Young4FUN.ch-Newsletter 80 vom 1. August 2004

1. Nationalfeiertag
2. Dublin ein Papiertiger
3. Schwere Vorwürfe gegen Nato und UNO
4. EU bedroht Trinkwasserversorgung
5. Vernichtende Kritik fürs VBS
6. Impressum
7. Abbestellen


1. Nationalfeiertag
Young4FUN.ch wünscht allen Leserinnen und Lesern einen schönen und besinnlichen Nationalfeiertag. Die bereits gestern an der offiziellen Bundesfeier der Gemeinden Wölflinswil und Oberhof gehaltene Ansprache von Co-Präsident Lukas Reimann haben wir für Sie hier publiziert: http://www.young4fun.ch/news/beitraege/010804_reimann.pdf
Young4FUN.ch-Vorstandsmitglied Kevin Steffen spricht heute abend in Menziken. Seine Rede kann unter der folgenden Adresse gelesen werden:
http://www.young4fun.ch/news/beitraege/010804_steffen.pdf

2. Dublin ein Papiertiger
Steffen Klatt, EU-Korrespondent für das St.Galler Tagblatt und die Südostschweiz, schreibt in einem wichtigen Artikel, dass Dublin total überschätzt wird. Die Bedeutung des Dubliner Abkommens sinke mit der Harmonisierung des Asylrechts in der EU. Das Dubliner Abkommen soll die Zuweisung von Asylbewerbern in der EU regeln. Noch funktioniert es kaum. Es ist zudem nur ein Teil einer immer umfassenderen EU-Asylpolitik. Die Hoffnungen sind gross. Wenn die Schweiz dem Dubliner Abkommen beitritt, dann ist damit ein Teil der Asylprobleme vom Tisch, heisst es in allen politischen Lagern. Ein Blick in die Realität der EU-Länder zeigt, dass «Dublin» kein Allheilmittel ist. 
Den vollständigen Artikel gibt es unter:
http://www10.tagblatt.com/tagblatt.ch/printartikel.cfm?pass_id=934783

3. Schwere Vorwürfe gegen Nato und UNO
Im März kamen im Kosovo 19 Menschen bei schweren Unruhen ums Leben, 900 wurden verletzt. Nun hat die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch der von der Nato geführten Friedenstruppe Kfor und der Uno-Polizei katastrophales Versagen beim Schutz der Minderheiten vorgeworfen. 
Mehr dazu:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,310541,00.html

4. EU bedroht Trinkwasserversorgung
fz. Von der Bürgerschaft fast unbemerkt wird derzeit in Brüssel durch die EU-Kommission mit Hilfe der grossen Weltkonzerne (z.B. Suez, Veolia, Eon, RWE u.a.) die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung für ganz EUropa stark vorangetrieben. Das lässt, wie in England und Wales bereits geschehen, für die Bürger Schlimmes befürchten. Dort sind die Wasserpreise nach der Privatisierung stark angestiegen, die Aktionäre haben riesige Gewinne abgeschöpft, die Anlagen wurden heruntergewirtschaftet und die Wasserqualität hat sich verschlechtert. Der Gewässerschutz ist auf der Strecke geblieben. Es geht nicht mehr ums Wasser. Es geht nur noch um möglichst hohe Gewinne. Jetzt hat die EU-Kommission ein sog. "Grünbuch" herausgegeben. Nachzulesen ist es auf: http://www.europa.eu.int/comm/index_de.htm.
Künftig soll auch ein privater Konzern (z.B. EnBW, RWE oder Coca Cola ) die Wasserversorgung einer Stadt, einer Gemeinde, eines Zweckverbands oder einer ganzen Region betreiben können. Durch sog. Gebietskonzessionen wäre dann die Wasserversorgung für lange Zeit (20 bis 25 Jahre) unwiderruflich aus der Hand gegeben.
(Quelle: http://www.kent-depesche.com/)

5. Vernichtende Kritik fürs VBS
Ein geheimer und durch die heutige Sonntagszeitung veröffentlichter Revisionsbericht stellt VBS-Chef Schmid und Generalsekretär Gut ein miserables Zeugnis aus. Zum Artikel:
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/nachrichten/400802.html

 

6. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch
www.young4FUN.ch
www.nato.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch
Redaktion: Lukas Reimann

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