1. Kampagnenseite armeereform.ch eröffnet
2. Neuste News-Zeitung online
3. Verein Schweizer Studierendenschaft: Nein-Parole zur Armee XXI
4. Veranstaltungshinweis: "Dialog: Eine Stadt - zwei Perspektiven"
5. Malta stimmt über EU-Beitritt ab
6. Skandalöse Schweizer Rüstungskooperationen, NATO-Anpassung
7. (Medienmitteilung) Überflugsrechte
8. (Medienmitteilung) NEIN zum Staatsvertrag – NEIN zur Erpressung
9. Schweiz kauft israelische Rüstungsgüter
10. Bruchlinien in der EU
11. Kroatien reicht EU-Beitrittsgesuch ein
12. Englische Eltern verbieten den Schulen EU-Propaganda
13. Schlechter Start für EU-Verfassung
14. EU macht Norweger arbeitslos
15. Impressum
16. Abbestellen
1. Kampagnenseite
armeereform.ch eröffnet
lr. Unter www.armeereform.ch haben wir unsere Kampagnenseite zur
Radikalreform XXI eröffnet. Es sind verschiedene, spannende
Artikel aufgeschaltet wie z.B. eine brisante Liste mit Äusserungen
von offiziellen Stellen, die unsere Argumente bekräftigen oder
eine Zusammenfassung der 10 wichtigsten Argumente. Mit dem Kontaktformular
kann man auch Fragen und Anregungen zur Armee XXI übermitteln
und mit dem Bestellformular können kostenlos Flyers bestellt
werden. Mach davon unbedingt Gebrauch und bring so viele Flyers
wie nur möglich unter die Leute.
2.
Neuste News-Zeitung online
lr. Unsere neuste Vereinszeitung "NEWS" ist ab sofort
unter http://www.young4fun.ch/news/ausgabe1_2003.pdf in Farbe zu
lesen. Auf 12 Seiten finden sich darin viele interessante Artikel.
Mitglieder und Gönner sollten die Zeitung bereits vor einigen
Wochen per Post erhalten haben.
3.
Verein Schweizer Studierendenschaft: Nein-Parole zur Armee XXI
lr. Der VSS (Verein Schweizer Studierendenschaft), die offizielle
Schweizer Studentenvertretung, hat vergangenen Freitag die Nein-Parole
zur Armee XXI gefasst. Unter http://www.vss-unes.ch/policy/armeereform.html
und http://www.vss-unes.ch/media/rekrutenschulen.rtf hat der VSS
zwei Stellungnahmen zur Armee XXI veröffentlicht.
(Quelle:
http://www.vss-unes.ch/media/paroles_180503.pdf)
4.
Veranstaltungshinweis: "Dialog: Eine Stadt - zwei Perspektiven"
lr. Die EU-freundliche Jugendorganisation «YES – Young
European Swiss» und die EU-kritische Jugendbewegung «Young4FUN.ch»
führten letzten Herbst je eine Reise nach Brüssel durch.
Unter dem Motto «Dialog: Eine Stadt – zwei Perspektiven»
debattieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der beiden Brüssel-Reisen
während einer gemeinsamen Veranstaltung vom 15. März in
Zürich. Neben der Präsentation der Reisen diskutieren
die Jugendlichen in 6 Workshops über EU-spezifische Themen
wie Osterweiterung, GASP, Konvent oder Schengen. Es geht nicht darum,
sich gegenseitig Argumente an den Kopf zu werfen. Im Vordergrund
steht der Austausch von Ideen sowie unterschiedliche Ansichten junger
Menschen kennen zu lernen. Die beiden Organisationen werden versuchen
im Plenum ein Fazit zu ziehen.
Weitere
Infos: http://www.young4fun.ch/news/anlaesse.htm
5.
Malta stimmt über EU-Beitritt ab
lr. In Malta werden heute mit Spannung die Resultate der EU-Abstimmung
erwartet. Es ist die erste Volksabstimmung seit 1964, als sich Malta
für die Unabhängigkeit von England entschied. Die Gegner
(z.B. www.no2eu.org) haben dazu aufgerufen, die Abstimmung zu boykottieren
und der Urne fern zu bleiben, da das Resultat nicht verbindlich
ist. Deshalb hat z.B. der Präsident der Malta Labour Party,
Alfred Sant, keine Stimme abgegeben, obwohl seine Partei gegen den
EU-Beitritt ist. Die ungültigen Stimmen sowie die Daheimgebliebenen
dürften deshalb zu einem überwältigenden Teil EU-Gegner
sein. Nach ersten Hochrechnungen ist eine ganz knappe Mehrheit von
52% für den Beitritt. Die EU-Gegner werten dies als Sieg, da
mit den 9% Daheimgebliebenen und den leeren Stimmzetteln eindeutig
keine Mehrheit für den EU-Beitritt sind und sie fordern sofortige
Neuwahlen. (siehe: http://www.maltastar.com/news.asp?newsitemid=8667&date=3/8/2003)
Ihre
Argumente sind spannend. Neben den zu erwartenden Verlusten von
Freiheit, Unabhängigkeit und Neutralität wünschen
sich viele maltesische EU-Gegner eine "Schweiz des Mittelmeers"
nach dem Motto "Partnerschaft mit Europa: Ja - Abhängigkeit
von der EU: Nein". Die definitiven Resultate werden für
den Abend erwartet und sind zu finden auf
http://www.gov.mt/frame.asp?l=2&url=http://www.doi.gov.mt.
Die
TEAM-Allianz hat stark kritisiert, dass die EU Millionen in den
Abstimmungskampf der Befürworter gesteckt hat und sie hat deshalb
den EU-Ombudsmann eingeschaltet (siehe: http://www.teameurope.info/press/pressrelease-ombudsman.0307.htm).
Der
weitere EU-Osterweiterungs-Abstimmungsplan sieht wie folgt aus:
23.
März - Slowenien
30. März - Zypern (nur wenn sich die Griechischen und Türkischen
Zyprioten einigen können)
12. April - Unganr
16-17 Mai - Slowakei
10-11 Mai - Litauen
8. Juni - Polen
15-16 Juni - Tschechien
14. September - Estland
20. September - Lettland
Young4FUN.ch wird laufend darüber informieren und am Ball bleiben.
6.
Skandalöse Schweizer Rüstungskooperationen, NATO-Anpassung
Die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Facts“
berichtet über äusserst dubiose und fragwürdige Rüstungskooperationen
des VBS. Die beiden Artikel stehen unter http://www.facts.ch/facts/factsArtikel?artikelid=259191&rubrikid=780
und
http://www.facts.ch/facts/factsArtikel?artikelid=259193&rubrikid=780
gratis zum Lesen bereit.
Dabei
dürfte es sich wohl nur um die Spitze eines Eisbergs handeln.
Bundesrat Schmid muss die Rüstungskooperationen der Schweiz
offenlegen. Es kann nicht sein, dass sich die Schweiz so auf der
einen Seite in die Abhängigkeit von völkerrechtswidrig
handelnden kriegstreibenden Ländern wie Israel begibt und sich
zudem mehr und mehr den Strukturen der NATO anpasst sowie andererseits
dem Neutralitätsprinzip widerspricht, indem Waffensysteme an
Kriegsparteien geliefert werden.
Bundesrat
Schmid verliert jedes Fünkchen an Glaubwürdigkeit, wenn
er nicht endlich Licht ins Dunkel der diversen Armeeskandale bringt.
Nur
ein Nein zur Radikalreform „Armee XXI“ kann weiteres
Unheil verhindern sowie Schmid zum Einlenken zwingen.
Unter
http://www.geocities.com/wcroston/nato.html#nato4 befindet sich
noch eine Sammlung mehrerer „Facts“-Artikel zur vollständigen
NATO-Anpassung der Schweizer Armee.
7.
(Medienmitteilung) Überflugsrechte
Die Schweiz wird bei einem hoffentlich vermeidbaren Waffengang der
USA mehrere Fragen zu beantworten haben. Die wichtigsten wären
wohl die der Überflugsrechte. Sollte es zu einem Präventivschlag
der USA ohne Billigung der UNO und damit des UNsicherheitsrates
kommen, so folgt aus dem Neutralitätsrecht zwingend, dass sich
die Schweiz neutral verhalten und mithin sämtliche Anfragen
bezüglich Überflugsrechten abschlägig beantworten
muss. Dies gilt für sämtliche Überflüge –
denn im Krieg ist kaum zu überprüfen, ob ein Transport
nun kriegerischen oder humanitären Zwecken dient.
Mehr
dazu in unserer Medienmitteilung: http://www.young4fun.ch/news/communiques/19februar2003.htm
8.
(Medienmitteilung) NEIN zum Staatsvertrag – NEIN zur Erpressung
Nachdem der Staatsvertrag mit Deutschland schon im Parlament keine
Mehrheit fand, empfahl die zuständige Verkehrskommission des
Ständerats diesem gestern eine Ablehnung. Damit dürfte
wohl auch der Ständerat den Staatsvertrag ablehnen.
Young4FUN.ch begrüsst dies ausdrücklich. Der Bundesrat
darf nicht zulassen, dass Deutschland die Schweiz förmlich
zu erpressen droht.
Mehr
dazu in unserer Medienmitteilung: http://www.young4fun.ch/news/communiques/21februar2003.htm
9.
Schweiz kauft israelische Rüstungsgüter
Unter http://www.admin.ch/cp/d/3e5c85c5_1@presse1.admin.ch.html
verkündete der Bundesrat am 26. Februar stolz die diversen
kostspieligen Rüstungsvorhaben der Armee. Was er dabei tunlichst
verschweigt: Von den 292 Millionen Franken, die allein für
Aufrüstungen der F/A-18 eingeplant sind, wird wohl einiges
bei israelischen Rüstungskonzernen landen. Hauptvertragspartner
ist zwar Boeing, doch über Umwege kommt auch der israelische
Rüstungskonzern Elbit zum Zuge.
Diese
Verbindungen sind äusserst bedenklich. Als neutrales Land muss
die Schweiz nicht nur sämtliche Rüstungsausfuhren in kriegstreibende
Länder wie z.B. Israel unterbinden, sondern von dort auch selbst
keine Rüstungsgüter beziehen. Für den Fall eines
Irak-Kriegs wäre diese Frage in bezug auf die USA zu erörtern.
Jedenfalls
geht es nicht an, dass die Schweiz sich einerseits als vollwertiges
UNO-Mitglied ihre guten Dienste anbieten will (was wir ja alle wollen)
- aber andererseits die Rüstungsindustrie von Staaten, die
eine UNO-Resolution nach der anderen einfach ignorieren, mitfinanziert.
10.
Bruchlinien in der EU
Die EU möchte zu den USE, den „United States of Europe“,
avancieren – nicht nur mit einer einheitlichen Währung
und einem einheitlichen Wirtschaftsraum, sondern auch einer gemeinsamen
Aussen- und Sicherheitspolitik.
Wie
viel es mit dieser Gemeinsamkeit auf sich hat, wird bei der Debatte
über die Irak-Frage offensichtlich. Der „Graben“,
der sich angeblich zwischen den USA und Europa auftut, dürfte
zwar der grösste sein. Aber gleichzeitig entstehen in der EU
Tausende von kleineren Gräben.
Eine
englische Boulevardzeitung druckt ihre Titelseite auch als Einzelblatt
auf Französisch und verteilt dieses in ganz Frankreich. Freilich
verkündete die Seite nicht etwa die Schadenfreude wegen eines
sportlichen Erfolges von Engländern über Franzosen, nein,
die Seite zeigt das französische Staatshaupt als Wurm und zieht
im Text auf die unflätigste Art und Weise über ihn her.
Doch der alte Herr kann genauso austeilen: Die osteuropäischen
Länder, welche sich zur transatlantischen Allianz bekannten,
hätten doch besser „die Klappe halten“ sollen.
Ja, er erinnerte sogar daran, dass Frankreich zur EU-Osterweiterung
erst noch zustimmen müsse. Da steht ganz schnell das „Herzensprojekt“
der EU auf der Kippe. Um den „Kriegstreiber“ Tony Blair
zu piesacken, lud er den Schreckensherrscher und Massenmörder
von Zimbabwe, Robert Mugabe, ein. Unterdessen ist der Premierminister
Spaniens stolz darauf, eine Gegenreaktion auf das Vorpreschen der
noch vor kurzem als kategorischen Kriegsgegner zu bezeichnenden
Chirac und Schröder zustande gebracht zu haben.
Sobald
sich eine internationale Krise anbahnt, spricht die EU also nicht
mit einer Stimme, sondern mit 15. Das traurigste an der ganzen Sache
ist jedoch, dass fast keine der genannten Persönlichkeiten
aus Prinzip handelt. Es ist bekannt, dass Schröder sich nur
wegen seiner antiamerikanischen Agitation im vergangenen September
als Kanzler halten konnte – wo er doch als erster Nachkriegskanzler
deutsche Soldaten im Ausland einsetzte und begeistert den nicht
legitimierten Kosovo-Krieg befürwortete. Dass er jetzt nicht
komplett die Seite wechseln kann, ist klar, denn sonst könnte
er gleich zurücktreten. Chirac klagt einerseits die USA an,
verfolgt andererseits eine äusserst dreckige Politik in der
Elfenbeinküsten-Krise. Vor allem geht es ihm um die französischen
Interessen. Nur wenn Frankreich laut schreit, wird es nicht in der
internationalen Versenkung verschwinden, und auch die französischen
Interessen an den Ölfeldern des Irak sind nicht zu vergessen.
Die osteuropäischen Länder hingegen sind an den millionen-
bis milliardenschweren US-Unterstützungen interessiert, so
dass sie selbst Militärflugzeuge sehr zum Entsetzen der Franzosen
bei den Amerikanern gekauft haben…
Diese
Liste wäre noch um einiges zu verlängern.
Lange
Rede, kurzer Sinn: Wo man nur hinblickt, triff man auf regionale
und nationale Interessen, Interessen und noch mal Interessen.
Noch
nie war die EU von einer gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik
weiter entfernt. Nach der EU-Osterweiterung dürfte sich daran
nichts ändern. Bei weiteren Krisen, wenn allenfalls auch die
Bevölkerungen der einzelnen EU-Staaten verschiedene Meinungen
hätten, wäre ein Auseinanderbrechen vorprogrammiert.
11.
Kroatien reicht EU-Beitrittsgesuch ein
Am Freitag, dem 21. Februar, hat Kroatien in Brüssel ein EU-Beitrittsgesuch
deponiert. Kroatien hat in den letzten Jahren mit einem Wirtschaftswachstum
von über 4,1% und einem kontinuierlichen Rückgang der
Arbeitslosigkeit von 19,1% 2001 relativ gute Daten vorzuweisen.
Allerdings wäre das Bruttoinlandsprodukt nicht höher als
dasjenige Bulgariens, das voraussichtlich 2007 zusammen mit Rumänien
der EU beitreten wird. Obwohl Erweiterungskommissar Verheugen Kroatien
als bevorzugen zusätzlichen Erweiterungskandidaten bezeichnet
hat, kann der schlussendliche Beitritt genausolange herausgezogen
werden wie derjenige Polens, welches 1994 seine Ansprüche anmeldete.
Ein Beitritt Kroatiens würde die EU weiter schwächen und
zudem viele ethnische Konflikte der 90er Jahre importieren. Alle
Parteien befürworten den Beitritt, was angeblich auch bei 70%
der Bevölkerung der Fall sein soll.
Interview
mit Ministerpräsident Racan: http://www.welt.de/data/2003/02/21/43944.html
Zu
lösende Probleme: http://diepresse.at/default.asp?channel=p&ressort=eu&id=338475
12.
Englische Eltern verbieten den Schulen EU-Propaganda
Als früherer Auslandsschweizer und Schüler der „Europäischen
Schule München“ weiss ich, wie viel subtiler und weniger
subtiler EU-Propaganda die allermeisten Schüler ausgesetzt
sind. Allein schon das kritische Hinterfragen gewisser EU-Institutionen,
-Verfahren, -Gesetze oder - Politiker löst bei den Lehrkräften
häufig Unverständnis hervor.
In
England wehren sich nun die Eltern gegen die totale politische Vereinnahmung
ihres Nachwuchses. In Swindon protestierten sie bei der Windmill
Hill Primary School, dass die Kleinsten im Schulchor durch das Singen
speziell komponierter „Euro Jazz“-Lieder indoktriniert
werden. Diese Lieder befürworten die Einheitswährung,
das Abschaffen jeglicher Landesgrenzen und die absolute Brüssel-Gläubigkeit.
Die
Proteste zeitigten Erfolge: Die Kinder müssen sich nun nicht
mehr der Tortur dieser Lieder unterziehen.
Quelle,
enthält Liedtexte: http://www.timesonline.co.uk/printFriendly/0,,1-974-582196,00.html
13.
Schlechter Start für EU-Verfassung
Mit den Vorschlägen für die ersten 16 Artikel einer zukünftigen
EU-Verfassung scheint fast niemand so recht zufrieden zu sein. Wer
die nötige Zeit und Geduld mitbringt, kann sich unter http://european-convention.eu.int/amendemTrait.asp?lang=DE&Content=
die über 1000 – also fast 100 pro Artikel mit jeweils
wenigen Sätzen Umfang – Änderungsvorschläge
zu Gemüte führen.
14.
EU macht Norweger arbeitslos
Die EU greift immer unverblümter zu unverschämten Methoden,
um das verhältnismässig reiche Norwegen für einen
EU-Beitritt weichzuklopfen. Sie will nämlich die Arbeitslosigkeit
in die Höhe treiben, damit die Norweger aufgrund vorgegaukelter
wirtschaftlicher Vorteile einem Beitritt zustimmen.
Die
EU zwingt Norwegen dazu, eine landesweit einheitliche Besteuerung
der Arbeitnehmer einzuführen. Während Arbeitnehmer in
Städten 14,1% ihres Lohnes direkt dem Fiskus übergeben
müssen, beträgt diese Quote im strukturschwachen und dünn
besiedelten Norden 10,6%. Dieser Unterschied, der nicht gerade wahnsinnig
gross ist und den die Norweger verstehen und für den Zusammenhalt
des Landes gerne mittragen, ist äusserst wichtig. Würde
nämlich eine einheitliche Lohnbesteuerung eingeführt,
kann dies laut Wirtschaftsexperten einen Rückgang der Beschäftigungsquote
um bis zu 11% bewirken. Zwischen 14'000 und 30'000 Norweger könnten
in die Arbeitslosigkeit abgleiten. Dem norwegischen Staat würde
das wiederum eine Erniedrigung der Steuereinnahmen bei gleichzeitiger
Erhöhung der Staatsausgaben bescheren.
Genau
das scheint sich die EU zu wünschen. Die Möglichkeit,
diese unerhörten Forderungen zu stellen, hat die EU überhaupt
erst wegen der EWR-Mitgliedschaft Norwegens. Während hierzulande
die Brüssel-Anbeter sämtliches Versagen fehlgeschlagener
Wirtschaftspolitik dem EWR-Nein von 1992 anlasten, wird an einem
Beispiel mehr überaus deutlich, wie die EU der Schweiz im Falle
eines EWR-Ja die Daumenschrauben angelegt hätte.
Die
Norweger hoffen, den Landwirtschafts- und Fischereisektor noch vom
neuen Besteuerungszwang ausnehmen zu können. Denn diese zwei
Bereiche werden im EWR nicht behandelt. Doch die EU legt Verhaltensweisen
an den Tag, denen gegenüber das alte Rom mit „unterworfenen“
Völkern und Regionen mit Samthandschuhen umgegangen ist –
sie wird die rechtlich klare Situation vermutlich einfach ignorieren.
Das
norwegische Volk muss sich bemerkbar machen und sich gegen das selbstherrliche
Verhalten Brüssels zur Wehr setzen. Möge der starken „Nein
zur EU“-Bewegung genug Kraft geblieben sein, die harten Auseinandersetzungen
zu bestreiten.
Nie
und nimmer darf sich Norwegen von der EU zu einem Beitritt erpressen
lassen. Allein das Vorhaben der EU ist ein Skandal, der von der
europaweit Brüssel-gesteuerten Presse gar nicht erst behandelt
wird.
http://www.euobserver.com/index.phtml?aid=9456&sid=9
15.
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