Young4FUN.ch-Newsletter 57 vom 10. April 2003

1. Für unsere Zukunft: Mitmachen!
2. Ausführliches Argumentarium: jetzt online
3. (Medienmitteilung) Pressekonferenz "Jugendkomitee für eine bessere Armeereform"
4. (Medienmitteilung) Young4FUN.ch wird Mitglied von TEAM
5. Vortrag Jagmetti
6. Bericht aus München
7. Wirtschaftsvorausschätzungen der EU-Kommission für 2003-2004 verhalten
8. EU-Abstimmung in Ungarn
9. Aktion fordert: Ende der EU-Gurkendemokratie!
10. Impressum
11. Abbestellen

1. Für unsere Zukunft: Mitmachen!
Die Abstimmung über die Radikalreform XXI der Armee vom 18. Mai ist für die Zukunft der Schweiz enorm wichtig. Sie als Bürgerin oder Bürger können eine ganze Menge bewirken und wir Menschen entscheiden dadurch schlussendlich den Ausgang einer Abstimmung. Nehmen Sie diese Verantwortung wahr! Bei uns (am einfachsten per Mail: info@young4fun.ch) kann weiterhin kostenlos Kampagnen-Material (insbesondere Flyers, neu z.B. auch Plakate) zum Verteilen bestellt werden. Aber auch auf Spenden sind wir angewiesen, um in der heissen Phase des Abstimmungskampfes mithalten zu können. Machen Sie auch Ihre Freunde auf die informative Seite www.armeereform.ch aufmerksam. Auf http://www.armeereform.ch/pages/handeln.htm sind 7 Punkte aufgelistet, wie die enorm wichtige Kampagne unterstützt werden kann!

2. Ausführliches Argumentarium: jetzt online
Unter http://www.young4fun.ch/armeereform/pages/argumentarium.pdf kann ab sofort unser ausführliches, 31-seitiges Argumentarium gelesen werden.

3. (Medienmitteilung) Pressekonferenz "Jugendkomitee für eine bessere Armeereform"
Im überparteilichen, unabhängigen "Jugendkomitee für eine bessere Armeereform" haben sich über 1'000 Jugendliche zusammengeschlossen, um sich für die Ablehnung der Armee XXI einzusetzen. Die Jugendbewegung Young4FUN.ch hat dabei die Federführung übernommen. Das Jugendkomitee befürwortet eine Armeereform mit Mass und lehnt deshalb die radikale Totalrevision des Militärgesetztes ab, weil sie einen gefährlichen Totalumbau auf Kosten von Sicherheit, Unabhängigkeit und insbesondere der Jugend will. Am Dienstag trat das Komitee mit einer Pressekonferenz in Bern an die Öffentlichkeit. Mehr dazu unter: http://www.young4fun.ch/news/communiques/08april03.htm Die vollständige Pressemappe mit allen an der Konferenz gehaltenen Referaten kann bei uns per E-Mail bestellt werden.

4. (Medienmitteilung) Young4FUN.ch wird Mitglied von TEAM
In Tallinn (Estland) ist die EU-kritische Jugendbewegung Young4FUN.ch - vertreten durch eine kleine Schweizer Delegation - von der TEAM-Generalversammlung einstimmig als Mitglied aufgenommen worden. Unter TEAM (the european alliance of eu-critical movements) hat sich eine breite Allianz von inzwischen 65 EU-kritischen Organisation aus 20 Nationen zusammengeschlossen, die das volle Spektrum nicht-extremistischer Politik umfasst. TEAM und Young4FUN.ch beweisen, dass es sich bei der europaweiten EU-kritischen Bewegung nicht um sture Nationalisten handelt, sondern um konstruktive Kräfte - welche eine weltweite Zusammenarbeit klar begrüssen und diese selber auch pflegen. Sie setzen sich aber auch für mehr Demokratie und bessere, gemeinsame Problemlösungsprozesse ein, bei denen die Souveränität der einzelnen Staaten nicht leidet und bei der alle Staaten demokratisch und als gleichwertig berücksichtigt werden. Mehr dazu unter: http://www.young4fun.ch/news/communiques/03april03.htm und http://www.teameurope.info Fotos aus Estland folgen in einem der nächsten Newsletters.

5. Vortrag Jagmetti
Alt Botschafter und erfolgreicher Buchautor Dr. Carlo S. F. Jagmetti hat an der Generalversammlung der Aktion Aktivdienst einen hervorragenden Vortrag zum Thema "Was müsste vor einer Armeereform staatspolitisch geklärt werden?" gehalten. Dieser kann unter http://www.armee-aktivdienst.ch/seiten/referat.pdf nachgelesen werden.

6. Exklusiv-Bericht vom Planspiel München: "Europa in der Krise"
Im Newsletter 52 (http://www.young4fun.ch/news/newsletters/2003/52.htm) haben wir auf Planspiel zur Gemeinsamen Aussenpolitik der EU in München hingeweisen. Ein Newsletter-Abonnent ist daraufhin nach München gereist und hat für uns folgenden Bericht verfasst: Unter schweizer Beteiligung fand am 15. Februar in München eine Veranstaltung zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) statt. Zu einem Thema also, welches immer stärker ins europäische Bewusstsein tritt und es deshalb auch verdient, in der politischen Bildung behandelt zu werden. Von selbst versteht sich auch, dass gerade diese spezielle Facette eines zukünftigen Europas uns Schweizer ganz besonders interessieren sollte. Dies deshalb, weil sie Potential hat, den Beitrittsdiskussionen in der Schweiz längerfristig eine neue Dimension zu verleihen. Wird die EU eines Tages in eine Europäische Verteidigungs-Union verwandelt? Hat die Neutralität einzelner EU-Staaten in einem zukünftigen Europa ausgedient? Welche Möglichkeiten bestehen in der EU bereits heute, um gemeinsame Militäraktionen durchführen zu können? Um solche und ähnliche Fragen drehte sich in München denn auch ein sehr aufwändig vorbereitetes Planspiel der Forschungsgruppe Jugend und Europa (FGJE). Nebst detaillierter Behandlung von Positionen der einzelnen EU-Staaten zu verschiedenen Aspekten der ESVP wurde auch eine darauf aufbauende Beschlussfassung im "Rat für Allgemeine Angelegenheiten und Aussenbeziehungen" zu einem fiktiven Krisenszenario simuliert. Dazugelernt haben die Teilnehmer so nicht bloss im Bereiche des eigentlichen Themas der Veranstaltung. Ja, schon fast unbewusst vertiefte zusätzlich ein jeder sein Wissen, sowohl zu den einzelnen Institutionen als auch zum detaillierten Funktionieren derselben. Für politisch Interessierte konnte es durchaus als lohnend bezeichnet werden, für die beschriebene Veranstaltung nach München zu reisen. Dies einerseits deshalb, weil, wie schon erwähnt, das Thema gerade für die Schweiz von grosser Bedeutung sein kann, und andererseits es eine gute Gelegenheit war, sein Wissen zur EU zu vertiefen. Zu finanziellen, bzw. geographischen Bedenken, sei zu sagen, dass München leicht zu erreichen ist und die Veranstalter Teilnahmeentschädigungen bezahlt haben. Aber auch a Mass mit Weisswürsteln und Brezel entschädigt für so manches...

7. Wirtschaftsvorausschätzungen der EU-Kommission für 2003-2004 verhalten
Nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die EU-Wirtschaft ist so tief wie noch nie (siehe: http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=4084), sondern auch die EU-Kommission erwartet für die Jahre 2003-2004 eine äusserst schwache Wirtschaftsentwicklung der EU. (Quelle: http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=4112)

8. EU-Abstimmung in Ungarn
Am 10. April wird Ungarn über den EU-Beitritt abstimmen. Worüber die Ungaren wirklich abstimmen, welche Nachteile sie zu erwarten haben und weshalb niemand darüber informiert. Darüber berichtet die ungarische Universitätsprofessorin Magdolna Csath auf http://www.euobserver.com/index.phtml?aid=10835.

9. Aktion fordert: Ende der EU-Gurkendemokratie!
Die EU hat zwar mittlerweile den Krümmungsgrad von EU-Gurken gesetzlich geregelt, ist aber so selbst undemokratisch verfasst, dass sie sich nicht als Mitgliedstaat aufnehmen könnte. Mit dieser Gegenüberstellung macht die European Referendum Campaign mobil, die auch in Tallinn an der TEAM-Konferenz prominent vertreten war. Sie fordert eine europaweite Volksabstimmung über eine künftige EU-Verfassung. Mehr dazu unter: http://www.europa-digital.de/euonline/medien/euref.shtml oder direkt bei der European Referendum Campaign: http://european-referendum.org/de/index.html.

10. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.nato.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Reimann

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