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1. Zum Nationalfeiertag
2. Ricola - Schweizer Kräuterzucker (SWISS MADE 1)
3. Nei til EU, Norwegen (team 1)
4. Terror-Gefahr: Was Samuel Schmid verschweigt
5. Lettland: Mehrheit gegen EU-Beitritt
6. Wachsende Diskrepanz zwischen Beteiligten und Betroffenen
7. Keine Krone für den Euro
8. Karlsruher Kritik an EU-Verfassung
9. Streit EU - Tirol eskaliert / Gorbach für Blockaden
10. Eurodesk und die europäische Jugendwoche
11. EU-Konvent bedeutet massiven Demokratieverlust
12. Impressum
13. Abbestellen
1. Zum Nationalfeiertag
Young4FUN.ch wünscht nachträglich allen einen schönen
Nationalfeiertag und hofft, dass all die Schweizerfahnen das ganze
Jahr über zu sehen sind und dass den schönen Worten der Politiker
auch Taten folgen. Nicht nur an einem Tag im Jahr, sondern das ganze
Jahr über sollte man Patriot sein und sich für sein Land - in
welcher Form auch immer - einsetzen. Dieser gemeinnützige Einsatz
ist nicht nur dringend notwendig, sondern es ist auch eine persönliche
Bereicherung und eine Freude, sich für etwas Wertvolles, für seine
Heimat und für seine Zukunft einzusetzen.
Folgende 1.August-Ansprachen haben wir für Sie aufgeschaltet:
http://www.young4fun.ch/news/beitraege/010803_reimann.htm
von Kevin Grangier, Co-Präsident Young4FUN.ch
http://www.young4fun.ch/news/beitraege/010803_grangier.htm
von Lukas Reimann, Co-Präsident Young4FUN.ch
http://www.young4fun.ch/news/beitraege/010803_steffen.htm
von Kevin Steffen, Vorstandsmitglied Young4FUN.ch
2.
Ricola - Schweizer Kräuterzucker (SWISS MADE 1)
Vom 1. August 2003 bis zum 1. August 2004 stellt Young4FUN.ch in der
neuen Newsletter-Serie "SWISS MADE" ein typisches
Schweizer Produkt vor. Ihre Vorschläge warten darauf, veröffentlicht
zu werden. Mailen Sie an vizepraesidentin@young4fun.ch.
Die Geschichte des traditionsreichen Schweizer Familienunternehmens
reicht bis in die Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts zurück.
1924 kaufte Emil Richterich die kleine "Bäckerei Bleie"
in Laufen bei Basel. Über 100 Leckereien aus Zucker werden
hergestellt, darunter auch das caramelähnliche Bonbon "Fünfermocken",
der für Generationen von Schweizer Kindern als Inbegriff einer süssen
Schleckerei gilt. Eine weitere Spezialität ist das Ricola
Hustenwohl, welches mit wohltuenden Kräutern gegen Heiserkeit und
Husten hilft. 1940 wird die heute noch verwendete Rezeptur für den
Kräuterzucker mit den 13 Ricola Kräutern zusammengemixt. 1950 wird
die erste Ricola-Fabrik erstellt. Heute beschäftigt Ricola 350
Mitarbeiter und exportiert die Schweizer Kräuterzucker in 50 Länder
in Europa, Asien und Amerika. Immer mehr Ricola-Produkte kommen auf
den Markt und erfreuen sich einer grossen Beliebtheit. Neustes
Beispiel der Innovationskraft von Ricola ist die Neulancierung der
Holunder-Blüten-Produkte. Bereits sind im Oberaargau, Emmental und
im Wallis 5000 neue Holunderbäume gepflanzt.
Mehr über Ricola gibt es unter: www.ricola.ch
3.
Nei til EU, Norwegen (team 1)
In einer weiteren neuen Newsletter-Serie soll in jedem Newsletter
ein Mitglied der TEAM-Allianz (the alliance of EU-critical movements)
vorgestellt werden. Total hat team über 60 Mitglieder aus 20
verschiedenen Nationen. Auch Young4FUN.ch zählt dazu. Heute stellen
wir die "Nein zur EU"-Bewegung aus Norwegen vor:
"Nei til EU" wurde 1988 als lose Informationsgruppe gegründet
und 1990 in einen Verein umgewandelt. Es ist die grösste parteiübergreifende
Organisation Norwegens, welche gegen den EU-Beitritt von Norwegen
antritt. "Nei til EU" organisierte 1994 die Opposition
gegen praktisch alle Parteien und die Regierung, als Norwegen über
den EU-Beitritt abgestimmt hat. Das bis heute gültige Nein von
Norwegen zur EU war ein sensationeller Erfolg. "Nei til
EU" sieht sich als parteiunabhängige Organisation mit dem
Ziel, den EU-Beitritt von Norwegen zu verhindern. "No til
EU" ist heute einer der grössten politischen Vereine von
Norwegen mit mehr Mitgliedern (150'000 (!!!) bei 4 Millionen
Einwohnern) als die grössten Parteien und einer der
einflussreichsten politischen Faktoren, der mit Erfolg den
EU-Beitritt von Norwegen bis heute verhindert hat. Für uns
Schweizer ist auch interessant, dass Norwegen mit dem EWR und
Schengen nur schlechte Erfahrungen gemacht und sich "No til
EU" deshalb für ein Ende von Norwegen mit Schengen und dem EWR
ausspricht.
Weitere Informationen über "Nei til EU" in norwegisch
gibt es auf ihrer Homepage unter: http://www.neitileu.no
Einige Artikel sind auch in englisch verfügbar:
Unter http://www.neitileu.no/man/english/artikkel_seierst.html gibt
es eine Zusammenfassung über die grossen EU-Debatten in Norwegen
von 1950 - 1997.
Auf http://www.ifi.uio.no/%7Ekristen/POLITIKKDOK_MAPPE/P_EU_Munchen_eng.html
findet sich ein Text von Prof. Kristen Nygaard, der momentan "Nei
til EU" präsidiert. Er erklärt darin die Gründe für das
Nein der Norweger zur EU.
4.
Terror-Gefahr: Was Samuel Schmid verschweigt
Vor der Abstimmung über die Armee XXI haben wir wiederholt darauf
hingewiesen, dass der Sicherheitspolitische Bericht überholt ist
und die Armee XXI von veralteten Bedrohungsszenarien ausgeht, die
vor den Terroranschlägen auf die USA (11. September) und vor so
manch anderer welt-sicherheitspolitischen Veränderung ausgearbeitet
wurden. Jetzt erst - einmal mehr nach der Abstimmung vom 18. Mai -
wenden sich die Schweizer Sicherheitsexpetern an die Öffentlichkeit
und kritisieren genau dies. Viele Armee-Institution, welche Garanten
gegen Terror gewesen sind, werden in diesen Monaten wegen der Armee
XXI abgeschafft. In der Schweiz haben ETH-Experten das Unmögliche
durchgedacht, aber das VBS von Bundesrat Samuel Schmid will es nicht
zur Kenntnis nehmen. Schlimmer noch: Es wird verdrängt nach dem
Motto: "Die Armee XXI ist super - uns kann nichts passieren.
Und schon gar nicht wollen wir den Armee XXI-Gegnern im Nachhinein
recht geben." Das ist gefährlich. Sicher besteht kein Grund
zur Panik, aber wer Risiken unterschlägt, läuft Gefahr, die
Unsicherheit in der Bevölkerung zu verstärken. Die Armee vergisst
ihre wirklichen Aufgaben - den Schutz, die Sicherheit und die
Verteidigung der Schweiz - immer mehr und macht lieber bei
internationalen Interventionen mit.
Mehr im SonntagsBlick-Artikel "Was Samuel Schmid
verschweigt" unter:
http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=55675
5.
Lettland: Mehrheit gegen EU-Beitritt
Kaum zwei Monate vor dem Referendum am 20. September ist die öffentliche
Unterstützung für eine EU-Mitgliedschaft des Landes auf unter 50
Prozent gefallen. In einer Umfrage sprachen sich von 5'000 auf der
Strasse befragten Personen gar 70% gegen den EU-Beitritt aus!
Mehr dazu: http://euractiv.cabestan.com/Go/index.cfm?WL=4856&WS=23438_23485&WA=254
Young4FUN.ch hat gute Kontakte mit Lettland und wenn jemand
Interesse hat, die Nein-Kampagne von Lettland zu unterstützen oder
einen Leserbrief ("Warum bin ich als Schweizer gegen den
EU-Beitritt", "Letten, lasst Euch nicht beirren",
etc.) veröffentlichen möchte, so soll er sich bitte bei uns
melden: info@young4fun.ch.
Die EU-kritischen Kräfte in Lettland sind dringend auf Unterstützung
angewiesen.
6.
Wachsende Diskrepanz zwischen Beteiligten und Betroffenen
am. Auch Experten stellen mittlerweile fest:
"Besonders gewichtig sei die Differenz zwischen
nationalstaatlich organisierter politischer Herrschaft und
politischer Beteiligung einerseits und der Entscheidungszuständigkeit
beispielsweise der Vereinten Nationen oder der Europäischen Union
andererseits. Nicht wenige Angelegenheiten von grösster Wichtigkeit
für die Lebensführung würden mittlerweile auf inter- und
supranationaler Ebene entschieden - u.a. auf der Ebene der Europäischen
Union, unter Mitwirkung von Vertretern der Regierungen der
Mitgliedstaaten, doch unter Ausschaltung von dirketdemokratischer
Legitimation durch die Bevölkerung der EU-Mitgliedstaaten."
aus: Schmidt, Manfred (2000). Demokratietheorien (3. Aufl.). Leske +
Budrich; S. 290 Unter dem Stichwort: Wachsende Diskrepanz zwischen
Beteiligten und Betroffenen.
7. Keine Krone für den Euro
Im September stimmen die Schweden über den Euro-Beitritt ab. Obwohl
die EU und die schwedische Regierung einen Beitritt mit viel
Propaganda wollen, zeichnet sich bereits jetzt ein Nein ab. Ein
guter Bericht über die Abstimmungskampagne in Schweden findet sich
in der österreichischen Zeitung "Die Presse" unter:
http://diepresse.at/default.asp?channel=p&ressort=eu&id=369199
8.
Karlsruher Kritik an EU-Verfassung
Erstmals hat sich ein Bundesverfassungsrichter kritisch zum
vorliegenden Entwurf für eine EU-Verfassung geäußert. Unter
Berufung auf Siegfried Broß, der im zweiten Senat in Karlsruhe für
Europarecht zuständig ist, hat der CSU-Politiker Hartmut Koschyk
die Vorbehalte seiner Partei gegenüber dem Verfassungsentwurf bekräftigt.
Mehr dazu in "Die Welt":
http://www.welt.de/data/2003/08/01/143701.html
9.
Streit EU - Tirol eskaliert / Gorbach für Blockaden
Kurz vor der Landtagswahl in Tirol will keine Partei von einer
harten Linie gegenüber Brüssel abweichen. Auch Verkehrsminister
Gorbach spricht sich für "Notwehrmaßnahmen" aus.
Mehr dazu in "Die Presse":
http://diepresse.at/default.asp?channel=p&ressort=eu&id=369164
10.
Eurodesk und die europäische Jugendwoche
Eurodesk organisiert die erste "Europäische Jugendwoche"
mit, die überall in
Europa vom 29. September bis zum 5. Oktober 2003 stattfindet. Und
auch Du
kannst daran teilnehmen! EU-kritische Teilnehmer können diesen
Veranstaltungen
nur gut tun.
Eurodesk ... was ist das?
Eurodesk ist ein europaweites Netzwerk das Jugendliche mit
Informationen zu
Mobilitätsthemen versorgt. Wenn Du mehr über Eurodesk erfahren möchtest
besuche die Webseite www.eurodesk.de.
11. EU-Konvent bedeutet massiven Demokratieverlust
ATTAC Deutschland warnt vor einem massiven Demokratieverlust in
Europa,
sollte die neue EU Verfassung so beschlossen werden, wie sie in
einem ersten
Entwurf vorgestellt wurde.
Internationale Handelsverträge wie das Dienstleistungsabkommen GATS
würden
künftig nicht mehr über die Parlamente der Mitgliedsstaaten
entschieden,
sondern direkt auf EU-Ebene. Es entfällt damit jegliches
Mitspracherecht der
Mitgliedsstaaten in so sensiblen Bereichen wie Bildung, Gesundheit,
sozialen Dienstleistungen und audiovisuellen Medien. In der
Aussendung heisst
es weiter: "Die nationalen Wirtschaftsministerien,
die die Handelsverträge ausarbeiten, müssten sich nicht mehr vor
Parlament
und Öffentlichkeit verantworten."
Eine ausführliche Analyse der Auswirkungen des
Verfassungsvorschlags findet
sich unter:
http://www.attac.de/gats/hintergrund/fritz_eu_konvent.doc
12. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.nato.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Reimann
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