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1. Pressecommuniqué
zur Nichtwahl von Ogi ins IOC
2. Sommer 2001
3. Demo Genua
4. Sponsor
5. Impressum
6. Abbestellen
1. Pressecommuniqué
zur Nichtwahl von Ogi ins Internationale Olympische Komitee (IOC)
Young4FUN.ch
ist über die Nichtwahl von Adolf Ogi ins IOC sehr enttäuscht.
Nach der Abfuhr an die Olympiakandidatur von Sion ist dies bereits
die zweite bittere Pille für die Schweiz sowie insbesondere
für Adolf Ogi. Altbundesrat Ogi zeigte sein ganzes Leben ein
grosses Herz für den Sport. Er setzte sich wie kein Zweiter
für die Zukunft des Schweizer Sports ein und hätte die
Wahl bestimmt verdient. Die Nichtwahl ist ausserordentlich bedauerlich,
Ogi hätte durch seine Persönlichkeit zu Gunsten des Sports
und seiner Aktiven viel beitragen können.
Die Mitgliederzahl der Schweiz beim IOC ist gemessen am Einsatz
für den internationalen Sport insbesondere mit der Olympiastadt
Lausanne keineswegs zu gross. Viel eher deutet die Nichtwahl darauf
hin, dass das IOC von anderen Organisationen wie der UNO unabhängig
bleiben will und deshalb den UNO-Sonderbotschafter für Sport
- Ogi - leider nicht ins IOC wählte. Da das IOC mit der Vergabe
der Olympischen Spiele durchaus auch politische und wirtschaftliche
Entscheide fällt, ist es klar, dass die UNO die Grossmachtinteressen
auch über das IOC hätte wahrnehmen wollen. Doch im demokratischen
IOC geniessen die Grossmächte im Gegensatz zur UNO glücklicherweise
kein Veto-Recht und auch Kleinstaaten haben reelle Chancen auf eine
Durchführung der Olympischen Spiele. Eine solche Einflussnahme
der UNO konnte das IOC aber - verständlicherweise - nicht billigen.
Ogis UNO-Mandat wird ihm bei seiner Nichtwahl ins IOC in die
Quere gekommen sein.
Wir begrüssen die Bestrebungen des IOC, vermehrt unabhängige
junge Sportler ins IOC zu wählen wie Stabhochspringer Bubka
und den Einflüssen von Grossmachtinteressen wie der UNO eine
Abfuhr zu erteilen. Denn bei den Olympischen Spielen soll ausschliesslich
der Sport im Vordergrund stehen. Wir empfehlen, beim nächsten
Versuch eine/n junge/n erfolgreiche/n und unabhängige/n Schweizer
Sportler/in für die IOC-Mitgliedschaft vorzuschlagen. Trotzdem
bedauern wir den Entscheid Ogi sehr, denn Herr Ogi hätte die
Wahl wahrlich verdient.
2. Sommer 2001
Trotz den Sommerferien
und zahlreichen Belastungen des Young4FUN-Teams (Militär, Abschlussprüfungen
etc.) , laufen die Vorbereitungen für die nächsten Abstimmungskämpfe.
In einigen Wochen werden wir eine weitere News-Zeitungs-Ausgabe
mit vielen lesenswerten Artikeln herausgeben und in wenigen Tagen
werden wir unsere Vernehmlassungsantwort zur Armee XXI und zum Bevölkerungsschutz
veröffentlichen. Auch für die UNO-Abstimmung laufen die
Vorbereitungen an.
Das Young4FUN.ch-Team wünscht allen Newsletter-Lesern einen
schönen Sommern und eine gute Erholung vor den nächsten
politischen Strapazen.
3. G8-Gipfel
in Genua
Menschen aller
Generationen aus ganz Europa kamen am EU-Gipfel in Göteburg
zusammen, verbündeten sich und wehrten sich gegen den Missbrauch
von machthungrigen Politikern und Regierungen. Rund 30'000 EU-Gegner
aus allen europäischen Staaten und den verschiedensten politischen
Lagern demonstrierten FRIEDLICH gegen die EU, darunter war auch
eine kleine Young4FUN.ch-Delegation. Die Demonstration zeigte einmal
mehr, wie weit die EU von den Menschen Europas entfernt ist. Verschiedene
Mitglieder des Euopaparlaments sowie der irische Anthony Coughlan
(Präsident der "Irish National Platform") sprachen
zu der riesigen Menschenmenge. Im Gegensatz zu einigen wenigen gewalttätigen
radikalen Anti-WEF-Demonstranten, welche für mehrere Tage die
Front-Seiten der Presse füllten, wurde diese riesige Demonstration
in den Medien kein einziges Mal erwähnt. Auch in Österreich
demonstrierten Bürger des ganzen Landes mit einer Menschenkette
für den EU-Austritt. Auch dieses Ereignis fand in den Medien
keine Beachtung. Folgende Grussbotschaft von Young4FUN.ch wurde
an die Teilnehmer überbracht:
"Liebe Freunde in Österreich
Young4FUN.ch ist eine unabhängige Vereinigung von Schweizer
Jugendlichen, welche sich nicht nur dafür einsetzt, der Jugend
zu zeigen, dass Politik und somit das Engagement für die eigene
Zukunft "FUN" ist, sondern wir setzen uns vorallem für
Freiheit, Unabhängigkeit und Neutralität - daher FUN -
der Schweiz und von ganz Europa ein. Sie zählt zu den grössten
jugendpolitischen Vereinen der Schweiz.
Young4FUN.ch gratuliert allen befreundeten Organisationen in Irland
ganz herzlich zur sensationellen Ablehnung (53.87% Nein) der Nizza-Verträge.
Erst vor einem knappen Monat wurde beschlossen, den Iren das Referendum
zu gewähren und alle Meinungsumfragen sowie Politologen gingen
von einem Ja aus. Obwohl die irische Regierung, die EU, sowie die
klare Mehrheit der Parteien und der Medien ganz klar Stellung für
die Verträge nahmen, liess sich das Volk nicht beirren und
lehnte die Verträge ab. Dies ist bereits der dritte Erfolg
in Folge nach der dänischen EURO-Ablehnung und dem enorm hohen
EU-Nein der Schweizer der immer stärker werdenden EU-kritischen
Bürgerbewegungen in ganz Europa.
Dieses Nein hat einen gesamteuropäischen Wert und lässt
die Flamme der Hoffnung auf ein unbürokratisches und starkes
Europa in Demokratie, Frieden und Freiheit wieder brennen. Es ist
als Zeichen des Aufstandes der Bürger gegen die immer deutlicher
erscheindenden Nachteile und Mängel der EU zu sehen, welche
immer mehr in das Leben jedes einzelnen EU-Bürgers eingreiffen.
Brisant ist, dass die Iren als einziges Volk das Recht hatten, über
die Nizza-Verträge überhaupt abzustimmen und ähnlich
sieht es beim EURO mit den Dänen aus. Die wenigen Volksabstimmungen
über solch enorm wichtige EU-Fragen zeigen immer das Gleiche:
Die Bürger Europas haben genug von der EU-Demoktatur. Schade,
dass die Demokratie in den meisten Ländern bereits so stark
eingeschnitten ist, dass die Bürger nicht einmal mehr zu enorm
wichtigen Fragen wie der EU-Osterweiterung, dem EURO oder eben den
Nizza-Verträgen abstimmen dürfen.
Die Konsequenz dieser Tendenz sollten Abstimmungen über die
Verträge in ganz Europa sein sowie die möglichst rasche
Bewilligung der Bürgerinitiativen für eine Neuaustragung
der EU-Beitritts-Abstimmung in Österreich und in Schweden.
Die EU müsste sich langsam aber sicher fragen, wo ihre demokratische
Legitimation liegt und ob die totalitären Bestrebungen nicht
für ein freies, modernes, schnelles, bürgernahes und zukunftsträchtiges
Europa aller Staaten gemeinsam in Demokratie fallengelassen werden
sollten.
Die Schweizer Jugendlichen, welche sich am 4. März wie die
gesamte Schweizer Bevölkerung enorm deutlich gegen einen EU-Beitritt
aussprachen, wünschen ihren österreichischen Freunden
viel Erfolg bei der Aktion EU-Austritt. Gerade die kleinen Staaten
haben im zentralistischen System der EU nicht viel zu sagen. Gemäss
unserer Auffassung der Demokratie sollte es eine Selbstverständlichkeit
sein, dass unter den heutigen Voraussetzungen das von beinahe 200'000
österreichischen Bürgern unterschriebene Volksbegehren
"Neuaustragung der EU-Volksabstimmung unter fairen Bedingungen"
der Bevölkerung vorgelegt wird. Ein EU-Austritt Österreichs
wäre ein weiterer Schritt zu einem unbürokratischen Europa
freier Völker und souveräner Staaten. Es wäre ein
Ja zu einem demokratischen, eigenständigen, wirtschaftlich
erfolgreicheren und neutralen Österreich. Es wäre ein
Ja zu einer ungezwungenen und ehrlichen Zusammenarbeit aller Staaten
Europas, es wäre aber ein Nein zu Ineffizienz und Bürokratie.
Auch bei uns in der Schweiz warnte man vor einem aussenpolitischen,
sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Desaster im Falle einer
Ablehnung von Wirtschaftsverträgen mit der EU (EWR) oder einem
EU-Beitritt. Beides wurde abgelehnt und die Schweiz ist im Vergleich
zur EU wesentlich erfolgreicher. Es würde uns freuen, wenn
auch in Österreich der gesunde Menschenverstand siegen würde.
Young4FUN.ch ist sehr beeindruckt über den mutigen Kampf der
Österreicher für die zukünftigen Generationen. Wir
wünschen Euch viel Erfolg und möge Österreich durch
einen EU-Austritt von einem unterdrückten und eingeengten EU-Staat
zurück zu einem selbstbewussten, weltoffenen Land für
die Jugend Europas zurückfinden ohne Jugendarbeitslosigkeit,
Bildungsprobleme und Lastwagenlawinen sowie andere Umweltverschmutzungen,
wie sie die EU fördert.
Möge Euch die Menschenkette Kraft und Mut bringen, um den Willen
der Bevölkerung durchzusetzen und um dem Land endlich die Chance
zu gewähren, über die EU demokratisch und fair abzustimmen.
Young4FUN.ch und zahlreiche andere EU-kritische Jugendorganisationen
aus ganz Europa zählen auf Euch. Es wäre ein wichtiger
Schritt zu einem starken Europa mit Zukunft!"
Wir hoffen, dass in Zukunft der heftige Protest der EU-Gegner aus
ganz Europa in den Schweizer Medien nicht mehr länger totgeschwiegen
wird. Auch in Genua werden zahlreiche friedliche Anti-EU-Demonstranten
erwartet.
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