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1.
Wahnsinn! 50'000 Homepage-Besucher
2. Brüssel-Reise: 2 Plätze wieder frei
3. EU: Schweiz soll 2004 EU-Mitglied werden
4. Neues auf der Homepage: Goldreserven
5. In der Schweiz ermittelnde US-Beamte
6. Unerwartet niedrige EU-Wachstumsraten
7. Früherer Spion leitet polnische EU-Kampagne
8. Neues Buch: "Blaues Gold"
9. Brutaler tEURO: 70% der Griechen im Streik!
10. Amnesty International Jahresbericht
11. EU droht mit Kontrolle des Kapitalverkehrs
12. Impressum
13. Abbestellen
1.
Wahnsinn! 50'000 Homepage-Besucher
Auf unseren Internet-Seiten www.young4fun.ch sowie www.uenon.ch
(französische Version) durften wir den Besucher Nr. 50'000
feiern.
Der Homepage-Besucher-Sturm hält weiterhin an. Wir möchten
uns an dieser Stelle für die Treue, das Engagement und das
Interesse aller Homepagebesucher und Newsletter-Empfänger bedanken.
Die vielen Reaktionen und Anregungen, welche wir zugeschickt bekommen,
motivieren uns, auch weiterhin volles Engagement zu geben. Ein grosses
Dankeschön hat auch Markus Tretheway verdient, welcher als
Webmaster unserer Seite sein Können beweist und mit viel Einsatz
dafür sorgt, dass die Homepage stets aktuell ist.
2.
Brüssel-Reise: 3 Plätze wieder frei
Für die Brüssel-Reise vom 18.-22. September (weitere Infos:
http://www.young4fun.ch/news/bruessel-reise.pdf) mussten sich drei
Teilnehmer leider wieder abmelden. Hotel, Bahntickets und alle Reservationen
sind allerdings bereits organisiert und deshalb wären wir glücklich,
wenn wir wieder drei Personen finden könnten. Wer sich spontan
für das Mitkommen entscheiden kann oder jemanden kennt, der
gerne mitkommen würde, meldet sich bitte so schnell wie möglich
per Mail an info@young4fun.ch. Besten Dank an alle, die sich noch
etwas umsehen. Wer nicht mitkommt, verpasst etwas...
3.
EU: Schweiz soll 2004 EU-Mitglied werden
sb.1999 veröffentlichte die EU Arbeitsgruppe "Gruppe für
prospektive Analysen" einen Bericht, in dem sie einen Einblick
in die damals zu erwartenden Zukunftsszenarien der EU gab. Gemäss
diesem Bericht wird die Schweiz 2004 ein EU Mitglied und später
sollen dann auch China und Russland noch folgen. Der EU Beitritt
der Schweiz im Jahre 2004 ist inzwischen unrealistisch und wir werden
unser Bestes geben, dass dies auch so bleibt. Der Bericht ist immer
noch online unter http://europa.eu.int/comm/cdp/scenario/scenarios_de.pdf
. Wir wünschen gute Unterhaltung beim Lesen des Berichtes...
4.
Neues auf der Homepage: Goldreserven
Unter http://www.young4fun.ch/news/beitraege.htm ist von Dr. Nicolas
Szita für Young4FUN.ch ein Beitrag verfasst worden. Er spricht
in seiner Abhandlung einige Punkte bezüglich dem Nationalbanken-Gold
an, welche sonst kaum diskutiert werden. Die klare Mehrheit des
Young4FUN.ch-Vorstandes sprach sich gegen eine Parolenfassung zur
Gold-Abstimmung vom 22. September aus, da sie zu wenig mit unserem
Kerngebiet, der Aussenpolitik der Schweiz zu tun habe. Eine Minderheit
sprach sich für ein doppeltes Nein aus, dieser ist der Artikel
von Dr. Szita (Young4FUN.ch international) zuzuordnen. Aber als
spannender Diskussionsbeitrag verdient er eine Veröffentlichung
auf jeden Fall.
5. In der Schweiz ermittelnde US-Beamte
se. Am Mittwoch haben der Schweizer Bundesanwalt Valentin Roschacher,
US-Justizminister John Ashcroft sowie der stellvertretende amerikanische
Finanzminister Kenneth Dam in Washington eine Vereinbarung unterzeichnet,
wonach die beiden Länder die Zusammenarbeit im Zusammenhang
mit den strafrechtlichen Ermittlungen zu den Anschlägen vom
11. September 2001 in New York intensivieren. Unmittelbar nach dem
Terrorakt hatte die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren
eröffnet, um mögliche Verstrickungen aus der Schweiz abzuklären,
hierzu wurde im Bundesamt für Polizei die Task Force Terror
USA gegründet. Seitens der USA bestehen entsprechende Task
Forces in den Departementen für Justiz und für Finanzen.
Mit dem von der Schweiz angeregten Operative Working Arrangement
soll nun der Informationsaustausch zwischen den genannten Task Forces
vertieft und beschleunigt werden. Die vom Bundesrat letzte Woche
genehmigte Vereinbarung umschreibt Rahmenbedingungen für den
Austausch von Informationen sowie von Task-Force-Mitarbeitern und
ist zeitlich auf die Dauer der Ermittlungsarbeiten zum Anschlag
vom 11. September 2001 beschränkt. Der Informationschef der
Bundesanwaltschaft, Hansjürg Mark Wiedmer, betonte gegenüber
der NZZ, dass die Vereinbarung auf der Grundlage bestehender gesetzlicher
Regelungen ausgearbeitet worden sei. In der Schweiz ermittelnde
US- Beamte hätten sich an die hiesige Gesetzgebung zu halten
und könnten nicht von sich aus tätig werden. Im Vordergrund
des Arrangements stehe ein verbesserter informeller Austausch dank
unmittelbarer Teilnahme an den Ermittlungsarbeiten des jeweils anderen
Landes.
(Quelle: NZZ vom 5.9.02)
Wir fragen uns, wozu es in der Schweiz ermittelnde US-Beamten braucht?
Ermittlungen seien zeitlich auf Ermittlungen zum 11. September beschraenkt,
heisst es in der Erklärung. Was heisst das? US-Präsident
Bush erklärte mehrfach, dass der Krieg gegen den Terrorismus
sehr lange dauern werde - ohne jegliche Zeitangabe. Eine wirkliche
Zeitbeschränkung gibt es also auf keinen Fall. Und wenn sich
die US-Beamten nur zum Informationstausch in der Schweiz befinden,
wieso braucht es dann ueberhaupt eine neue Vereinbarung? Das Gesetzesverstaendnis
in den USA ist ein ganz anderes (s. ihr Rechtssystem). Verstehen
die US-Beamten nicht etwas ganz anderes unter der Vereinbarung?
Es bleibt offen, wer hier wen kontrolliert.
Erst trainieren britische Soldaten in der Schweiz (siehe Young4FUN.ch-Newsletter
32) und nun ermitteln amerikanische Beamte in der Schweiz. Es gäbe
x weitere Beispiele. Wo bleibt die Unabhaengigkeit der Schweiz und
wohin soll das alles noch führen?
6.
Unerwartet niedrige EU-Wachstumsraten
Unerwartet niedrige Wachstumsraten in den Ländern des Euro-Raums
verstärken den Druck auf den Stabilitätspakt. Den vollständigen
Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ dazu gibt es unter
www.besu.ch/faz.
7.
Früherer Spion leitet polnische EU-Kampagne
WARSCHAU (red.). Der polnische EU-Informationsminister Slawomir
Wiatr gerät wegen seiner Spionage-Vergangenheit politisch unter
Druck. Wiatr, der für die EU-Informationskampagne zuständig
ist, bekannte nach Vorwürfen, in der Vergangenheit als kommunistischer
Spion tätig gewesen sein. Dies berichtete die Internet-Publikation
"EU-Observer". Seine Aktivitäten hätten weder
einzelne Personen noch Organisationen zum Ziel gehabt, sagte Wiatr.
Die polnische Verfassung sieht allerdings vor, daß ranghohe
Regierungsmitglieder ihre mögliche Verstrickung in kommunistische
Spionage-Tätigkeiten offenlegen müssen.
EU-Befürworter plädieren für den Rücktritt des
Ministers, da dessen Vergangenheit für die polnische Bevölkerung
die Glaubwürdigkeit der von ihm verantworteten EU-Informationskampagne
beschädigen könnte, heißt es. Für EU-Kritiker
ist die Enthüllung Wasser auf ihre Mühlen: "Spione,
die uns von den Vorteilen der sowjetischen Vorherrschaft überzeugen
wollten, versuchen nun dasselbe mit der EU."
Die früheren Aktivitäten des Informationsministers seien
nicht von Interesse, hieß es hingegen von seiten des Premiers
Leszek Miller. Im vergangenen Jahr waren auch dem polnischen EU-Chefverhandler
Jan Truszczynski Spionage-Verbindungen nachgewiesen worden.
(Quelle: 04.09.2002 die Presse)
8.
Neues Buch: "Blaues Gold"
Der globale Wasserkonsum verdoppelt sich alle 20 Jahre, was sogar
einiges schneller als das Bevölkerungswachstum ist. Immer mehr
Regionen und Menschen sind vom Wassermangel und der Wasserverschmutzung
bedroht. In einigen Ländern gibt es bereits jetzt Konflikte
nur wegen der Wassernutzung. Die Schweiz gilt als eine der grössten
Wasserquellen überhaupt. Doch die Wasserquellen gehen weltweit
immer öfters vom Staat in private Grosskonzerne über und
ein riesiges Marktpotential ist vorhanden. Maude Barlow und Tony
Clarke beschreiben in ihrem Buch , welches am 3. Oktober in englischer
Sprache erscheint, was die Probleme des Wasserhandels sind und sie
zeigen auch Alternativen auf, um viele Menschen vor dem Durst zu
retten. Sie plädieren dafür, das Wasser als lebensnotwendiges
Gut in den Händen der Staaten zu belassen und die Wasserversorgung
nicht internationalen Grosskonzernen zu überlassen.
Vorbestellungen unter: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/185383937X/qid%3D1031308092/028-0685928-1037325
9.
Brutaler tEURO: 70% der Griechen im Streik!
Am 3. September haben 70 oder gemäss einigen englischen Zeitungen
gar über 80% der Griechen an einem Einkaufs-Streik teilgenommen
und den ganzen Tag nichts eingekauft. Sie protestierten damit gegen
die massiven Preiserhöhungen durch die tEURO-Einführung.
Weitere Berichte darüber:
The Times: http://www.timesonline.co.uk/article/0,,3-403412,00.html
Independant: http://news.independent.co.uk/europe/story.jsp?story=330279
Die Initianten (Consumer Protection Institute) des Streiks: http://www.inka.gr/default.asp?cid=29&sid=94&id=268&trd=1
10.
Amnesty International Jahresbericht
Der Jahresbericht 2002 gibt Auskunft über die Menschenrechtssituation
in aller Welt. Er dokumentiert die weltweiten Bemühungen von
amnesty international um die Freilassung gewaltloser politischer
Gefangener und um die Abschaffung von Folter und Todesstrafe. Man
kann ihn bestellen unter: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596155320/ref=ase_br54-9-21/028-0685928-1037325
Wer dies tut, soll diesen Jahresbericht oder auch jenen des IKRK's
mit jenem der UNO vergleichen. Die Unterschiede sind massiv. "Taten
statt Worte - IKRK statt UNO" stand schon auf einem Transparent
an der Young4FUN.ch-Kundgebung im Januar in Bern. Daran hat sich
bisher leider nichts geändert. Gratulation an amnesty international
für das langjährige Engagement.
11.
EU droht mit Kontrolle des Kapitalverkehrs
Druck auf Schweizer Bankgeheimnis:
EU-Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein hat der Schweiz mit der
Kontrolle des gemeinsamen apitalverkehrs gedroht, falls es zu keinem
Abkommen über den Informationsaustausch zu Konten von EU-Bürgern
komme. Bolkestein sagte am Freitag am Rande eines EU-Finanzministertreffens
in Kopenhagen, noch sei es zu früh, über solche Massnahmen
zu sprechen. «Aber so langsam läuft die Zeit ab.»
Falls nötig werde er mit den Finanzministern im Oktober darüber
beraten. Die Europäische Union (EU) strebt bis Ende Jahr eine
Lösung an. Bisher lehne die Schweiz einen Informationsaustausch
ab und sei nur zu einer Quellensteuer bereit, sagte Bolkestein.
Die Quellensteuer reiche aber nicht. Die Kommission sei überzeugt,
dass sie ein Recht darauf habe, eininfoe korrekte Steuerzahlung
von EU-Bürgern mit Kapital in der Schweiz zu erreichen. Bolkestein
betonte, dass die Kommission gemäss dem Gemeinschaftsvertrag
die Möglichkeit habe, «den Kapitalverkehr unter Kontrolle
zu bringen». Dabei gehe es nicht um Repressalien gegenüber
der Schweiz. Die Minister seien sich einig, dass die EU gegenüber
der Schweiz auf Informationen über Zinsguthaben von EU-Personen
bestehen solle, hielt auch Thor Pedersen, der Ratsvorsitzende und
dänische Finanzminister, vor den Medien fest. Hinweise, wie
vielleicht ein Kompromiss gesucht werden könnte, gab dann EU-Kommissar
Bolkestein. Die Kommission müsse ein Verhandlungsergebnis erzielen,
das den Ministerrat überzeuge, sagte er. Dabei verwies er darauf,
dass von Drittstaaten «gleichwertige», nicht gleiche
Massnahmen wie in der EU erreicht werden sollen: «Das bedeutet
nicht einen automatischen Informationsaustausch.» Nachdem
die Schweiz zuerst eine Zahlstellensteuer angeboten habe, konzentriere
sich daher die Debatte jetzt auf Informationen auf Antrag. Für
Verdachtsfälle von Steuerbetrug hat die Schweiz dies vergangenen
Dienstag bereits angeboten. Doch «das ist nicht genügend»,
sagte Bolkestein: Auch Steuerhinterziehung müsse erfasst werden.
(Quelle: NZZonline 6.9.02)
Wir hoffen, dass unsere Vertreter standhaft bleiben, sich von der
EU nicht unter Druck setzen lassen und weiterhin am Schweizer Bankgeheimnis
festhalten.
12.
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Redaktion: Reimann
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