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1.
Young4FUN.ch-Weekend: Strategie-Tagung
2. Bilaterale Verträge contra Schweizer Nachwuchshandball
3. UNO-Richter lachten Frauen aus!
4. Luftkämpfe mit MiG-29
5. Peinlicher Ausrutscher von Bundesrat Deiss
6. Aznar: eine blödsinnige Rede
7. Österreich: Volksbegehren für direkte Demokratie gestartet
8. EDA-Chef Joseph Deiss hat UNO-Finanzsorgen
9. Jugendsendung Oops: 68% gegen EU-Beitritt
10. Financial Times: "30 Diplomaten bestimmen Mehrheit der
EU-Gesetze"
11. Norweger gegen EU, Schweden gegen EURO
12. EU: grösste Torheit der Moderne
13. Impressum
14. Abbestellen
1.
Young4FUN.ch-Weekend: Strategie-Tagung
Noch einmal möchten wir daran erinnern: Vormerken sollte man
sich unbedingt das Wochenende vom 20./21.April 2002. Young4FUN.ch
wird dann eine Strategie-Tagung in Sarnen mit angemessenem Rahmenprogramm
(Young4FUN.ch-Party) durchführen. Das Ziel soll es sein, neue
Ideen zu erfassen und Young4FUN.ch noch leistungsfähiger zu
machen. Zudem wollen wir die Gemeinschaft fördern. Alle Mitglieder
werden in der nächsten Wochen schriftlich eine Einladung erhalten.
Weitere Auskünfte per E-Brief: info@young4fun.ch
2.
Bilaterale Verträge contra Nachwuchsförderung im Schweizer
Handball
Wir haben bereits in früheren Newslettern auf die schädlichen
Auswirkugnen der bilateralen Verträge in den Bereichen Luftverkehr,
Landwirtschaft, Landverkehr oder Bildung/Forschung hingewiesen.
Jetzt haben die schwerwiegenden Folgen auch den Sport erreicht.
Die Präsidenten der SHL (Schweizer Handball Liga) fällten
im März einen historischen Entscheid, der bei Fans, Spielern
und Beobachtern Kopfschütteln auslöste. Es wurde beschlossen,
die Ausländerregelung den bald gültigen bilateralen Verträgen
anzupassen und eine unbeschränkte Anzahl Spieler aus EU-Ländern
zuzulassen. Bisher waren pro SHL-Team zwei ausländische Spieler
erlaubt. Diese Regelung mag kurzfristig den Schweizer Handball durchaus
attraktiver machen. Langfristig wird es aber schwerwiegende Folgen
haben. Junge Nachwuchsspieler werden nur unter enorm schwierigen
Bedingungen in die ersten Mannschaften vorstossen können, da
man als Handball-Team lieber verhältnismässig günstige
Spieler aus dem Ausland einkaufen wird. Die wichtige Schweizer Nachwuchsarbeit
verkommt dadurch zu einer Farce und dies wird sich auch auf die
Leistungen der Nationalmannschaft auswirken. Der Schweizer Handball
wird in Zukunft von EU-Spielern dominiert und versinkt daher in
der Bedeutungslosigkeit. Also Handballspieler und Fans: Trainiert
jetzt erst recht und geniesst die Handball-Playoffs, welche diesen
Samstag beginnen und zwar noch ein letztes Mal OHNE Bilaterale.
Eines ist klar: Der Schweizer Meister spielt noch mit Schweizern.
Ab kommender Saison ist es nämlich möglich, mit keinem
einzigen Schweizer Spieler zu gewinnen.
3. UNO-Richter lachten Frauen aus!
Wir haben über die schrecklichen Vergewaltigungen, AIDS-Verbreitungen
und massiven Menschenrechtsverletzungen durch UNO-Mitarbeiter berichtet.
Es scheint kein Ende zu nehmen. Jetzt kommt ein weiteres dunkles
Kaptitel von UNO-Mitarbeitern ans Licht. Als Menschenrechts-Verachter
und Streithähne haben sich UNO-Richter erwiesen: Unzählige
Frauen sind in Ruanda vergewaltigt worden. Zehn von ihnen sollten
vor dem Uno-Tribunal gegen ihre Peiniger aussagen und wurden
dafür ausgelacht! "Der Genozid in Ruanda forderte von
April bis Juni 1994 mehr als eine halbe Million Menschenleben. Vorwiegend
Angehörige der Tutsi-Minderheit. Die Schergen haben nicht nur
brutal gemordet, auch unzählige Frauen wurden vergewaltigt.
In Arsuha wird der Völkermord von einem Uno-Tribunal gerichtlich
aufgearbeitet. Auch zehn vergewaltigte Frauen, die den Genozid überlebt
hatten, sagten vor Gericht aus. Die Richter liess das unberührt.
Mehr noch: Sie lachten die Frauen einfach aus. Darauf kündigten
die Frauen ihre Zusammenarbeit mit dem Tribunal auf. Als das Gericht
eine Untersuchungskommission einsetzte, um Misshandlungen an Zeuginnen
zu untersuchen, lenkten die Frauen wieder ein. Nun ist es innerhalb
der Kommission zu einem Streit gekommen. Wegen Differenzen über
das Mandat. Und bevor das nicht geklärt ist, wollen auch die
zehn gepeinigten Frauen nicht aussagen. Schliesslich haben sie schon
genug Leid erlebt." (Quelle: Blick vom 4.4.02 http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=27494)
Wann handelt die UNO endlich und sorgt in ihren eigenen Reihen für
die Einhaltung der Menschenrechte?
4.
Luftkämpfe mit MiG-29
Unglaublich: Russische Kampfflugzeuge und deutsche Piloten kommen
in die Schweiz - um die Luftwaffe zu testen. Im Tages-Anzeiger vom
4. April konnte man folgendes lesen:
"Bern. - Bruchstückhaft waren die spektakulären Übungspläne
längst zu Luftwaffenfans und Fluglärmgegnern durchgesickert.
Doch nun stehen Einzelheiten fest: Am 17. April werden voraussichtlich
fünf Kampfflugzeuge russischer Provenienz in Dübendorf
landen. Zwei Tage später werden die MiG-29 mit Anflügen
auf die F/A-18-Basis Meiringen in die «Gepflogenheiten der
Schweizer Militärfliegerei» eingeführt. Und für
die zwei folgenden Wochen sind täglich zehn Starts geplant,
um den Luftkampf mit schweizerischen F/A-18 und den Einsatz von
Lenkwaffen zu üben.
Der halbmonatige MiG-Besuch ist für die Schweizer Armee gleich
eine doppelte Premiere: Zum einen kommen erstmals deutsche Kampfpiloten
zum Training in unser Land. Denn die MiG-29 stammen aus der einstigen
DDR-Armee und gehören nun zu einem bundesdeutschen Jagdgeschwader,
das Alarmstaffeln für die Nato bereithält. Zum andern
erhält die Schweizer Luftwaffe erstmals Gelegenheit, «eines
der besten Waffensysteme russischer Provenienz» ganz direkt
kennen zu lernen.
Kein Wunder, spricht sie in einem internen Papier von einer einmaligen,
noch nie da gewesenen Chance. Damit könne sie ihre während
Jahren entwickelte Taktik, ihre Einsatzverfahren, ja ihre ganze
Verteidigungsdoktrin überprüfen. Vorbei sind also die
noch nicht vergessenen Zeiten, da sie sich Informationen über
potenzielle russische Gegner auf neutralitätspolitisch problematischem
Weg beschaffen musste: durch Pilotenaustausche mit dem Apartheid-Staat
Südafrika, der Kriegserfahrungen hatte im Einsatz von westlichen
Mirages gegen kommunistische MiGs. 15 Jahre später haben sich
Trainingsbesuche ausländischer Luftwaffen in der Schweiz eingebürgert.
Im Hinblick auf die MiG-Übung befürchtet die Luftwaffe
lärm- und russbedingte Kritik. Vorsorglich hält sie intern
fest, dass es in Dübendorf deswegen nicht mehr Starts und Landungen
gebe, dass eine MiG «wahrnehmbar leiser» als eine F/A-18
sei und ihr «erhöhter Russausstoss» mit jenem eines
Lastwagens zu vergleichen sei."
Kommentar: Die Schweizer Armee übt in allen möglichen
Bereichen für den Nato-Beitritt. Wir sind bald Nato-kompatibler
als gewisse Nato-Mitglieder selbst. Diese besorgniserregende Entwicklung
gilt es sofort zu stoppen!
5.
Peinlicher Ausrutscher von Bundesrat Deiss
Man erinnert sich: Vor der UNO-Abstimmung wurden all jene als Lügner
bezeichnet, die es wagten, UNO-, EU- und NATO-Beitritt im Zusammenhang
mit der bundesrätlichen Aussenpolitik in eine strategische
Reihenfolge zu bringen. Nun scheint sich der Aussenminister selbst
verraten zu haben: Ein Journalist der Zeitung "Bernerbär"
weiss in der Ausgabe vom 5./6. März Erstaunliches zu berichten:
Er setzte sich nach einer Komödie im Berner Stadttheater zwecks
Stärkung mit Freunden noch in den Berner Kornhauskeller. Am
Nachbartisch sass ein illustrer Gast: BR Deiss feierte mit seinem
engsten Departementsstab den Eintritt in die UNO. Der gutgelaunte
Aussenminister beglich die Rechnung von genau 604.30 mit den Abschiedsworten:
"Nun sind wir in der UNO, bald in der EU und in der Nato."
Der Kurzkommentar aus "Bernerbär" wurde BR Deiss
in der ersten Sessionswoche zur Stellungnahme unterbreitet. Deiss
bestritt, die Aussage über EU und Nato in der vom "Bernerbär"
festgehaltenen Darstellung gemacht zu haben. Im Anschluss an diese
Antwort erfolgte eine Rückfrage an den "Bernerbär".
Dabei hielt dessen Redaktion fest, ihr Mitarbeiter habe die am bundesrätlichen
Nebentisch gesprochenen Worte sehr genau mitgehört. Der "Bernerbär"
rückte nicht von der in seinem Blatt abgedruckten Aussage ab.
6. Aznar: eine blödsinnige Rede
Und wieder einmal das eingeschaltete Mikrofon: "Welchen Mist
habe ich da erzählt", fragte der spanische Ministerpräsident
und derzeitige EU-Ratsvorsitzende Jose Maria Aznar, nachdem er im
Europa-Parlament über die Ergebnisse des EU-Gipfels in Barcelona
berichtet hatte. Alle hörten mit, sein Mikrofon war noch zugeschaltet.
Politische Beobachter stimmen ihm in der Beurteilung des Barcelona-Ergebnisses
insgeheim zu.
(Quelle: Oberösterreichische Nachrichten 22.3.02)
7.
Österreich: Volksbegehren für direkte Demokratie gestartet
Auch bei unseren Nachbarn tut sich etwas in Sachen Volksabstimmung.
Nachdem die Regierung ihr ursprünglich angekündigtes Vorhaben,
die Volksgesetzgebung einzuführen, auf Eis gelegt hat, startet
nun ein "Volksbegehren für Bürgerrechte durch mehr
direkte Demokratie". In Österreich sind zwar Volksbegehren
möglich, sie werden jedoch nur im Parlament behandelt und führen
nicht zu einer Volksabstimmung. Das soll sich nun ändern. Hinter
dem Antrag steht die "Initiative für mehr direkte Demokratie",
die von Bürgergruppen und verschiedenen Persönlichkeiten
unterstützt wird.
Auf die Aktionen in Deutschland haben wir bereits früher hingewiesen.
Die endgültige Entscheidung über den Gesetzentwurf fällt
dort voraussichtlich Anfang Juni in der 2. und 3. Lesung. (siehe
www.mehr-demokratie.de)
8. Aussenminister Joseph Deiss hat UNO-Finanzsorgen.
"Aussenminister Joseph Deiss hat Finanzsorgen. Er braucht dringend
Geld für die grosse Uno-Beitrittsfeier im September. Einen
Sonderkredit beantragen kann Deiss allerdings nicht. Damit gäbe
er den Uno-Gegnern recht, die vor zusätzlichen Ausgaben warnten.
Deshalb setzt das Departement für auswärtige Angelegenheiten
(EDA) auf die Befürworter: Der Wirtschaftsverband Economiesuisse
soll nach der Pro-Kampagne auch die Feier mitfinanzieren. Economiesuisse-Sprecher
Urs Rellstab winkt ab: «Das ist nicht unsere Aufgabe. Wir
haben unser Möglichstes getan."
(Quelle: Facts vom 14.3.02)
Gleichzeitig bekräftigte er auf dem UNO-Kongross in Monterrey
den Willen der Schweiz, sich noch stärker für wirksamere
Entwicklungsanstrengungen sowie deren Finanzierung einzusetzen.
Das Ziel sei, bis 2010 die öffentliche Entwicklungshilfe schrittweise
auf 0,4 Prozent des Bruttosozialproduktes anzuheben.
(Quelle: http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=203CE832-C286-4D33-A09AB96153430A10)
Der Anfang der höheren Zahlungen kommt bereits jetzt. Die Schweiz
treibt auf ein immer grösseres Finanz-Debakel zu. Um dies zu
verhindern will Villiger bei der Bildung sparen. Ausgerechnet! Sie
ist der einzige Rohstoff der Schweiz, mitverantwortlich für
unseren Wohlstand und enorm wichtig für die Zukunft. Wo man
Millionen ohne auch nur einen einzigen Verlust sparen könnte
liegt auf der Hand: internationaler Überaktivismus, Abstimmungspropaganda,
EDA-Riesenabteilungen, Integrationsbüro, Reisen ins Ausland.....
9.
Jugendsendung Oops: 68% gegen EU-Beitritt
Im letzten Newsletter haben wir auf die Abstimmung der Jugendfernsehsendung
Oops hingewiesen. Das Resultat war deutlich: 68% sind gegen den
EU-Beitrtt.
10.
"30 Diplomaten bestimmen Mehrheit der EU-Gesetze"
"They do not make headline-grabbing soundbites, they do not
boast about their influence, and if you met them in the street you
would not recognise them. But you would be foolish to ignore them,"
die Financial Times brachten einen Hintergrund-Bericht über
die unsichtbaren Kräfte hinter der EU. 30 Diplomaten, wenig
bekannt und natürlich nicht vom Volk gewählt, bestimmen
die Mehrheit der EU-Rechtsgrundlagen hinter verschlossenen Türen.
Den spannenden Hintergrundartikel findet man unter: http://news.ft.com/ft/gx.cgi/ftc?pagename=View&c=Article&cid=FT3SPF84HZC
(englisch)
Eine Zusammenfassung gibt es unter: http://euobserver.com/index.phtml?selected_topic=9&action=view&article_id=5765
(englisch)
11.
Norweger gegen EU, Schweden gegen tEURO
Gemäss neusten, repräsentativen Umfragen sind die Norweger
weiterhin deutlich gegen den EU-Beitritt und in Schweden legen in
den Umfragen die tEURO-kritischen Parteien enorm zu. Die norwegische
Zeitung Nettavisen titelte: "Norwegian No to EU - again, again"
Mehr dazu:
http://euobserver.com/index.phtml?selected_topic=9&action=view&article_id=5681
(engl.)
12.
EU: grösste Torheit der Moderne
Baroness Thatcher hat noch immer Power. "The Times" veröffentlichte
mehrfach Auszüge ihres neuen Buches "Statecraft: Strategies
for a Changing World", in welchem sie die EU aufs Schärfste
kritisiert und Alternativen zur EU sucht. Das Buch wird ein Bestseller
und es dürfte bald ausverkauft sein. Es erscheint in wenigen
Tagen. Man kann es vorbestellen unter:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0060199733/qid%3D1017943001/302-8996134-7525619
Der Times-Artikel "Grossbritannien muss beginnen die EU zu
verlassen" findet man unter:
http://www.thetimes.co.uk/article/0,,2-240057,00.html
13.
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Redaktion: Lukas Reimann
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