Young4FUN.ch-Newsletter 21 vom 6. Januar 2002

1. Der tEURO ist da!
2. Es wird gechattet: Young4FUN.ch-Chat
3. Vorbereitungsnachmittag für die Kundgebung
4. Nicht vergessen: Anmeldung für Generalversammlung 2002 einschicken
5. Ausführliches Argumentarium und weitere Neuigkeiten
6. Hervorragende Broschüre zum Thema UNO
7. Der Bundesrat will noch mehr Beamte
8. Sponsor
9. Impressum
10. Abbestellen

1. Der tEURO ist da!
Obwohl gemäss repräsentativen Umfragen um die 80% der direkt-betroffenen Bevölkerung gegen den tEURO sind, ist er da. Wir möchten an den ECU erinnern, welcher ebenfalls kläglich zusammengebrochen ist und das Wort zur tEURO-Einführung dem berühmten, deutschen Schriftsteller Martin Walser geben: "Ein UNGELD! Der Umtausch der Mark in Francs, Peseten oder Lire war immer ein Freiheitserlebnis. Was du in der Mark wert warst, wusstest du nur zu genau. Die fremden Währungen haben sich empfinden lassen wie die fremden Sprachen. Jede fremde Sprache ist auch eine Erlösung von der eigenen. In der fremden Sprache sagt man Sätze, für die man eigentlich nicht verantwortlich gemacht werden kann.
Der Euro eröffnet das Zeitalter des praktischen Esperanto. Er ist ein Ungeld, wie das Esperanto eine Unsprache ist. Machen können wir nichts. Die Paralleltruppe der Theologen und Philosophen bastelt schon an einer Weltethik. Lassen sich doch Geschäfte, Weltgeschäfte, viel leichter, also viel schneller abwickeln, wenn alles in einer Ethik und in einer Währung passiert." (Quelle: 2.1.02, St.Galler Tagblatt)

2. Es wird gechattet am 14. Januar: Young4FUN.ch-Chat BITTE VORMERKEN
Alle Newsletter-Abonennten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Am Montag, 14. Januar, führen wir von 19.45 bis mindestens 22 Uhr den ersten Young4FUN.ch-Chat durch. Es soll den freien Meinungsautausch unter Mitgliedern fördern. Zudem werden zahlreiche Vorstandsmitglieder anwesend sein und Eure Meinungen, Kritik, Fragen und Ideen gerne entgegennehmen und mitdiskutieren. Ein Besuch lohnt sich ganz bestimmt! Den Chat erreicht man immer unter www.young4fun.ch/chat aber mit Ausnahme vom 14.1 wird man darin wohl kaum Leute antreffen.

3. Vorbereitungsnachmittag für die Kundgebung
Am Samstag, 12. Januar, führen wir in Zürich um 14.30 Uhr in einer Werkstatt einen Vorbereitungsnachmittag für die Kundgebung vom 26. Januar in Bern durch. Es müssen Transparente, Plakate und eine spezielle Attraktion (wir verraten nicht zuviel) vorbereitet werden. Wir sind dabei auf die aktive Mithilfe von Mitgliedern sehr angewiesen. Wer übriges Material (Transparente, Spraydosen etc. ) hat oder wer am 12. Januar nach Zürich kommen kann, soll sich bitter unter info@young4fun.ch melden. Wir würden uns sehr freuen. Danke im voraus!

4. Nicht vergessen: Anmeldung für Generalversammlung 2002 einschicken
Unsere Mitglieder, Sympathisanten und Gönner haben per Post die Einladung für die Generalversammlung und die anschliessende Kundgebung bekommen. Bitte vergesst nicht, Euch mit dem gelben Talon so schnell wie möglich anzumelden. Eine grosse Teilnehmerzahl würde nicht nur unser Engagement würdigen, sondern sie hätte einen grossen Effekt auf die Öffentlichkeit und uns würde es sehr freuen, Dich persönlich am 26. Januar begrüssen zu dürfen.

5. Ausführliches Argumentarium und weitere Neuigkeiten
Auf unserer Homepage kann man unter http://www.young4fun.ch/uno/argumentarium.pdf ein rund 20seitiges Argumentarium zur UNO-Beitritts-Frage kostenlos lesen und ausdrucken. Ein Blick in das Argumentarium lohnt sich bestimmt. Zudem haben wir die vollständige UNO-Charta unter http://www.young4fun.ch/uno/charta.pdf auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt und zwar in einer lesbaren Schrift (im Gegensatz zu derjenigen von Bundesbern). Ohnehin sind auf www.young4fun.ch Dutzende von Artikeln, Flugblättern und Leserbriefen über die UNO zu finden.

6. Hervorragende Broschüre zum Thema Schweiz-UNO
Die Vereinigung Medien-Panoptikum hat eine hervorragende Broschüre von Herr Hans Baur herausgegeben. Sie soll im Durcheinander der Argumente als ein unbestechlicher Ratgeber benutzt werden. Die Bestellung, welche wir wirklich empfehlen können, ist online unter

http://www.medien-panoptikum.ch/v1.x/23/index.html möglich.

7. Der Bundesrat erhält Verstärkung
Der Bundesrat will noch mehr nicht vom Volk gewählte Beamte mit weitgehenden Entscheidungsmöglichkeiten zur Verstärkung seiner Arbeit einstellen.
(mehr darüber siehe http://www.news.bluewin.ch/article/0,1001,217932,00.html) Young4FUN.ch lehnt diese Delegierten Minister ab. Wir bekämpfen eine Aufblähung der Bundesverwaltung. Das Volk hat sich bereits 1996 gegen eine aufgeblähte Regierung und zusätzliche Staatssekretäre ausgesprochen. In einer allfälligen Volksabtimmung würden wir dagegen antreten.
Jede Verwaltung hat die Tendenz zur Aufblähung, so auch die schweizerische Bundesverwaltung. Die Personalausgaben der allgemeinen Bundesverwaltung liegen im Budget 2002 um 11 % über dem Wert in der Rechnung 2000. Trotzdem schlägt die Landesregierung unermüdlich neue Modelle vor, wie die Schweiz in Zukunft von noch mehr Beamten regiert und verwaltet werden könnte. Die Volksabstimmung vom 9. Juni 1996, bei welcher ein ähnliches Projekt von fast zwei Dritteln der Stimmenden abgelehnt wurde, hat deutlich aufgezeigt, was man ausserhalb des Bundeshauses von derartigen Vorschlägen hält. Die Forderung nach einer Erweiterung der Regierung ist im Zusammenhang mit dem vom Bundesrat zelebrierten internationalen Aktivismus verständlich. Als EU-Mitglied müsste die Schweiz an so vielen Konferenzen mit Regierungsmitgliedern vertreten sein, dass ein 7-köpfiges Kollegium tatsächlich nicht mehr ausreichen würde. Der Bundesrat spricht denn auch von einer Stärkung der „personellen Kapazitäten der Regierung auf der internationalen Ebene“. Die Hilfsminister wären auch demokratisch unzureichend legitimiert, da sie lediglich vom Parlament bestätigt würden. Dieses zweistufige Regierungssystem widerspricht der direkten Demokratie unseres Landes.

8. Newsletter-Sponsor

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9. Impressum
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Redaktion: Lukas Reimann

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