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1.
unsere Homepage: 20'000 Besucher in nur 11 Monaten!
2. Rückblick Herbsttagung 2001
3. Auslandeinsätze der Armee: Hat der Bundesrat seine Versprechen
schon vergessen?
4. Jugend für den UNO-Beitritt?
5. Friedens-Fahrradtour 2002
6. Impressum
7. Abbestellen
1.
unsere Homepage: 20'000 Besucher in 11 Monaten!
In
nur 11 Monaten seit dem Bestehen der Homepage zählte unsere
Homepage bereits ihren 20'000sten Besucher.
Auch dies ist ein Zeichen für das schnelle Wachstum und die
grosse Aktivität von Young4FUN.ch.
Weiterhin viele aktuelle Informationen sind zu finden auf: www.young4fun.ch
An dieser Stelle möchten wir den Webmastern Markus Tretheway,
Paul Weber und Hans-Peter Lüthi sowie allen Schreibern von
Inhalten einmal herzlich für die ehrenamtliche und kompetente
Betreuung der Website danken.
2.
Rückblick Herbsttagung 2001
Die Herbsttagung im Forum Üetlihof war auch dieses Jahr ein
Erfolg. Einige hundert Menschen und darunter wie gewohnt auch einige
Young4FUN.ch-Freunde haben sich die vielen kompetenten Referate
nicht entgehen lassen. Das Referat von Young4FUN.ch-Co-Präsident
Lukas Reimann kann unter http://www.young4fun.ch/uno/argumentarium.htm
nachgelesen werden.
3.
Auslandeinsätze der Armee: Hat der Bundesrat seine Versprechen
bereits vergessen?
Was vom Bundesrat vor der Abstimmung über die Militär-Einsätze
versprochen wurde und was tatsächlich getan wird, sind wie
üblich zwei verschiedene Dinge. Jetzt soll es nämlich
plötzlich eine Elite-Kampf-Truppe für Auslandeinsätze
geben. Selbst Oswald Sigg, Sprecher des Eidgenössischen Departements
für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, findet
die Frage nach der Verletzung der Neutralität berechtigt. Leider
ist dies bei weitem nicht der einzige geplante Schritt zu einer
Schweizer NATO-Armee gemäss dem Armeeleitbild XXI. Dazu gibt
es eine Online-Befragung unter: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/4777348!
Ein bristaner Bericht war auch in der Sendung MTW (http://www.sfdrs.ch/sendungen/mtw/)
zu sehen, welcher über NATO-Bomben in der Adria berichtete.
4. Jugend für UNO? Wir anerkennen das JA der Jugendsession
zum UNO-Beitritt nicht als ein JA der Jugend!
Die Jugendsessionsteilnehmer haben am Samstag dem 3. November ein
JA zum UNO-Beitritt beschlossen. Einige Punkte zeigen jedoch klar,
dass die Teilnehmer mangelhaft und einseitig informiert wurden.
Dies begann bereits am Freitag, als die Teilnehmer sich in der Uni
Bern versammelten und der Podiumsdiskussion über den UNO-Beitritt
beiwohnten.
Einige Gegner der Vorlage wollten mit Flugblätter auf die Nachteile
der UNO und dessen unglaubwürdigen Friedenspolitik aufmerksam
machen. Sämtliche Flugblätter wurden von dem Sicherheitsdienst
eingezogen. Man durfte weder vor noch in der Uni Informationsblätter
verteilen.
Vor dem Eingang zur Aula stand ein Tisch mit Informationsmaterial
des Bundes. Eine weitere Gruppe wollte auch ihr Informationsmaterial
auflegen. Dies sei nicht erlaubt, man habe Vorlagen des Bundes.
Auch dieses Material wurde eingezogen und vernichtet.
Während der Podiumsdiskussion wurde der Gegner der Vorlage,
Herr NR Ulrich Schlüer, vom Gesprächsleiter einige Male
mit Kommentaren unterbrochen und musste sich spitze Bemerkungen
gefallen lassen.
Als bei der Fragerunde sich zwei Gegner der Vorlage zu Wort meldeten,
schnitt der Gesprächsleiter ihnen das Wort ab bzw. zog ihnen
beide Male das Mikrofon weg bevor sie ausreden konnten.
Wie kann eine solch geführte Jugendsession den Anspruch erheben,
den Jugendlichen die Politik zu erklären und Einblicke in die
Demokratie zu geben? Wenn Demokratie bedeutet, dass ungeliebte Meinungen
unterbunden werden, haben die Verantwortlichen der Jugendsession
ihr Ziel voll erreicht.
Am
Samstag selbst, als die Abstimmung zum UNO-Beitritt stattfand, wurde
munter weiter manipuliert.
Es
wurde im Aufenthaltsraum ein "Tisch der Meinungsfreiheit"
aufgestellt, dort durfte man Informationsmaterial jeglicher Meinung
auflegen. Nur wurde sämtliches Informationsmaterial, welches
gegen einen UNO-Beitritt spricht, im Vorfeld eingezogen und nicht
mehr freigegeben bzw. bereits vernichtet.
BR Deiss konnte die Jugend mehr als eine Stunde über die UNO
"informieren", ohne dass die Gegnerschaft zu Worte kam.
Die Gestaltungsgruppe hatte den Nationalratssaal reich geschmückt.
Zu sehen war die alleinstehende Schweizerflagge, farbige Plakate
mit den Namen einiger Länder und eine Zeichnung eines Schweizers,
Hand in Hand mit Personen von verschiedenen Kulturräumen. "Dies
soll zum Ausdruck bringen, dass die Schweiz momentan alleine stehe,
erklärte die Gruppenleiterin, aber mit dem UNO-Beitritt würde
die Schweiz, wie auf dem Plakat zu sehen ist, Hand in Hand mit allen
Ländern und Kulturen zusammenarbeiten."
Die anschliessende Abstimmung zur UNO wurde ohne vorgängige
Diskussion durchgezogen.
All die aufgeführten Punkte zeigen ganz klar, dass der Bund
der Jugendsession, laut Auskunft des Sicherheitsdienstes, Auflagen
gemacht hat, keine Meinungen gegen den UNO-Beitritt zuzulassen.
Man hat die Gegnerschaft des UNO-Beitrittes gehindert, von ihrem
Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch zu machen und man
hat die Jugendlichen an der Jugendsession einseitig informiert bzw.
manipuliert. Wenn man zulässt, dass die freie Meinungsäusserung
so beschnitten wird, verkommt die Demokratie zur Farce.
Wir
anerkennen das JA der Jugendsession zum UNO-Beitritt als ein JA
zu Desinformation, Lüge und Unterdrückung der Demokratie,
aber keinesfalls als ein JA zum UNO-Beitritt an. Das beste Gegenbeispiel
sind die Jugend- und Zukunftsfreunde von Young4FUN.ch.
5. Friedens-Fahrradtour 2002
Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer der letzten Friedens-Fahrradtour
wurde die Planung für eine Fortsetzung aufgenommen. Es wurden
verschiedene Routen für eine Neuauflage der Tour diskutiert.
Als «logische» Fortsetzung der letzten Strecke (Bregenz-Strassbourg)
wird die Friedens-Fahrradtour im Jahr 2002 von Strassbourg ins EU-Zentrum
Brüssel führen. Voraussichtlich startet die Fahrradtour
am 24. Juli 2002 mit zwei Prolog-Etappen ab Basel und wird am 6.
August in Brüssel zu Ende gehen. Die Schweiz liegt zwar abseits
der Strecke, doch das Thema der Tour, die Militarisierung der EU-Aussenpolitik,
sollte auch uns SchweizerInnen interessieren. Bei der Friedens-Fahrradtour
geht es nicht nur um politische Ziele, sondern auch darum, dass
sich Friedensaktivisten aus verschiedenen Ländern zu einem
erlebnisreichen Dialog zusammenfinden. Wer nun Lust verspürt,
nächstes Jahr seine Ferien für einmal etwas anders zu
gestalten, bekommt weitere Informationen beim Landesverband Baden-Würtenberg
des DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigung der Kriegsdienstverweigerer).
Via e-mail: ba-wue@dfg-vk.de oder unter www.bike-for-peace.de. Young4FUN.ch-Freunde,
die sich eine Teilnahme überlegen, sollen sich unter info@young4fun.ch
melden. Allenfalls könnten wir eine Young4FUN.ch-Radtour Basel-Strassbourg
durchführen.
6.
Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
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