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1.
Young4FUN.ch-Communiqué "Bravo Monsieur Deiss"
2. Die Schweizer müssen sich integrieren - in der Schweiz
3. Brüssel will Einfluss auf EU-Staaten massiv ausbauen: Machtkampf
total
4. EU-Beschluss: Transitländer (wie die CH) haben keine Chance
5. EU-Jugendkonvent: Chaos
6. Mehrheit der Deutschen will DM zurück
7. Impressum
8. Abbestellen
1.
Young4FUN.ch-Communiqué "Bravo Monsieur Deiss"
Gemäss der Sonntagszeitung vom 26.5. haben Monsieur Deiss und
sein Departement in einem neuen Grundsatzpapier darauf hingewiesen,
dass jetzt nach dem UNO-Beitritt von der Neutralitätspolitik
zur EU-Blockpolitik übergegangen werden soll und dass sich
die Schweiz weiter der EU annähern soll. Young4FUN.ch hat auf
dieses Grundsatzpapier sofort mit einem Communiqué reagiert,
welches man wirklich lesen sollte: http://www.young4fun.ch/news/communiques/26mai02.htm
2.
Die Schweizer müssen sich integrieren - in der Schweiz
In der NZZ am Sonntag vom 26.5. hat Beat Kappeler einen spannenden
Artikel mit dem Titel "Die Schweizer müssen sich integrieren
- in der Schweiz" über das Inkrafttreten der Bilateralen
Verträge veröffentlicht. Er ist der Meinung, dass den
Schweizern "viel abverlangt wird". Schade, dass erst jetzt
in den Schweizer Medien regelmässig kritische Beiträge
erscheinen. Als wir dagegen anliefen, fehlten diese Berichte. Zum
Artikel geht's unter:
http://archiv.nzz.ch/books/nzzsonntag/0/$868C4$T.html
3.
Brüssel will Einfluss auf EU-Staaten massiv ausbauen: Machtkampf
total
In der EU ist schon wieder ein wilder Machtkampf ausgelöst
worden, wer in Zukunft die Union politisch führen soll und
wieviele Aufgaben den Nationalstaaten bleiben sollen. Die EU-Komission
will Aufgaben wie die Verteidigungs-, die Wirtschafts-, die Sicherheits-
und die Aussenpolitik der Staaten unter die Kontrolle der EU bringen.
Blair und Chirac fordern im Gegenzug einen für mehrere Jahre
gewählten Repräsentanten des Europäischen Rates der
Staats- und Regierungschefs. Es ist ein wildes Chaos um den Machtverteilkampf
entbrannt. Beide Vorschläge erscheinen als weiterere Entdemokratisierung.
Die Nationalstaaten und vorallem die Bevölkerung sollen immer
weniger mitreden können, während weitere neue demokratisch
nicht legitimierte Instanzen entstehen sollen. Die Vorschläge
werden in der gesamten europäischen Presse auch scharf kritisiert.
Wir haben für Dich einige Quellen zusammengestellt:
Pressemitteilung der EU-Komission:
http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/02/750|0|RAPID&lg=DE&display=
äusserst kritische und gute Kommentare:
BerlinerZeitung:
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/meinung/.html/144548.html
Financial Times Deutschland:
http://www.ftd.de/pw/eu/1014399122663.html?nv=cpm
NZZ:
http://www.nzz.ch/2002/05/23/al/page-article86DBQ.html
Die Presse (Wien):
http://www.diepresse.at/default.asp?channel=p&ressort=eu&id=289008
4.
EU-Beschluss: Transitländer (wie die CH) haben keine Chance
Der Verkehrsausschuss des Europaparlaments akzeptierte am 21.5.
einen Vorschlag der EU-Kommission, die Fahrverbote in Europa einheitlich
zu regeln. In einem Bericht in der Ostthüringer Zeitung vom
22.5. schreibt die Autorin Angela Garais unter anderem folgendes:
"Heute regeln die EU-Länder die Fahrverbote nach ihrem
Ermessen. Jetzt greift die Kommission nach der Macht der Entscheidung.
Gelingt es ihr erst einmal, eine Richtlinie durchzusetzen, kann
sie den Lkw-Verkehr lenken. Die meisten EU-Länder haben massives
Interesse am freien Güterverkehr über deutsche Autobahnen.
Deutschland muss wie Österreich zu Recht fürchten, von
der Masse der Lkw in Zukunft überfahren zu werden.
Als Minderheit in der EU haben die Transitländer düstere
Aussichten, den Verkehrskollaps abzuwenden, wenn der Verkehr von
Brüssel aus gesteuert wird. Das gilt nicht nur für die
Urlaubszeit. So lange der Güterverkehr über die Straßen
ungleich billiger ist als über die Schienen, sind Fahrverbote
auch ein wichtiges Instrument, um die Unternehmen zum Umdenken zu
bewegen. Deutschland muss sich mit aller Kraft gegen die Pläne
der EU stemmen." Dies zeigt sehr gut, wie auch mit der Transitnation
Schweiz als EU-Mitglied umgegangen würde.
zum vollständigen Artikel:
http://www.otz.de/otz/otz.hintergrund.volltext.php?id=272355&zulieferer=otz&rubrik=Korrespondenten&kategorie=KOR®ion=National&auftritt=OTZ
zum vollständigen Kommentar:
http://www.otz.de/otz/otz.hintergrund.volltext.php?id=272354&zulieferer=otz&rubrik=Korrespondenten&kategorie=KOR®ion=National
5.
EU-Jugend-Konvent: Chaos
Für den geplanten EU-Jugendkonvent kann man sich noch bis zum
5. Juni anmelden. Es soll "eine Diskussion über die EU
der Jugend Europas" werden.
Bereits beim Anmeldeverfahren hescht allerdings ein riesiges Chaos
und es wird vermutet, dass bei der begrenzten Teilnehmerzahl Vertreter
von EU-Komissions-treuen Meinungen bevorzugt werden. Unter http://euobserver.com/index.phtml?selected_topic=9&action=view&article_id=6344
berichtet ein niederländischer Student, der sich anmelden wollte,
anschaulich über das Chaos und die dubiosen "Zufälle".
6.
Mehrheit der Deutschen will DM zurück
Das renomierte Allensbach-Insitut veröffentlichte in der FAZ
(Frankfurter Allgemeine Zeitung) eine neue, repräsentative
Umfrage zum tEuro.Gemäss dieser möchten 54% die Deutsche
Mark noch immer zurück und 9% sind sich unschlüssig, welche
Währung sie möchten. 81 Prozent der Deutschen rechnen
beim Einkauf noch immer in DM und geben an, in einem Land mit zwei
Währungen (einer in Gedanken und einer auf den Noten) zu leben.
Viele zeigten sich erleichtert, dass sie ihr Vermögen in den
stabilen Schweizer Franken anlegen konnten.
Die komplette Sudie sollte in den nächsten Tagen unter http://www.ifd-allensbach.de/
(Allensbach Insitut) veröffentlicht werden.
(Quelle: www.faz.de)
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Redaktion: Reimann
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