Young4FUN.ch-Newsletter 40 vom 24. September 2002

1. Brüssel-Reise: Eine Bereicherung für alle! Fotos online!
2. Medienmitteilungen Young4FUN.ch
3. Irland: Abstimmung 2 am 19. Oktober mit Riesenskandal
4. Deiss und die UNO
5. Umfrage: Die EU will Deine Meinung!
6. Erste EU-Militär-Mission in Gefahr
7. Jobs bei der EU
8. Liberale EU-Fraktion bekämpft EU-Austritts-Verbot
9. Ist der Stabilitätspakt tot?
10. EU-Kritik in Estland
11. Neue Internetseite: Start fuer "Jugend und Europa"
12. Umfrage: Kommission will 'Virtual Press Room' verbessern
13. Vatikan: UNO darf keine vom Recht des Stärkeren beherrschte Bürokratie sein
14. Impressum
15. Abbestellen

1. Brüssel-Reise: Eine Bereicherung für alle! Erste Fotos online!
Die Brüssel-Reise war ein grosser Erfolg und eine Bereicherung für alle Mitreisenden. Jene, die die Reise verpasst haben, sind selber schuld.
Ein ausführlicher Bericht über den Brüssel-Besuch folgt in unserer nächsten Print-Zeitung News und auch online. Auf alle Fälle können bereits 193 Fotos der Reise auf http://brussel.http.ch/ angeschaut werden. Weitere folgen. Vermutlich werden wir über 650 Bilder auf einer CD-Rom anbieten. Wer Interesse an dieser CD-Rom hat, meldet sich bitte unter info@young4fun.ch.
Der Link zum Mediencommuniqué zur Brüssel-Reise ist: http://www.young4fun.ch/news/communiques/23sept02.htm.

2. Medienmitteilungen Young4FUN.ch
Seit dem letzten Newsletter haben wir drei neue Medienmitteilungen publiziert. Eine mit unseren Forderungen an die Schweiz in der UNO und zwei zur Brüssel-Reise (davor+danach). Die Medienmitteilungen sind online unter: http://www.young4fun.ch/news/communiques.htm.

3. Irland: Abstimmung 2 mit Riesenskandal
In den letzten Jahren fielen alle Resultate der raren Abstimmungen über EU-Fragen in EU-Staaten gegen die EU aus. So auch in Irland beim Nizza-Vertrag. Wenn in der EU eine Bevölkerung gegen die EU entscheidet, so gibt es halt wieder eine Abstimmung. Am 19. Oktober stimmt Irland zum zweiten Mal über die Nizza-Verträge ab. 500 Millionen tEURO gibt die irische Regierung alleine dafür aus, um die Farmer mit Propaganda einzudecken und mit Subventionen zu kaufen. Diese fantastische Zahl stimmt wirklich!! In Irland gibt es rund 150'000 Farmer. Der Staatspropaganda-Bestechungs-Betrag macht also 3333 tEURO pro Farmer aus und die Demokratiequote 0%! Eine unglaubliche Zahl, die wirklich stimmt! Auch die EU unterstützt die irische Abstimmung massiv und nicht nur die Farmer werden beworben.
(Quelle: Irish Examiner (Zeitung) http://www.examiner.ie/pport/web/euaffairs/Full_Story/did-sgV5lNBE-u5B2.asp)

4. Deiss und die UNO
Joseph Deiss in einem Interview (Radio DRS 1): "Wir Schweizer sind nur für einen Krieg gegen den Irak, wenn er vom Uno-Sicherheitsrat beschlossen worden ist." Nur wenige Minuten vorher erklärte Deiss allerdings in New York, die Schweiz bleibe neutral. Damit beweist Deiss einmal mehr, dass er unsere Neutralität und unsere Unabhängigkeit schon lange aufgegeben hat und schamlos lügt. Wann gibt er es endlich zu? Wir warten und erinnern zurück an die Young4FUN.ch-Kampagne zur UNO-Abstimmung mit dem Motto "Unabhängig statt UNO-abhängig!".

5. Die EU will Deine Meinung!
Unter http://www.jugendserver.de/eumfrage/ können sich alle Jugendlichen unter 26 Jahren an einer Umfrage der EU-Kommission beteiligen!
Sicher fragt Ihr euch, wie es dazu kommt, dass die EU Kommission plötzlich nach eurer Meinung fragt, wenn es um politische Bedingungen in Europa geht. Diese Fragebögen, die euch jetzt vorliegen, stellen eine erste Umsetzung des Europäischen Weißbuches "Neuer Schwung für die Jugend Europas" http://europa.eu.int/comm/education/youth/ywp/ dar.
Dieses Weissbuch wurde in einem über zwei Jahre andauernden Befragungsprozess von Jugendlichen, Politikern, Wissenschaftlern und Mitarbeitern der Jugendarbeit erstellt, um eine gemeinsame Europäische Jugendpolitik zu formulieren und anzugehen. Im November 2001 ist das Weissbuch dann erschienen und wurde international als ein Schritt zu einer neuen EU-Jugendpolitik begrüsst. Im Frühjahr 2002 beschloss der EU-Jugendministerrat die besondere Bearbeitung der Themen Partizipation und Information noch in diesem Jahr.

6. Erste EU-Militär-Mission in Gefahr
Die erste militärische Mission der EU scheint in Gefahr zu sein. Die EU hat es verpasst, die mit dem führenden NATO-Mitglied Türkei bestehenden Unstimmigkeiten und Differenzen zu beseitigen. Der erste EU-Militär-Eingriff war für den Oktober in Mazedonien geplant. Die NATO gab allerdings am Freitag (als wir in Brüssel waren) bekannt, dass sie ihre Mission bis im Dezember verlängern wird und die EU nicht duldet. Die Türkei will bezüglich den EU-Militär-Aktionen mehr Mitspracherechte. Belgien und Frankreich gaben daraufhin bekannt, dass die EU ohne NATO-Eiverständnis weitermachen soll. Die Mehrheit der EU-Staaten lehnte dies allerdings ab. Die EU gab in einer offiziellen EU-Mitteilunng bekannt, dass sie alles versucht habe, um die Türkei zufrieden zu stellen.
(Quelle: Financial Times
http://news.ft.com/servlet/ContentServer?pagename=FT.com/StoryFT/FullStory&c=StoryFT&cid=1031119449899&p=1012571727166)

7. Jobs bei der EU
Der Luxus der EU und die schöne Stadt Brüssel verursachten bei einigen Teilnehmern der Reise tatsächlich Lust auf mehr. "Eine Arbeitsstelle in Brüssel wäre doch wirklich nicht schlecht." sprach eine Teilnehmerin durch die Hallen des teuersten Gebäudes von ganz Europa (EU-Parlamentsgebäude), als wir uns die Büros der Abgeordneten und Beamten ansahen. Young4FUN.ch will behilflich sein. Unter http://www.eurobrussels.com/ sind offene Stellen ausgeschrieben. Unsere Recherchen ergaben, dass es bereits über 1'000 Schweizerinnen und Schweizer (darunter auch einige EU-Gegner) nach Brüssel geschafft haben.
Glücklicherweise zahlen wir für die unvorstellbare Bürokratie und den unglaublichen Luxus keine Steuern!

8. Liberale EU-Fraktion bekämpft EU-Austritts-Verbot
Der Führer der Liberalen im EU-Parlament Graham Watson sagte an einem Kongress in London, es sei wichtig festzustellen, dass die EU nicht das Monopol der Weisheit besitze und man könne zur Zeit unfreundlich und bürokratisch wirken. Er spricht sich deshalb für massive Reformen aus und er will das faktische EU-Austritts-Verbot abschaffen. Den EU-Staaten soll das Recht zum Austritt gegeben werden.
Wieso eigentlich abschaffen? Gemäss unseren EU-Turbos kann man doch jederzeit problemlos austreten.....
Mehr zum Thema: http://www.euobserver.com/index.phtml?aid=7588

9. Ist der Stabilitätspakt tot?
Fuehrende Oekonomen stellen den europaeischen "Stabilitaets- und Wachstumspakt" in Frage: Er sei zu starr und verschaerfe die wirtschaftliche Krise. Die Journalistin Alexandra Jonas fragt sich, ob der mittlerweile fuenf Jahre alte Pakt nun aufgeloest wird:
http://www.europa-digital.de/aktuell/fdw/stabipakt.shtml

10. EU-Kritik in Estland
Auch in Estland formieren sich die EU-Gegner vor der alles entscheidenden Abstimmung im Jahr 2003. Ein spannender Beitrag dazu hat Dr. Uno Silberg, Präsident der Bewegung "Nein zur EU", unter http://www.euobserver.com/index.phtml?aid=7590 geschrieben. Er geht in vielen Punkten auch auf die Probleme von Kleinstaaten in der EU ein, was die Schweiz ebenfalls betrifft.

11. Neue Internetseite: Start fuer "Jugend und Europa"
Das Auswaertige Amt Deutschlands hat eine neue Website zum Thema "Jugend und Europa"eingerichtet. Die Seite ist Grundlage einer Informations- und Spieltour, die Schuelern die Arbeit des Konvents zur Zukunft der Europaeischen Union naeher bringen soll. http://www.auswaertiges-amt.de/jugend-und-europa

12. Umfrage: Kommission will 'Virtual Press Room' verbessern
Die Europaeische Kommission hat eine Online-Umfrage zu ihren vielfaeltigen Online-Informationsdiensten gestartet. Ziel ist es, das Angebot im 'Virtual Press Room' weiter zu verbessern. Zu denServices gehoeren u.a. die Homepage der Kommission, die Datenbank fuer Pressemitteilungen ´RAPID` sowie "Europe by Satellite": http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=3420

13. Vatikan: UNO darf keine vom Recht des Stärkeren beherrschte Bürokratie sein
Der Heilige Stuhl hat auf dem Weltentwicklungsgipfel in Johannesburg gefordert, dass die UNO nicht mehr weiter eine kalte bürokratische Institution sei, sondern zum "moralischen Zentrum" werde, in welchem nicht das Recht des Stärkeren gelte.
Mehr dazu unter: http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=24712

14. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Reimann

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