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1.
Für unsere Neutralität, für unsere Sicherheit, für
unsere Zukunft!
2. Zuschrift: Intime Psycho-Fichen mit der Armee XXI
3. Schulpropaganda: Missbrauchte Schüler
4. Brief der Wirtschaft
5. Keckeis in den Netzen der Spin-doctors und PR-Berater
6. Gesamte Pressemappe online
7. Zuschrift: Besser die Armee 95
8. 32-seitiges Argumentarium
9. Welche Demokratie braucht Europa?
10. Impressum
11. Abbestellen
1.
Für unsere Neutralität, für unsere Sicherheit, für
unsere Zukunft!
Vielleicht hast Du Dich auch schon einmal geärgert, wenn die
Schweizer Nationalmannschaft gut gespielt hat, bis wenige Minuten
vor Schluss in Führung lag und trotzdem verlor. Die Kraft hat
nicht ganz bis zum Schluss gereicht. Wir wollen dieses Mal gewinnen!
Denn es ist weit mehr als ein Achtungserfolg möglich. Der Abstimmungskampf
ist in der entscheidenden Phase. Wir rufen alle auf, nochmals mit
aller Kraft gegen die Radikalreform XXI einzustehen. Der 18. Mai
naht und jede Stimme zählt! Bei uns kann man Flugblätter,
Kleber, Argumentarien und Weiteres via Mail bestellen. Wir haben
genügend Material und freuen uns über jede Bestellung.
Das wichtige Engagement lohnt sich! Gemäss einer repräsentativen
Umfrage der CoopZeitung wissen rund 50% der Bevölkerung nicht,
worüber am 18. Mai abgestimmt wird. Also: Aufklärung ist
nötig und es zählt weiterhin jede Stimme!
Infos zur Abstimmung gibt's unter:
www.young4fun.ch
www.armeereform.ch (Jugendkomitee für eine bessere Armeereform)
und neu auf: www.schweizerarmee.ch (IG Miliz) sowie www.armee21-nein.ch
(Links zu verschiedenen Bürgerbewegungen)
2.
Zuschrift: Intime Psycho-Fichen mit der Armee XXI
Eine Zuschrift: Mit der Armee XXI soll auch die Rekrutierung neu
geregelt werden. Es überrascht, dass die Einführung solcher
Tests bisher kaum diskutiert worden ist, handelt es sich doch um
die Einführung eines Screeningverfahrens, welches bei allen
jungen Männern angewendet werden soll und die Psyche der Stellungspflichtigen
in einem bisher nicht gekannten Ausmass auslotet. Der Rekrutierungs-Fragebogen
wird geheimgehalten, was eine wissenschaftliche Auseinandersetzung
oder eine datenschutzrechtliche Überprüfung verhindert.
Klar ist, dass während mehreren Tagen über 800 - teils
unverschämt persönliche - Fragen und Psycho-Checks beantwortet
werden müssen. Es sind Fragen zu Sex, Erziehung, Sucht, Politik
und vielem mehr. Das Beantworten sämtlicher Fragen ist obligatorisch
für alle Stellungspflichtigen. Die intimen Daten wandern für
20 Jahre in die zentrale Datenbank "Medisa". Es entsteht
eine gewaltige Staatsfiche mit Informationen über alle Jugendlichen,
welche weiter geht als jede Job-Bewerbung und der Armee überhaupt
nichts nützen. Wenn nun auch das Kaderpotential aufgrund von
Tests ermittelt werden soll, wird ein grundsätzliches demokratisches
Prinzip in Frage gestellt. Nämlich das Prinzip, dass der Leistungsnachweis
in der Praxis und nicht Vorbestimmung (welcher Art auch immer) durch
Tests zählt. Wer keine so radikale Fichierung unserer Jugend
will und wer die Armee nicht über sein Sexualleben, seine politische
Einstellung und seine Erziehung informieren will, lehnt die Armee
XXI ab. Kein Wunder, dass mit der Annahme der Armee XXI der militärische
Nachrichtendienst nach Artikel 99 die Möglichkeit erhält,
Informationen über Personen, die bei Gelegenheit seiner Tätigkeit
anfallen (!), anderen Bundesämtern weiterleiten. Der Schnüffelstaat
lässt grüssen - darum unbedingt Nein zur Armee XXI.
Links zum Thema:
http://www.saez.ch/html/2003/2003-14-309.html (Artikel in der Schweizer
Ärztezeitung)
http://www.armeereform.ch/fragebogenaushebung.pdf (Umfrage zur Rekrutierung)
3. Schulpropaganda: Missbrauchte Schüler
Dass das VBS (Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz
und Sport) für Millionen Steuerfranken Informationsbeauftragte
bezahlt und in Millionenauflage Hochglanz-Broschüren, mehrere
CD-Roms, Dokumentationen und Propaganda-Veranstaltungen sowie Kommunikationsberater
finanziert ist das Eine. Nun hat das VBS mit diesem Propaganda-Material
aber nahezu alle öffentlichen Schweizer Schulen eingedeckt
und angeboten, für weitere "Informationen" oder Vorträge
jederzeit gerne zur Verfügung zu stehen.
Dass dadurch nun auch der offizielle, staatliche Schulunterricht
für VBS-Abstimmungs-Propaganda missbraucht wird, widerspricht
jeglicher Moral und verstösst offensichtlich gegen geltendes
Recht! So geschehen an einer staatlichen Schule in St.Gallen: Ein
Offizier besucht die Schulklasse, wirbt für die Armee XXI und
verteilt das Propaganda-Material (VBS-Hochglanzbroschüren).
Die SchülerInnen haben darüber eine ordentliche Prüfung
mit Benotung zu schreiben, bei der sie das Propaganda-Material sogar
während der Prüfung benützen sollen und die Seitenzahlen
in der Broschüre zu den gefunden „Lösungen"
angeben müssen. Solche skandalösen Indoktrinierungs-Versuche
müssen sofort gestoppt und von den Medien aufgedeckt werden.
Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn in einer Schule mit dem
32seitigen Arugmentarium von Young4FUN.ch das Selbe durchgeführt
würde. Ob ein betreffender Lehrer wohl mit dem Rausschmiss
rechnen müsste?
Zwei verschiedene ArmeeXXI-Prüfungen können unter http://www.young4fun.ch/news/communiques/armee21/beilage2.pdf
und
http://www.young4fun.ch/news/communiques/armee21/beilage3.pdf angeschaut
werden.
4. Brief der Wirtschaft
Die drei grössten Schweizer Wirtschaftsverbände haben
in einem offenen Brief an Bundesrat Schmid und ausgewählte
Parlamentarier das Konzept der Armee XXI massiv kritisiert. Der
Original-Brief kann nun unter
http://www.young4fun.ch/news/communiques/armee21/beilage1.pdf gelesen
werden.
5.
Keckeis in den Netzen der Spin-doctors und PR-Berater
Christophe Keckeis, kerniger Generalstabschef der Armee, blickt
dem 18.Mai zuversichtlich entgegen. Im militärischen Newsletter,
den alle Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere erhalten haben,
(...), appelliert er: "Ich erwarte von Ihnen, dass Sie das
eigene Biotopdenken vergessen, vernetzt und ganzheitlich denken
und im Rahmen einer vertretbaren Eigenverantwortung geschlossen
und loyal auftreten." Hat sich da ein Troupier ganzheitlich
in den Netzen von PR-Strategen verheddert?
(Text aus der NZZ am Sonntag 20.4.03, S.16)
6. Gesamte Pressemappe online
Die Pressemappe, welche an der Medienkonferenz des "Jugendkomitees
für eine bessere Armeereform - Nein am 18. Mai" abgegeben
worden ist, kann nun unter http://www.young4fun.ch/news/communiques/armee21/mediendoku.pdf
gelesen werden.
7. Zuschrift: Besser Armee 95
Wir bekommen momentan viele, starke Leserbriefe. Danke dafür!
Alle werden sobald wie möglich auf www.armeereform.ch veröffentlicht.
Schickt die Leserbriefe unbedingt auch an die Zeitungen! Hier eines
von vielen guten Beispielen: Die Armee 95 ist in der Lage, sich
ständig neuen Situationen anzupassen und antwortet mit Bewachungsaufträgen
und Terrorbekämpfung, Katastrophenschutz, Kampf im Gebirge,
Verteidigung der Achsen und vielem mehr auf ein breites Spektrum
von Bedrohungen. Ihre grossen Mängel sind der WK-Zweijahresrhythmus
und der Kadermangel. Beides verhindert, dass neu Gelerntes seriös
gefestigt wird, was dazu führte, dass der Respekt vor dem Dienst
sank und WK-Kurse Ärgernisse produzierten. So nahm der Dienstwille
ab und bewilligte Dispensationsgesuche zu. Bald fehlten nicht nur
Kader.
Würde man diese Mängel korrigieren und gleichzeitig Finanzen
aus der VBS-Verwaltung und den Auslandeinsätzen der Ausbildung
und Ausrüstung der wichtigen Truppen zukommen lassen, verwandelte
sich die Armee'95 innert ein paar Jahre in ein taugliches Instrument
der Sicherheitspolitik, viel tauglicher als die geplante Armee XXI.
Diese soll nämlich NATO-kompatibel werden, betreffend Kommandosprache
(Englisch), Material, Gliederung und Einsatzverfahren. Kooperation
mit der NATO soll fremde Hilfe bringen, wenn wir sie nötig
haben. Mit dem Irakkrieg wurde klar, dass die NATO gegenüber
nationalen Interessen ihrer Mitglieder eine untergeordnete Rolle
spielt. Die Schweiz kann in Zusammenarbeit mit ihr weder die Neutralität
bewahren noch auf Hilfe hoffen. Damit gründet die Armee XXI
auf einem strategischen Fehler. Einzig an der Unversehrtheit eines
sich selbstverteidigenden, neutralen Landes mit guter Infrastruktur,
welches Verhandlungsoptionen und humanitäre Hilfe aufrecht
erhält, könnten andere Staaten Interesse haben.
Zudem schwächt die Reform die Armee, weil sie kleiner wird.
Divisionen werden in Brigaden umgewurstet. Unverzeihlich ist die
Auflösung von auf Terrorbekämpfung und Bewachung spezialisierten
Truppen, namentlich der Flughafenregimenter und der Territorialinfanterie.
Gerade diese könnten die zivilen Kräfte bei grossflächigen
Ereignissen wirkungsvoll unterstützen. Sie, und nicht Kampfinfanterie,
müssten rund um Evian stehen! Seit Monaten wird mancher Armeeangehörige
mit der Ankündigung verfrühter Entlassungen "gluschtig"
gemacht und bereits wurden Tatsachen geschaffen. Trotzdem bleibt
die Armee XXI bis zur Abstimmung vom 18. Mai eine Frage an das Volk.
Ich werde mit«Nein» antworten.
Matthias Hauser, Oberleutnant der Infanterie, Kantonsrat, Hüntwangen
8.
32-seitiges Argumentarium
Unser ausführliches Argumentarium zur Armee XXI können
wir sehr empfehlen. Es kann unter http://www.young4fun.ch/armeereform/pages/argumentarium.pdf
gelesen werden oder bei uns in schriftlicher Form bestellt werden.
9. Welche Demokratie braucht Europa?
Dazu wird im Internet zu einer Debatte eingeladen - gemeinsam mit
Bürgern anderer europäischer Länder (Persönliche
Meinungen können direkt auf der Website eingetragen werden).
http://www.europe-now.org
10.
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Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität
Schweiz
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info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.nato.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Reimann
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