Young4FUN.ch-Newsletter 48 vom 2. Januar 2003

1. Der Countdown läuft.......immer noch
2. Referendum Bevölkerungsschutz
3. Jeden Tag eine gute Tat!
4. Zweierlei Mass: EU-Versprechen
5. EU 2003
6. Schweiz verteidigt ihr Bankgeheimnis
7. Finanzplatz Schweiz vs. EU
8. EU-Polizei löst Blauhelme ab
9. Ein Schüler zur Schweizer Aussenpolitik
10. Impressum
11. Abbestellen

1. Der Countdown läuft.......immer noch
So mancher dürfte an Silvester die letzten Sekunden des Jahres 2002 laut mitgezählt haben. Doch für uns geht der Countdown noch einige Tage weiter. Genauer gesagt bis zum 23. Januar 2003. Dann läuft die Referendumsfrist bezüglich der Armee XXI ab. Wir haben noch rund 10'000 Unterschriftenbogen in allen Landessprachen am Lager. Bogen können weiterhin kostenlos unter http://www.young4fun.ch/armee21/referendum/bestellung.htm bestellt werden oder gleich selber unter http://www.young4fun.ch/armee21/referendum/bogen.pdf ausgedruckt werden. Nutzt die letzten Tage unbedingt nochmals, um letzte Unterschriften zu sammeln.
Achtung: Da die Unterschriften auf den Gemeinden noch beglaubigt werden müssen, sollten wir sie sobald wie möglich haben.

2. Referendum Bevölkerungsschutz
Young4FUN.ch hat sich bereits im Juli 2001 an der Vernehmlassung zum Bevölkerungsschutz XXI beteiligt, welcher eng mit der Armee XXI verbunden ist. (siehe http://www.young4fun.ch/news/vernehmlassungen/bevoelkerungsschutz.htm) Dagegen wurde von einem überparteilichen Komitee ebenfalls das Referendum ergriffen. Unter www.zivilschutz-referendum.ch gibt es weitere Informationen. Man kann auch dort den Bogen gleich ausdrucken und einschicken oder Unterschriftenbogen bestellen.

3. Jeden Tag eine gute Tat!

Machen Sie automatisch mit jeder E-Mail auf das Referendum gegen die Armee XXI aufmerksam! Bauen Sie den nachfolgenden Text und Link in die Signatur Ihrer E-Mail-Software ein:
Unterschreiben Sie jetzt das Referendum für eine bessere Armeereform: www.young4fun.ch

4. Zweierlei Mass: EU-Versprechen
Die Deutsche Bahn zahlt Mineral- und Ökosteuer, während die Fluggesellschaften Kerosin steuerfrei tanken. Weil die EU-Kommission nichts gegen diese Ungleichbehandlung unternimmt, zieht die Bahn jetzt vor den Europäischen Gerichtshof. (siehe http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wirtschaft_und_boerse/wirtschaft/?loc=&cnt=64461) Die Frankfurter Rundschau schreibt dazu:
"Grund für die allseits beklagte Politikverdrossenheit ist nicht zuletzt die wachsende Diskrepanz zwischen den hehren Worten der Politiker und ihren Taten. Zu den Floskeln, die Minister, Abgeordnete und EU-Kommissare in Brüssel immer wieder strapazieren, gehören: "Mehr Verkehr auf die Schiene" und "weniger Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2)". Soweit die Sonntagsreden. Während der Woche, wenn sie sich für ihre locker formulierten Ziele einsetzen müssten, haben die Damen und Herren dann offenbar besseres vor.
Denn anders ist nicht zu erklären, warum in der hiesigen Politik mit zweierlei Mass gemessen wird und die EU der Eisenbahn eine höhere Steuerlast aufbrummt als der Konkurrenz in der Luft." Zum Weiterlesen:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wirtschaft_und_boerse/wirtschaft/?cnt=64469

5. EU 2003
Über die Young4FUN.ch-Schwerpunkte 2003 haben wir im Weihnachtsletter vom 23.12.02 berichtet. Hier eine kurze Übersicht über die Schwerpunkte der EU für das Jahr 2003. Aber so genau weiss man dies bei der EU halt nie - da geschehen ständig unvorhergesehene Dinge.
Januar. Griechenland übernimmt den Vorsitz von Dänemark. Erstmals übernimmt die EU einen internationalen Polizeieinsatz in Bosnien.
März. Ein EU-Gipfel in Brüssel wird sich mit der anstehenden Reform befassen. Kroatien hat angekündigt, seinen Beitrittsantrag offiziell einzubringen. Noch einmal dürfte vom griechischen Vorsitz ein Versuch gestartet werden, Zypern wiedervereint in die EU aufzunehmen.
April. Die Volksabstimmungen über den EU-Beitritt starten in den 10 Kandidatenländern. Ungarn ist das erste Land, das eine Abstimmung abhält, und zwar am 12. April. Wenige Tage später werden die Beitrittsverträge auf der Akropolis feierlich unterzeichnet. Damit beginnt auch der Ratifizierungsprozeß in den bisherigen Mitgliedsstaaten.
Juni. Ein EU-Gipfel in Thessaloniki befaßt sich mit den Vorschlägen für ein EU-Verfassung. Der Gipfel soll den Startschuß für eine neue Regierungskonferenz geben, die die Vorarbeiten des Konvents umsetzen soll. In der Slowakei und Polen finden Beitrittsreferenden statt.
Juli. Italien übernimmt für sechs Monate den EU-Vorsitz. Die Regierungskonferenz zur Verfassung nimmt offiziell ihre Tätigkeit auf.
September. Schweden hält eine Volksabstimmung über die Beteiligung am Euro ab. Der Ausgang ist unsicher. Geht das Referendum positiv aus, sind auch die beiden anderen Nicht-Euro-Länder Dänemark und Großbritannien gefordert, baldigst Volksabstimmungen abzuhalten.
Oktober. Ein EU-Gipfel in Brüssel wird eine Zwischenbilanz der Regierungskonferenz ziehen. In weiteren Kandidatenländern werden Beitrittsabstimmungen abgehalten.
Dezember. Kommt es zu keiner Verzögerung, könnte die neue EU-Verfassung in Rom unterzeichnet werden. Die Union würde nach dem Gründungsvertrag erneut einen Römischen Vertrag erhalten. Der EU-Gipfel selbst soll nicht in Rom, sondern in Brüssel abgehalten werden.
(Quelle: EU-Website und "die Presse")

6. Schweiz verteidigt ihr Bankgeheimnis
Die deutsche Zeitung Tagesspiegel berichtete über eine spannende Option in den Verhandlungen der Schweiz mit der EU zum Bankgeheimnis. Sie schreibt: "Sollte Brüssel Sanktionen in Kraft setzen, haben die Eidgenossen weitere Trümpfe in der Hand. Viele Drahtzieher des Zigarettenschmuggels operieren zwischen Basel und dem Tessin. Um das kriminelle Treiben zu beenden, ist Brüssel auf eine Kooperation mit den Eidgenossen angewiesen. Seit Sommer 2001 verhandeln beide Seiten über ein Abkommen zur Betrugsbekämpfung. Bern könnte auf stur schalten, Brüssel hätte dann auch einen Schaden - in Milliardenhöhe. Und solange die Schweiz dem Brüsseler Druck standhält, bleiben auch Liechtenstein und Monaco bei ihrer Verweigerungshaltung." Lesen Sie den vollständigen Artikel unter: http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/12.12.2002/345517.asp
Wir halten daran fest, dass die beste Lösung unter diesen Bedingungen ein sofortiger Abbruch der Verhandlungen ist.

7. Finanzplatz Schweiz vs. EU
Die Schweiz hat alle Möglichkeiten, auch als Kleinstaat ein starkes Land zu sein. Eine starke Schweiz löst ihre Probleme interner Natur besser, kann aber auch Herausforderungen mit andern Staaten, Staatengemeinschaften oder supranationalen Organisationen erfolgreicher begegnen, sei dies in allen denkbaren Formen der Zusammenarbeit oder allein. Der Finanzplatz hat für unser Land eine Bedeutung, die in ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimension, sichtbar vor allem im Zusammenspiel zwischen Werkplatz, Forschungsplatz und Finanzplatz, kaum wahrgenommen wird. Als eines der Elemente des Finanzplatzes wird auch das Bankgeheimnis, die alte schweizerische Tradition des Schutzes der Privatsphäre, thematisiert.
Pierre Mirabaud (Teilhaber Mirabaud & Cie, Banquiers Privés, Genf) hat dazu einen lesenswerten Artikel mit dem Titel "Wider die Satellisierung des Finanzplatzes Schweiz - Die „Bilateralen Verhandlungen II" zwischen der Schweiz und der EU rühren an fundamentale Grundlagen unseres Staatswesens." geschrieben. Er kann unter http://www.starkeschweiz.ch/deutsch/unterlagen/satellisierung.pdf nachgelesen werden.

8. EU-Polizei löst Blauhelme ab
Die Europäische Union (EU) hat am Mittwoch das Bosnien-Mandat von den Vereinten Nationen (UN) übernommen. In den kommenden drei Jahren sollen rund 500 Polizisten aus den EU-Mitgliedstaaten in dem früheren Bürgerkriegsland bei Aufbau und Reform von Sicherheitsstrukturen helfen. Auch 90 deutsche Beamte traten zu Neujahr ihren Dienst in Bosnien-Herzegowina an. Geleitet wird die EU-Mission von dem Dänen Sven Fredriksen, der auch für die Umsetzung des bisherigen UN-Polizeimandats zuständig war.
Das UN-Mandat in Bosnien-Herzegowina endete an Silvester nach mehr als zehn Jahren. Überschattet wurde es von Gräueltaten während des Bosnien-Kriegs 1992 bis 1995, die die UN-Blauhelme nicht verhindern konnten. Vorwürfe gegen die UN-Soldaten wurden vor allem im Zusammenhang mit dem Massaker von Srebrenica erhoben, bei dem bosnische Serben die UN-Schutzzone überrannten und mehrere tausend Muslime töteten. Rund 15 000 NATO-Soldaten sind weiterhin in Bosnien im Einsatz. Die NATO übergab die Kontrolle des Flughafens in Sarajevo an die bosnischen Behörden. (Quelle: ap)

9. Ein Schüler zur Schweizer Aussenpolitik
Im Rahmen eines Projektes an der Sekundarschule Brüttisellen hat der junge Schüler Mathias Gräzer zur Schweizer Aussenpolitik Stellung genommen. Seine Ergebnisse lassen sich sehen und die Schlüsse bezüglich Armee XXI und EU sind eindeutig.
Besuche die Seite auf: http://www.bruggwiesen.ch/schuelerarbeiten/mathias/ch_eu.html

10. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
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info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Lukas Reimann

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