Young4FUN.ch-Newsletter 32 vom 9. Mai 2002

1. Werben für Young4FUN.ch-Newsletter!
2. Neues auf der Homepage
3. EU-Ärzte jagen Prämien hoch
4. Pim Fortuyn
5. Bücherhinweis
6. Britische Elite-Soldaten im Berner Oberland
7. EU-Flagge: Streiffen statt Sterne (keine Satire!)
8. Teens: Von ,No Future' zum Zukunftsoptimismus
9. Irland würde Nizza-Vertrag wieder ablehnen
10. Mehrheit von Lettland würde EU-Beitritt ablehnen
11. EU-Militärchef fordert Zusammenschluss von EU und NATO
12. Streit um ue2002.dk
13. Europabarometer
14. Online-Petition für den Beitritt Taiwans zur WHO
15. Impressum
16. Abbestellen

1. Werben für Young4FUN.ch-Newsletter!
Wir berichten in unserem Newsletter etwa alle zwei Wochen über diverse Neuigkeiten und Hintergründe in aussenpolitischen Bereichen, welche auch die Schweiz berühren oder berühren könnten sowie über interne Neuigkeiten, Homepageaktualisierungen und Vereinsaktivitäten von Young4FUN.ch. Dahinter steckt ein grosser Aufwand. Bereits über 1000 Menschen nutzen dieses kostenlose Angebot. Doch noch immer kennen viele dieses Angebot nicht! Empfehle auch Du diesen Newsletter weiter: Sende doch eine E-Mail mit der Adresse der Young4FUN.ch-Homepage www.young4fun.ch und einem Vermerk auf den Newsletter an Deine Freunde und Bekannten!

2. Neues auf der Homepage
Diese Woche haben wir im Fotoarchiv neu Bilder von der Podiumsdiskussion "Zukunft aus junger Sicht" in Lenzburg auf http://www.young4fun.ch/news/fotoarchiv.htm und unter Beiträge (http://www.young4fun.ch/news/beitraege.htm) eine neue Zuschrift veröffentlicht.

3. EU-Ärzte jagen Prämien hoch
Fast in jedem Newsletter müssen wir wieder über neue Nachteile der Bilateralen Verträge berichten. Schade, dass das alles erst jetzt an die Öffentlichkeit gebracht wird. Als wir vor der Abstimmung auf diese Probleme hingewiesen haben, wurden wir als "Angstmacher" und "Lügner" bezeichnet. Gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung werden mehrere Hundert EU-Ärzte nach In-Kraft-Treten der bilateralen Verträge Praxen in der Schweiz eröffnen. Dies wird die Krankenkassenprämien massiv erhöhen. Hier der Link zum vollständigen und sehr lesenswerten Artikel:
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szUnterRubrik.html?ArtId=185183&ausgabeid=2273&rubrikid=127.

4. Pim Fortuyn
Wir bekamen sehr viele positive Reaktionen zu unserer Pressemitteilung über den Mord an EU-Kritiker Pim Fortuyn. Selbst Bürger aus den Niederlanden bedankten sich bei uns für die unterstützenden und gefühlvollen Worte an die Bevölkerung Hollands. Die Internetseite www.pim-fortuyn.nl wurde innerhalb von einem Tag über 1,5 Millionen mal angeklickt. Unter http://www.pim-fortuyn.com/ und http://www.pimfortuyn.nl/ wurden zwei verschiedene Kondolenzbücher eingerichtet. Da zu Beginn in beiden Büchern durchschnittlich alle 5 Sekunden (!!) ein Eintrag gemacht wurde, sind beide Kondolenzbücher mehrfach zusammengebrochen. Bei www.pimfortuyn.nl haben sich bereits über 130'000 Menschen mit bewegenden und mitreissenden Worten eingetragen.

5. Bücherhinweis "Weniger Macht den Parteien. Selbstbestimmung des Volkes statt Zuschauerdemokratie."
Ein brisantes Buch aus Deutschland; viele Ansätze sind aber auch für die Schweiz anwendbar. Derzeit offenbart sich das Politik(er)versagen in seiner ganzen Tragweite: Der Volksvertreter setzt das Eigen- und Parteieninteresse meist über das Staatsinteresse. Das den Volkswillen repräsentierende "freie Mandat des unabhängigen Abgeordneten" wird zur Farce. Der Parteienstaat unterläuft die Organe der Verfassung und reduziert sie praktisch auf eine demokratische Fassade. Wenn die Demokratie des Grundgesetzes "Volksherrschaft" ist, muss das Volk direkt oder indirekt Einfluss auf staatliche Entscheidungen nehmen können. Grundlegende Reformen des Parteienstaates sind längst überfällig. Der Autor Frey bringt in seinem Buch konkrete Lösungsvorschläge.
Für 17 Franken zu bestellen unter: www.besu.ch/demokratie

6. Britische Elite-Soldaten im Berner Oberland
Britische Elite-Soldaten trainieren im Berner Oberland ohne Bewilligung als Touristen getarnt für Kriegseinsätze z.B. in Afganisthan.
Wenn man die Entwicklung und die Verknüpfung der Schweizer Armee sieht, dann erstaunt das eigentlich überhaupt nicht. Bereits einige Tage bevor diese Fakten ans Licht kamen, vereinbarten Schmid und der britische Verteidigungsminister Hoon eine Verstärkung der Kooperation im Bereich der militärischen Ausbildung (Truppenübungs-Abkommen). 70 britische Angehörige der Luftwaffe sollen demnächst in die Schweiz kommen, um mit vier Puma-Helikoptern den Einsatz im Hochgebirge zu üben. Die Schweiz wird immer mehr zum Ausbildungsplatz und Handlanger der NATO-Armeen. Das Militärgesetz wirkt.
Facts-Artikel http://www.facts.ch/facts/factsArtikel?artikelid=185735&rubrikid=780

7. Teens: Von ,No Future' zum Zukunftsoptimismus
(SSF/ idea) US-amerikanische Teenager sehen heute optimistischer in die Zukunft als ihre Vorgänger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Barna in Ventura (Kalifornien). Bis Mitte der 90er Jahre hätten sie sich zukunftspessimistisch und hoffnungslos gefühlt. Sie hätten die Bildung und eine ihrer Meinung nach heuchlerische Gesellschaft verachtet. In den letzten Jahren habe sich das Bild gewandelt, so die Forscher. Die jetzigen Jugendlichen seien mit ihrem Leben zufrieden, freuten sich auf eine herausfordernde Zukunft und vertrauten anderen Menschen. Die"Mosaik-Generation", wie sie in den USA genannt wird, wünsche sich vor allem einen hohen Bildungsstand, Gesundheit, tiefe zwischenmenschliche Beziehungen und ein komfortables Leben. Der eigenen Identität, der individuellen Freiheit und der Heimat werde wieder deutlich mehr Bedeutung zugemessen.

8. EU-Flagge: Streifen statt Sterne
Gemäss der englischen Zeitung "Independant" soll das neue EU-Wappen von Sternen in farbige Strichcode-Streifen umgewandelt werden. Dies ist keine Satire, sondern ein ernsthafter und diskutierter Vorschlag im Auftrag der EU-Komission. Young4FUN.ch begrüsst diese Änderung, so zeigt der Strichcodestreifen wesentlich besser, dass es sich bei der EU um eine anonyme, überdimensionale Grossorganisation handelt, für welche der einzelne Mensch nur eine Nummer ist.
Quelle: http://news.independent.co.uk/europe/story.jsp?story=292939

9. Irland würde Nizza-Vertrag wieder ablehnen
Gemäss dem irischen Medien-Unternehmen RTE würden die Iren auch bei der zweiten Abstimmung den Nizza-Vertrag ablehnen, obwohl die EU gegenüber Irland verschiedene Zugeständnisse gemacht hat, um bei der Wiederholungsabstimmung ein Ja zu erzielen. Brisant bleibt weiterhin, dass Irland das einzige Land Europas ist, welches über den Nizza-Vertrag überhaupt abstimmen durfte.
Quelle: http://www.rte.ie/news/2002/0430/referendum.html

10. Mehrheit von Lettland würde EU-Beitritt ablehnen
Gemäss einer repräsentativen Umfrage würde selbst in Lettland eine Mehrheit der Bevölkerung einen EU-Beitritt ablehnen.
Quelle: http://euobserver.com/index.phtml?selected_topic=9&action=view&article_id=6080

11. EU-Militärchef fordert Zusammenschluss von EU und NATO
Der Vorsitzende der EU-Militärkomission Hägglund forderte in der "Helsinki-Sanomat-Zeitung" eine viel engere Zusammenarbeit zwischen EU und NATO sowie einen Zusammenschluss der geplanten EU-Armee mit der NATO. Es zeigt sich einmal mehr, wohin sich die EU mit ihrer eigenen Armee entwickeln wird. Platz für neutrale Kleinstaaten wird da nicht geboten.
Der Zeitungsartikel: http://www.helsinki-hs.net/news.asp?id=20020503IE2

12. Streit um ue2002.dk
Um die Interadresse www.ue2002.dk ist ein heftiger Streit entbrannt. Dänische EU-Gegner haben diese Adresse nämlich vorsorglich reserviert, als bekannt wurde, dass im Jahr 2002 die EU-Präsidentschaft nach Dänemark kommt. Auch ein grosszügiges Kaufangebot der EU wurde abgelehnt. Deshalb ist die EU jetzt auf die Internetadresse www.eu2002.dk ausgewichen.

13. Europabarometer
Unter http://europa.eu.int/comm/public_opinion/standard_fr.htm wurde vor wenigen Tagen der Schlussbericht des Europabarometers 2001 veröffentlicht.
Er befragt die EU-Bevölkerung regelmässig nach ihrer Meinung über die EU. Dabei kam deutlich heraus, dass die Bevölkerung in den meisten EU-Ländern nur sehr geringes Vertrauen in die EU hat und den Nationalstaaten wieder vermehrt Bedeutung zugemessen wird. Ein Blick in den ausführlichen Bericht lohnt sich wirklich.

14. Online-Petition für den Beitritt Taiwans zur WHO
Obschon die Republik China (Taiwan) ein demokratischer und souveräner Rechtsstaat ist, wird diesem Land immer noch die Mitgliedschaft in der UNO und zahlreichen UNO-Unterorganisationen verweigert. Der Grund ist einfach: Die krankhaft degenerierten und anti-demokratischen Strukturen dieser Organisationen (Stichwort Veto-Recht) ermöglichen es dem kommunistischen Rotchina, Taiwan auszugrenzen und zu isolieren. Als freiheitlich gesinnte Demokraten und v.a. als Bürger eines Landes, das selber Mitglied sämtlicher UNO-Unterorganisationen ist, können wir es nicht zulassen, dass ein souveräner Staat, der sich erfolgreich für Freiheit und Demokratie entschieden hat, von einer totalitären Supermacht in seiner Ehre verletzt wird und die Schweiz sich als Mitglied dieser Organisationen an diesen schändlichen Aktionen mitschuldig macht.

Die Republik China hat dieses Jahr einen Aufnahmeantrag an die Weltgesundheitsorganisation WHO gerichtet, und unter folgendem Link könnt Ihr eine Petition für Taiwans WHO-Beitritt unterschreiben und per Mail die WHO-Generalsekretärin die Aufnahme Taiwans empfehlen:

http://www.gio.gov.tw/taiwan-website/5-gp/join_who/whosign.htm

Es gibt keinen Grund, Taiwan aus der WHO auszuschliessen, insbesondere wenn man sich vor Augen hält, dass auch der Vatikan, die PLO oder der "Orden von Malta" bereits WHO-Mitglieder sind und dass die Republik China sich stets als verantwortungsvolles, dem Frieden verpflichtetes Mitglied der Weltgemeinschaft verhalten hat. Wenn die Schweizer Mitgliedschaft in solchen Organisationen Sinn machen soll, dann muss auch ein Land wie die Republik China die Möglichkeit zu einem Beitritt haben.

15. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: reimann

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