Young4FUN.ch-Newsletter 29 vom 14. April 2002

1. Wer jetzt nicht zu profiTEL wechselt, ist selber schuld
2. neuste Young4FUN.ch-Zeitung - jetzt online
3. Strategie-Tagung
4. Srebrenica: UNO mitschuldig
5. GEO-Spezial "Schweiz"
6. archive.org
7. UNO-Sanktionen im Irak aufheben!
8. EU-Kommission will mit Schweiz über Schengen und Dublin verhandeln
9. Deutsche Minister schimpfen über EU-Bürokratie
10. "Direkte Demokratie Deutschland" besucht die Schweiz
11. Borer für Deiss
12. Impressum
13. Abbestellen

1. Wer jetzt nicht zu profiTEL wechselt, ist selber schuld
Vor kurzen hat der Telefon- und Internetanbieter sowie Young4FUN.ch-Partner profiTEL ihre Telefonpreise massiv gesenkt. Doch das ist nicht alles! Jetzt macht die profiTEL das ADSL zum Geschenk! Für nur 35 Franken im Monat kann man mit profiTEL nonlimit und highspeed das Internet geniessen. Alle Informationen dazu gibt es unter www.profitel.net! Man muss sich allerdings beeilen, da das Angebot nur für die ersten 5000 Anmeldungen gilt. Wer dieses Angebot verpasst, ist selber schuld. Zudem verdient am Umsatz von profiTEL auch Young4FUN.ch mit, wenn Du bei der Anmeldung uns als Partner angibt. Deshalb sollte man bei der Anmeldung unter "Bemerkungen" unbedingt auf Young4FUN.ch verweisen. Das hat für Dich keine Änderung auf den Preis! Es profitieren also alle: Du von unschlagbar tiefen Internet- und Telefongebühren und wir von Provisionen, die wir für unser Engagement gut gebrauchen können. Auch wir stehen für Fragen zur profiTEL jederzeit gerne zur Verfügung.

2. neuste Young4FUN.ch-Zeitung - jetzt online
Die den Gönnern und Mitgliedern per Post bereits zugestellte neuste Ausgabe der Young4FUN.ch-Zeitung "News" ist jetzt in Farbe auch auf unserer Internet-Seite unter http://www.young4fun.ch/news/news_zeitung.htm zu lesen.

3. Strategie-Tagung
Die Einladungen zur Strategie-Tagung in Sarnen wurden verschickt. Anmelden kann man sich auch via Email. Weitere Fragen zur Tagung beantworten wir gerne. Einfach schreiben an: info@young4fun.ch

4. Srebrenica: UNO mitschuldig
(ap) An dem vor sieben Jahren verübten Massaker von Srebrenica in Bosnien tragen die UNO und die niederländische Regierung eine Mitschuld. Etwa 7500 Bosniaken waren getötet worden, nachdem bosnische Serben am 11. Juli 1995 den Ort nordöstlich von Sarajevo überrannt hatten. Dies geht aus einem gestern veröffentlichten Untersuchungsbericht hervor. Den Haag habe unzureichend vorbereitete Soldaten ohne klare Befehle in die UNO-Schutzzone in Bosnien geschickt, heisst es im Bericht des Niederländischen Instituts für Kriegsdokumentation, den die Regierung in Auftrag gegeben hatte. Den Soldaten wird vorgeworfen, Srebrenica den bosnisch-serbischen Truppen überlassen zu haben. Die UNO habe die Gefahr unterschätzt, erklärte Institutsdirektor Hans Blom. Die Hauptschuld trage allerdings der bosnisch-serbische General Ratko Mladic, der die Vertreibung und Ermordung angeordnet habe. Es gebe keine Hinweise auf eine direkte Verwicklung des früheren jugoslawischen Präsidenten Milosevic und der serbischen Behörden in Belgrad. (Quelle: SG Tagblatt vom 11.4.02)
Anmerkung: Wer vor der UNO-Abstimmung auf die Mitschuld der UNO in Srebrenica und anderen Orten verwies, wurde als Lügner beschimpft. Jetzt bestätigen die Untersuchungsberichte ein weiteres Mal die Mitschuld der UNO.

5. GEO-Spezial "Schweiz"
Ein äusserst spannendes und unterhaltendes GEOspecial zum Thema Schweiz ist soeben erschienen. Neben vielen schönen Fotos und spannenden Hintergrundberichten über die Schweiz wurden auch repräsentative Umfragen gemacht. So stellte sich beispielsweise heraus, dass nur noch 37% (GEO-Schweiz 1996 noch 57%!) einen EU- und 17% (GEO 1996 noch 35%!) einen NATO-Beitritt befürworten. 56% sprechen sich "trotz zunehmender Globalisierung für den Sonderfall Schweiz" aus, bei 32% Ablehnungen. Auch Deutsche wurden befragt. So kennen z.B. Shwane Fielding-Borer rekordverdächtige 73% der Deutschen und fast die Hälfte von diesen 73% findet Fielding "eine gute Botschafterin für die Schweiz". Nur 11% finden sie "ziemlich peinlich".
Das "GEOspecial Nr.2 April/Mai" ist für 15.30 sfr in Buchhandlungen und bei Zeitschriftenhändlern erhältlich. Man kann es auch online unter http://www.geo.de/magazin/special/2002/02.html?SDSID=37405200000011018565316 bestellen. Unter dieser Adresse findet man auch ein Inhaltsverzeichnis des 196 Seiten starken Magazins. Einzelne Artikel lassen sich auch auf dem Internet lesen. Aber der Kauf des GEOspecial lohnt sich und das Lesen macht Spass.

6. archive.org
Wer es interessiert, wie die Internet-Seite von Young4FUN.ch früher gestaltet war, der besucht www.archive.org und tippt dort www.eunein.ch ein. In regelmässigen Abständen wurde dort seit August 2000 die Young4FUN.ch-Seite www.eunein.ch zur Ansicht abgespeichert. Ein Blick lohnt sich und weckt Erinnerungen an frühere Aktionen und das sensationelle Wachstum in der kurzen Geschichte von Young4FUN.ch.

7. UNO-Sanktionen im Irak aufheben!
Nobelpreisträger, ehemalige Staats- und Regierungschefs, Wissenschaftler, Künstler und Menschenrechtsanwälte aus aller Welt fordern in einer internationalen Kampagne die unverzügliche Aufhebung des UN-Wirtschaftsembargos gegen den Irak. "Das Embargo hat Millionen von unschuldigen Irakern Hungersnot und Krankheit gebracht. UNICEF hat gezeigt, dass die Wirtschaftssanktionen zum Tod von einer halben Million Kindern beigetragen haben", heisst es in der Erklärung. Dies sei nicht einfach ein Verbrechen gegen die Kinder des Irak und Millionen irakischer Familien. Es ist ein Verstoss gegen international anerkannte Menschenrechte und humanitäre Standarts. Die Erklärung spiegelt einen breiten internationalen Konsens darüber wieder, dass die Sanktionen gegen den Irak "eine der grössten Ungerechtigkeiten unserer Zeit darstellen". (Quelle: ZÜRCHER STUDENTiN, April 2002)
Kommentar: Vor der UNO-Abstimmung hiess es, man folge mit dieser Argumentation einfach der "Kriegspropaganda von Saddam Hussein" und das "sei nicht mehr aktuell". Doch es ist aktueller denn je und eine klare, weltweite Mehrheit von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur sowie Friedens- und Menschenrechtsbewegungen beweist das Gegenteil unter anderem mit dieser im Jahr 2002 (!) gefassten Erklärung. Die Schweiz, welche voraussichtlich bis September noch nicht UNO-Mitglied ist, könnte jetzt selbstständig einen wichtigen Schritt für etwas mehr Menschlichkeit tun und die mörderischen Wirtschaftsembargos sofort aufheben.

8. EU-Kommission will mit Schweiz über Schengen und Dublin verhandeln
Die EU soll mit der Schweiz über die Abkommen von Schengen und Dublin verhandeln. Die EU-Kommission hat dem EU-Rat am Dienstag Anträge zur Aufnahme von Verhandlungen in vier neuen Bereichen gestellt. Die EU pocht zudem auf einen raschen Abschluss der Dossiers Betrugsbekämpfung und Zinsbesteuerung. Die Young4FUN.ch-Komission dazu ist an der Arbeit und wir werden bald über die Entwicklungen ausführlich berichten.
Vorerst gibt es mehr unter: http://EUobserver.com/index.phtml?selected_topic=9&action=view&article_id=5841

9. Deutsche Minister schimpfen über EU-Bürokratie

Welche Probleme die Deutschen Minister mit der EU-Bürokratie haben, kann man in folgendem Artikel der FAZ (Frankfurter Allgemeine) nachelsen:
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/dossier_show.asp&rub={ABC13422-5642-4888-A397-228B8353D831}&doc={1E284C56-F7C5-4376-8180-42E3B6C39E64}#

10. "Direkte Demokratie Deutschland" besucht die Schweiz
Die Deutsche Vereinigung "Mehr Demokratie" veranstaltet wieder eine Fahrt in die Schweiz. Es geht nach Glarus, wo sich seit 1387 am ersten Sonntag im Mai jeden Jahres die stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf dem Marktplatz treffen, um alle wichtigen Angelegenheiten abzustimmen.
"Mehr Demokratie" will diese traditionelle Form der direkten Demokratie live erleben. Neben der Teilnahme an der Landsgemeinde gibt es ein attraktives Rahmenprogramm: Dazu zählen Wandertouren und Vorträge über die direkte Demokratie in der Schweiz. Der Gesamtpreis für Anreise mit dem Bus ab München sowie zwei Übernachtungen liegt bei ca. 118 Euro.
++ Rückfragen und Anmeldungen
Mehr Demokratie e.V., Büro München, Philipp Nägele
tel. 089- 82 11 774, email: bayernbuero@mehr-demokratie.de

11. Borer für Deiss
Botschafter Borer hat geschaffft, was sonst kaum je einem Schweizer Botschafter gelungen ist. Er machte mit herausragender Arbeit und viel Charisma die Schweiz in Deutschland, dem wohl wichtigsten Land für die Schweiz, positiv bekannt und vertrat die Interessen der Schweiz unglaublich gut. Dass Bundesrat Deiss eine solche Persönlichkeit auf Druck eines mächtigen Boulevard-Medienkonzernes in der Schweiz und ohne sachliche Argumente zurückzieht, kann niemand nachvollziehen. Auch in Deutschland schüttelt man nur den Kopf. Aus der Sicht von Young4FUN.ch ist es ein riesiger Skandal! Wir messen ihn ausschliesslich an seinen politischen Leistungen!Wir hätten für Borer einen neuen Arbeitsplatz: als Bundesrat an der Stelle vom farblosen Deiss. Denn Borer hat genau jene Fähigkeiten, welche Deiss fehlen: gesunder Menschenverstand, Charisma, starke Persönlichkeit, Selbstvertrauen, guter Umgang mit Menschen, Verstand im Handwerk der internationalen Lobby-Arbeit, Verbundenheit mit der Schweiz und taktisches Geschick. Mit einem Bundesrat Borer würde die Schweiz im Ausland wieder vermehr wahrgenommen und könnte ein Stück Selbstvertrauen zurückgewinnen. Deiss politisiert seit längerem ohne Charisma und ohne Realitätssinn munter am Volk und den Interessen der Schweiz vorbei. In der renomierten Weltpresse wurde Joseph Deiss als Marionette des Boulevard-Journalismus bezeichnet. Wie fragen uns, ob er unter diesen Umständen noch tragbar ist. Drei passende Zuschriften zu diesem Thema findet man unter: http://www.young4fun.ch/uno/leserbriefe.htm

12. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Lukas Reimann

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13. Abbestellen
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