angriffe von aussen - heftig - zu verteidigen, aber andere
auf keinen Fall anzugreifen - das ist ihre bewaffnete Neutralität.
Die EU mit ihren neu geschaffenen Eingreiftruppen für die Kriegsführung
in der ganzen Welt ist dem Schweizer ein Greuel. Die Bedrohung der
180 anderen Länder auf der Welt mit einer aggressiven Kriegsstrategie
unter dem Titel "Konfliktmanagement" beobachtet die Schweiz
genau. Von links bis rechts reicht die Ablehnung dieser kriegerischen
EU. Ihr Gesicht hat sie nicht nur im völkerrechtswidrigen Krieg
gegen den Diktator Milosevic in Kosovo gezeigt, sondern ebenfalls
beim Vorläufer eines Krieges, beim Boykott des demokratisch
regierten Nachbarlandes Österreich. Die mit offenen Drohungen
aus der EU verbundenen Forderungen, das Bankgeheimnis abzuschaffen,
den Flughafen Kloten zu behindern, die belgische Fluggesellschaft
zu finanzieren, die Zölle nach EU-Direktiven zu verändern,
die 40-Tönner-Lastwagen durch die Schweiz fahren zu lassen,
ebenso wie die Nichteinhaltung von Versprechungen gegenüber
Österreich, den Lastwagenverkehr am Brenner zu begrenzen, der
Korruptionssumpf in der EU und vieles andere zeigen den Bürgern
auf, dass die Regierenden in Bern sich einem unseriösen Verhandlungspartner
anbiedern. Die Bevölkerung hat sich im Gegensatz zu einem Teil
ihrer Bundesräte schon vor 60 Jahren den Faschisten rund um
ihr Land widersetzt. Derselbe Widerstandswille baut sich gegenüber
einer immer totalitärer und militaristischer auftretenden EU
auf. Verteidigung einer freien und friedliebenden Schweiz Deshalb
fordert eine immer grössere Zahl von Schweizer Bürgern:
- Sofortiger
Rückzug des EU-Beitrittsgesuchs durch den Bundesrat.
- Aufhebung
der sogenannten Swiss-Lex, durch die der Bundesrat und der National-
und Ständerat gegen den Willen des Volkes Gesetze an die
EU-Normen anpasst.
- Rückzug
der Strategie des Bundesrats, alle Hürden vor einem EU-Beitritt
nach und nach abzuschaffen, ohne offen und ehrlich dem Bürger
zu sagen, worum es geht - wie sie von Moritz Leuenberger in der
Frankfurter Rundschau vom 2.3.2001 formuliert worden ist.
- Beibehaltung
einer eigenständigen Milizarmee, unabhängig von EU und
NATO, um vor deren Machtansprüchen und kriegerischem Treiben
geschützt zu sein
- Erhaltung
einer eigenständigen, regional ausgerichteten Landwirtschaft
und kleiner und mittlerer Betriebe, was die Schweiz vor Repressionen
durch eine kriegerische EU schützen und in der Not die Bevölkerung
ernähren kann.
- Erhaltung
der unbedingten Neutralität, mit der die Schweiz zum Frieden
in der Welt beitragen kann, der nicht nur vom wieder militaristischen
Russland gefährdet ist, sondern auch durch die EU und die
NATO, die seit der neuen NATO-Doktrin vom April 1999 ganz offen
Krieg androhen wegen Rohstoffen, ungenügender Reformen und
bei Gefährdung anderer eigener Interessen.
Eigenständig
denkende Bürger gegen Medienmanipulation
Diese Abstimmung hat wieder gezeigt, wie wichtig die Volksrechte
sind. Trotz der seit Jahren anhaltenden Versuche der Manipulatoren
benutzt der Mensch seinen Verstand, zählt eins und eins zusammen.
Niemand kann verhindern, dass man in der Bevölkerung miteinander
redet. Ein wenig Informationen reichen. Überall haben sich
Bürger ausserhalb der Parteien zusammengetan und treffen sich
in Bürgergesprächen, um die aktuelle Situation in Ruhe
und ohne Parteitaktik zu besprechen. Dazu kommen einige Tausend
Zeitungen von Zeit-Fragen und "Horizon et Débat"
sowohl bei der Abstimmung über die Bundesverfassung, dann bei
den "Bilateralen Verträgen" mit der EU im Mai 2000
und jetzt bei dieser Abstimmung, die auch in der französischsprachigen
Schweiz verteilt worden sind. Alleine dadurch war die Diskussion
nicht mehr zu verhindern, die durch eine Einheitsdoktrin in den
dortigen Medien jahrelang blockiert worden ist. So haben auch die
Westschweizer klar "Nein" zum EU-Beitritt gesagt und damit
überhaupt wieder ein offenes und ehrliches Gespräch auch
für die Zukunft über Vor- und Nachteile der EU erzwungen.
Direkte Demokratie
für ganz Europa
Die Länder in der EU brauchen ebenfalls direktdemokratische
Rechte. Die Bürger sind aufgerufen, diese von ihren Beherrschern
einzufordern und dadurch zu einer eigentlichen Demokratie zu werden.
So können sie auch das kriegerische Treiben ihrer Führer
stoppen.
Neutrale Schweiz
kann bei echten Problemen international helfen
Wenn es einmal so weit ist, kann man sich auch wieder einmal über
eine engere Zusammenarbeit auf bestimmten Gebieten unterhalten.
Bis dahin aber muss der Schwerpunkt der Schweizer Aussenpolitik
aus viel Wichtigerem bestehen als sich der EU anzubiedern und sich
unterzuordnen: den Frieden auf der Welt zu befördern und Kriege
zu verhindern, jedem Menschen auf der Welt genügend Essen und
den Zugang zu frischem Wasser zu geben, Krankheiten und das Analphabetentum
zu bekämpfen, Luft zum Atmen herzustellen - auch durch den
Zugang zu eigenem Land und durch die Selbstbestimmung der Bürger
und Völker.
Diethelm Raff,
Psychologe und Agrarwissenschaftler
Sehr geehrter Herr Bundesrat Deiss
Bitte tun Sie
der Schweiz einen grossen Gefallen und treten Sie sofort zurück.
Sie sitzen in Bern in einem Glashaus. Sie wollen ganz einfach nicht
zur Kenntnis nehmen, dass die Volksmehrheit, dem treu zu dienen
(nicht das zu beherrschen) Sie geschworen haben, einen EU-Beitritt
ablehnt.
Wir wollen
frei sein! Wir wollen frei bleiben!
Ist das wirklich
so schwer zu begreifen? Es gibt keinen vernünftigen Grund,
weshalb wir in der EU aufgehen sollten. In einer EU sind wir Schweizer
nichts. Sie können noch so lange und noch soviel etwas anderes
sagen: Sie haben unrecht. In der EU haben wir Schweizer keine Macht.
Macht haben die Grossen, also Länder wie BRD, FR, I und GB.
Wie Aussenminister Fischer visioniert hat: Es wird ein Kern-Europa
geben (müssen), damit das Mammutgebilde EU jetzt und nach der
Ost-Erweiterung noch einigermassen regierbar bleibt. Die restlichen
Länder werden Vasallen sein. Die Schweiz wird, wenn's gut geht,
einen Beisässen Status, einen Kolonial-Status haben. Wollen
Sie wirklich in die Geschichte eingehen als Totengräber der
Schweiz, als derjenige Bundesrat, der weder den Mut noch das Selbstbewusstsein
noch den Willen hatte, dem politischen Drachen EU zu widerstehen
und stattdessen Volk und Land bereitwillig opferte? Wollen Sie wirklich
zu einem zweiten Bundesrat Pilet-Golaz werden?
Sie haben einen
Eid geschworen auf die Verfassung, auf die Souveränität,
Unabhängigkeit und Neutralität unseres Landes. Ich und
viele Schweizer Mitbürger verstehen nicht, dass ein Eid nichts
mehr bedeuten soll.
Am Sonntag,
4. März 2001, haben Sie das Vertrauen des Volkes in den Bundesrat,
speziell in Sie, einmal mehr auf's gröbste enttäuscht.
Gehen Sie in sich, wie es Katholiken ab und zu tun. Die Fastenzeit
hat ja begonnen. Teilen Sie alsdann dem Volk mit, dass der Bundesrat
den Abstimmungssonntag vom 4. März aus der Distanz analysiert
und eingesehen habe, dass das Schweizer Volk die Freiheit und Unabhängigkeit
als grösstes Gut einschätze und dieses unbedingt auch
für die Zunkunft erhalten wolle. Teilen Sie dem Volk mit, dass
daher das Beitrittsgesuch zur EU zurückgezogen und der bilaterale
Weg weiterbeschritten werde. Teilen Sie dem Volk und der EU mit,
dass unser Land trotzdem mit der EU und den EU-Ländern, aber
auch mit den vielen anderen, freiheitsliebenden Ländern der
Welt gute und intensive Beziehungen pflegen wolle und wir auch weiterhin
bereit seien, unseren Beitrag zur Erhaltung des Weltfriedens und
zu leisten, z.B. über den Einsatz des Roten Kreuzes und des
Katastrophen-Hilfekorps oder mit Entwicklungshilfen. Ich wage zu
prophezeihen: Sie würden als d e r Bundesrat in die Geschichte
eingehen.
Trotzdem grüsst
Sie freundlich
Oswald Rohner
Sehr geehrter
Herr Deiss
Am 4, März brachte man 3 eidgenössische Vorlagen vor das
Volk. Darunter eine EU-Initiative. Sie forderte Beitrittsverhandlungen
mit der EU. Ich selbst war gegen diese Initiative, denn welcher,
vernüftige, Mensch will seine Volksrechte aufgeben, höhere
Zinsen zahlen, den starken Schweizerfranken opfern, usw. ??
Umso mehr freute es mich zu sehen wie deutlich die Initiative abgelehnt
wurde. IN ALLEN STÄNDEN !!
Doch, wie reagiert der Bundesrat ? Er verdreht das Nein in ein Ja!
Und dies mit der fadenscheinigen Begründung; das Volk habe
gehandelt wie der Bundesrat. Doch , sehrgeehrter Herr Deiss, Sie
wissen ganz genau was das Volk meinte. Ein Nein zur Europäischen
Union .D.h ,Keine Beitrittsverhandlungen für mind. 10 Jahre.
Es ist unerhört als höchster Vertreter des Volkes, sein
Wille zu manipulieren um selbst , wie zuvor, mit Brüssel liebäugeln
zu können. Nun bitte ich Sie mit diesem Schreiben, die Aussenpolitischen-Ziele,
welche Beitrittsverhandlungen bis spätestens 2007 vorsehen,
zu überarbeiten und ihn, den nun neuen Umständen anzupassen.
EU IST KEIN THEMA; JETZT GELTEN DIE BILATERALEN VERTRÄGE !
Mit bürgerlichen Grüssen:
Daniel Bleurer
Sehr geehrter
Herr Deiss
Sie sind Bundesrat. Sie sollten ein Mann mit Grösse, ein Mann
mit Format sein. Eben sollten ...
Sie haben zwar aus taktischen Gründen bei dieser EU-Initiative
die Nein-Parole herausgegeben, weil Sie genau wussten, wenn Sie
mitmachen würden, würden Sie "eins aufs Dach"
bekommen. Doch sind Sie ehrlich. Auch wenn Sie's öffentlich
nicht zugeben, Sie haben auf ein Ja gehofft. Was Sie nun gestimmt,
gehofft haben, ist eigentlich egal. Tatsache ist das überwältigende
Nein, das selbst die grössten Optimisten nicht voraussehen
wollten.
Was mich tödlich ärgert, ist Ihre Arroganz, nach diesem
Abstimmungssonntag weiterzumachen, als hätte es ihn nie gegeben!
Selbst wenn unter diesen fast 80 % Nein-Stimmenden ein paar sind,
die die "Linie" des Bundesrates verfolgen, ist klar, dass
trotzdem eine glasklare Mehrheit den Beitritt ablehnt.
So klar, wie die Bilateralen angenommen wurden, wurde diese unsägliche
Initiative abgelehnt. Das Volk votiert also ganz klar für den
bilateralen Weg, UND SIE ALS BUNDESRAT HABEN DAS VOLK UND DAS LAND
ZU VERTRETEN UND NICHT IRGENDWELCHE PERSÖNLICHEN MACHTZIELE
ZU VERFOLGEN!
Ich bitte Sie deshalb: springen Sie über Ihren Schatten, ziehen
Sie das Beitrittsgesuch zurück, geben Sie zu, dass das Volk
den EU-Beitritt, zumindest in den nächsten 10-20 Jahren AUSDRÜCKLICH
NICHT WÜNSCHT! Alles andere ist feige, verlogen und eines Bundesrates
unwürdig!
Mit freundlichen Grüssen
Ein verärgerter 16-jähriger Student namens Jérôme
Rohner aus Einsiedeln
Sehr geehrte
Bundesräte und Bundesrätinnen,
ich habe vor
all Ihnen hohe Achtung und auch vor Ihrer Taktik: jetzt Nein zur
EU zu sagen (mit einer unklaren Begründung) und danach doch
wieder Ja sagen.
Der Souverän jedoch hat nicht jetzt nein zur EU gesagt, sondern
schon danach. Und das zwar eindeutig. Es war niemals eine Frage
Europa ja oder nein? Sondern immer EU ja oder Nein. Und wenn ihr
Boss Ihnen einmal sagt, es sei Nein, dann ist es auch in zehn Jahren
ein nein. Es sei denn, die Situation würde sich so drastisch
zum positiven wenden, dass ein Beitritt ihrem Boss nur Vorteile
brächte.
Momentan, seien wir mal ehrlich, gibt es spezifisch für die
Schweiz (z.B. weniger Arbeitslosigkeit, mehr Sicherheit etc.) keinen
Vorteil.
Damit ist ein EU-Beitritt der Schweiz für Ihren Arbeitgeber
ausgeschlossen und ich nehme an, dass es im Sinne Ihres Chefs ist,
dass sie das Beitrittsgesuch der Schweiz zur EU sofort zurückziehen
und es am besten verbrennen.
ich grüsse
Sie alle freundlichst aus dem Toggenburg
Markus Tretheway
Sehr geehrter
Herr Bundesrat Deiss
Als Bürger dieses Landes mache ich mir Sorgen über die
Zukunft unseres Landes, wenn Sie entgegen dem Volkswillen, was nach
dem letztzten Wochenende wohl mehr als klar ist, die ganze Zeit
an einem EU-Beitritt festhalten.
Jede Abstimmung kostet Millionen von Franken! Wie oft müssen
wir Schweizerinnen und Schweizer denn nochmals an der Urne über
die Öffnung der Schweiz abstimmen? Wieso akzeptiert der Bundesrat
nicht den Entscheid des Souveräns?
Wir haben NEIN gesagt und verlangen nun endlich die Umsetzung der
bilateralen Verträge.
Ich denke dabei vor allem an unsere jüngere Generation. Diese
Generation trägt die Schulden der Zukunft, diejenigen Schulden
die tagtäglich produziert werden. Ein Beitritt ist meines Erachtens
mit Mehrausgaben (MWST , Zins, Steuern usw.) und anderen negativen
Nebenwirkungen (Grenze, Einführung EURO, Abschaffung der Volksrechte,
starker Verlust unserer Demokratie usw.) verbunden.
Bundesrat und Parlament sollen dem Souverän (der Sie alle nach
Bern gewählt hat) nun endlich beweisen, dass man die Meinung
des Volkes akzeptiert und von einem Beiritt zur EU vorläufig
absieht, es gilt, die bilateralen Verträge in Tat und Wahrheit
umzusetzen!
Ich danke Ihnen bestens für Ihre Bemühungen und wünsche
Ihnen in Ihrer Aufgabe viel Kraft!
Mit freundlichen Grüssen
D.Schwizer, Hermetschwil-Staffeln
Kassier JSVP AG
Sehr geehrter
Herr Bundesrat Deiss
Zuerst möchte
ich Ihnen ein Lob aussprechen. Sie verstehen es, Ihre Argumente
immer sachlich und ohne
überheblichkeit vorzubringen und setzen sich für Ihre
Ziele und Ihre Visionen mit voller Kraft ein.
Nichtsdestotrotz
möchte ich Sie bitten, zusammen mit Ihren Kollegen im Bundesrat
nach diesem Wochenende nun endlich die Stimme des Volkes zu erhören
und das Beitrittsgesuch zur EU zurückzuziehen, damit wir uns
darauf konzentrieren können, als selbstbewusstes, starkes Land
innerhalb Europa, aber nicht in der EU, in die Zukunft zu gehen.
Was vielen Politikern und auch dem Bundesrat fehlt, ist nur ein
wenig mehr Selbstbewusstsein und Mut!!
Ich bin überzeugt, all die Abstimmungen und Umfragen in den
letzten Jahren haben gezeigt, dass das Volk die EU nicht will und
wir sie auch nicht nötig haben. Uns geht es momentan besser
als jedem anderen Land in Europa. Noch etwas zur Jugend. Es wird
immer die Jugend als Argument für einen EU-Beitritt gebracht.
Ich bin selber 24 Jährig und kann sagen, dass die meisten Kollegen
in meinem Alter gegen die EU sind und ich bin überzeugt, dass
auch eine Mehrheit der ganzen Schweizer Jugend gegen diesen fatalen
Schritt ist.
Mit hochachtungsvollen Grüssen
Ruedi Bärtschi,
24
Staffelbach
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