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1.
Schlangen und Geschrei: Experte rechnet im Januar mit Euro-Chaos
2. Demokratie-Umfrage in Deutschland
3. Eidgenössische Jugendsession
4. Thurgauer Jugendsession mit Young4FUN.ch-Beteiligung
5. Sponsor
6. Impressum
7. Abbestellen
1. Schlangen und Geschrei: Experte rechnet im Januar mit Euro-Chaos
Quelle:
www.bluewin.ch
Gigantische Warteschlangen und lautes Geschrei in den Supermärkten:
Die Einführung des Euro-Bargelds wird nach Ansicht mancher
Experten im Chaos münden. «Viele Geschäfte werden
am 2. Januar 2002 schon nach kurzer Zeit wieder schliessen, weil
sie zu wenig Wechselgeld haben», sagt der Professor für
Produktionsmanagement Arnd Huchzermeier voraus.
Zu wenig Kleingeld «Der Einzelhandel soll dann die Rolle von
Banken übernehmen und zwei Monate lang auf die alte D-Mark
neue Euros herausgeben. Damit wird er völlig überlastet
sein», urteilt der Dozent der Wissenschaftlichen Hochschule
für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar bei Koblenz.
Anfangs werde viel zu wenig neues Kleingeld in den Umlauf kommen.
«Die Banken und Geldautomaten versorgen die Konsumenten vor
allem mit grossen Scheinen. Die durchschnittliche Rechnung in einem
Supermarkt beträgt aber nur 10 bis 20 DM», erklärt
der Fachmann.
Das Warten satt Doch die 42 Millionen Start-Pakete mit je 10,23
Euro (20 DM), die die deutschen Banken vom 17. Dezember an verkaufen,
enthalten lediglich Münzen und reichen laut Huchzermeier gerade
für einen Besuch im Fastfood-Restaurant. Geschäfte benötigten
dann bei wöchentlicher Versorgung mit dem Geldtransporter täglich
bis zu 100 Mal mehr Wechselgeld als an jetzigen Tagen. «So
viel können sie nie bekommen», sagt Huchzermeier, der
seine Überlegungen auch im Europäischen Parlament vorgestellt
hat.
Es fehlten Werttransporter und Tresorräume. Zudem würden
für den Einzelhandel die Versicherungsbeiträge bei der
Lagerung von gewaltigen Wechselgeldsummen explodieren.
Doppelrolle verkannt Nach Darstellung des Wissenschaftlers ist die
«Doppelrolle des Konsumenten» nicht erkannt worden:
Dieser sorge in den Geschäften nicht nur für Umsatz, sondern
auch für bis zu 97 Prozent des täglich benötigten
Wechselgelds. In den ersten Januartagen 2002 jedoch werde das Bargeld
der Kunden in sich rasch füllende Eimer unter den Kassen fallen,
weil es vorerst noch aus D-Mark bestehe.
EU-Parlament hat Lösung präsentiert Aus Sicht des Europäischen
Parlaments gibt es eine einfache Lösung für das Problem:
Die Konsumenten müssten sich schon einige Tage vor Silvester
auch mit Fünf- und Zehn-Euro-Scheinen eindecken können.
Dann brauchten sie nicht mit der alten Landeswährung einkaufen
gehen. Und der Handel müsste keine riesigen Vorräte in
Euro-Wechselgeld anlegen.
Der Startschuss des Euro-Bargelds bliebe somit nicht Jahrzehnte
lang als Chaos und Vertrauensverlust im Gedächtnis von 300
Millionen Europäern haften. Ein Vorschlag, den auch Huchzermeier
für die einzige sichere und kosteneffiziente Lösung hält.
EZB blockt Vorschlag ab Doch die Europäische Zentralbank (EZB)
stellt sich quer. Ihrer Ansicht nach können die lang vorbereiteten
Konzepte zum Euro nicht kurzfristig über den Haufen geworfen
werden. Ausserdem würde eine vorzeitige Einführung von
Euro-Bargeld die Umstellungskosten weiter nach oben treiben.
EZB-Präsident Wim Duisenberg verwies Ende Mai darauf, dass
Banken zur Entlastung des Handels auch am Neujahrstag öffnen
und ihre Geldautomaten vorübergehend vor allem mit kleinen
Euro- Scheinen füllen könnten. Der Hauptverband des Deutschen
Einzelhandels (HDE) in Berlin versichert ebenfalls, dass es keine
grösseren Probleme nach Silvester geben werde. Die Einzelhändler
hätten sich auf die Doppelwährungsphase mit vielen Planspielen
und ausreichend Wechselgeld-Bestellungen bei den Banken gut vorbereitet.
Manche Experten raten den Konsumenten, in den ersten Januartagen
auf die immer mehr verbreiteten Kredit- und EC-Karten auszuweichen.
Doch laut Huchzermeier lässt sich im Einzelhandel immer noch
viel zu wenig mit Karte bezahlen. Der Produktionsmanagement-Professor
rät zu einem anderen Ausweg aus dem möglichen Chaos: «Machen
Sie über den Jahreswechsel einen Urlaub ausserhalb der Eurozone!»
z.B. in der schönen Schweiz!
2. Demokratie-Umfrage in Deutschland
Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen will auch auf
Bundesebene mehr direkte Mitbestimmung. Das ist das Ergebnis einer
Emnid-Blitzumfrage, die exklusiv für "die WELT" erstellt
wurde. Demnach sprechen sich 85 Prozent der Befragten für bundesweite
Volksentscheide aus. Derzeit sind Plebiszite allein auf Gemeinde-
und Landesebene möglich. (mehr hier: http://www.welt.de/daten/2001/08/16/0816de275215.htx)
Die Vereinigung www.mehr-demokratie.de sammelt derzeit erfolgreich
Unterschriften und auch Deutschland scheint auf gutem Weg zu einer
direkten Demokratie zu sein. Einzig die EU und hohe Politiker scheinen
darüber wenig erfreut. Man befürchtet eine Machtverschiebung
zum Volk und dass die kritische Haltung zur EU mittels Demokratie
in einem weiteren EU-Land zum Vorschein kommen könnte.
3. Eidgenössische Jugendsession
Die diesjährige Jugendsession vom Herbst 2001 für Jugendliche
im Alter von 14-21 Jahren dreht sich um das Thema Aussenpolitik.
Dies bietet die Chance, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass
sich viele Junge ganz im Sinne von Young4FUN.ch für Freiheit,
Unabhängigkeit und Neutralität einsetzen. Zudem hat man
die Gelegenheit, einmal im Innern des Nationalratssaales zu politisieren
und verschiedenen Politikern unter anderem Bundesrat Deiss, die
Meinung zu sagen. Noch bis zum Monatsende kann man sich unter www.jugendsession.ch
anmelden.
4.
Thurgauer Jugendsession
Am 15.9.01 findet im Semi Kreuzlingen zum 3. Mal die Thurgauer Jugendsession
statt. Organisiert durch das JUPA (Jugendparlament TG).
Unter dem Motto "Schweiz und die Welt" wird es einen Vortrag
der DEZA geben
(Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts), Diskussionsgruppen
und zum
Schluss eine Podiumsdiskussion zur Uno u.a. mit
Young4FUN.ch-Vorstandsmitglied
Tan Birlesik und NR Jost Gross. Dauer: 9.30
bis 15.30
Alle unter 26 sind herzlich willkommen und finden unter www.jupatg.8k.com
weitere Infos. Anmeldungen an jupatg@hotmail.com
5. Newsletter-Sponsor
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Spielwaren, Games, Geschenke, etc.
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Wenn
auch Ihre Firma oder Ihre politische Organisation einen Newsletter
von Young4FUN.ch sponsoren will oder einen Werbebanner auf die Homepage
schalten will, um damit ein junges Publikum in grosser Zahl zu günstigen
Preisen zu erreichen, melden Sie sich unter info@young4fun.ch
6.
Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
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