Young4FUN.ch-Newsletter 89 vom 27. Januar 2005

1. Erinnerung: Jubiläum am Samstag in Winterthur
2. Online-Umfrage zu Schengen
3. Ost-Konkurrenz: Warum noch mehr Jobs gefährdet sind!
4. Grenzkontrollen zur Fussball-WM 2006?
5. Neue Texte gegen die Personenfreizügigkeit
6. Schengen-Nein online
7. Schengen/Personenverkehr: Trainingslager für den EU-Beitritt
8. Demokratiefeindliche Machenschaften des EU-verblendeten Bundesrates
9. Impressum
10. Abbestellen
 


1. Erinnerung: Jubiläum am Samstag in Winterthur
Am Samstag 29. Januar führen wir in Winterthur die 5. Generalversammlung und am Nachmittag ab 14.30 Uhr einen öffentlichen Jubiläumskongress mit Referaten von Nationalrat Hans Fehr und von Nationalrat Luzi Stamm durch.

Sie sind herzlich dazu eingeladen und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Alle weiteren Informationen gibt es hier: http://www.young4fun.ch
 

2. Online-Umfrage zu Schengen
Online-Umfrage:  Würde die Kriminalität steigen, wenn die Schweiz dem Schengen-Abkommen zustimmt? Bitte mitmachen auf http://www.facts.ch/dyn/magazin/wochenfrage/460382.html.
 

3. Ost-Konkurrenz: Warum noch mehr Jobs gefährdet sind!
In der Sendung "plusminus" des Bayerischen Rundfunks ist ein beeindruckender Report über die Osterweiterung und deren verheerende Folgen erschienen. Mit der Ost-Ausdehnung zum freien Personenverkehr würden diese negativen Folgen auch die Schweiz mit aller Härte treffen.

Zum dramatischen Bericht: http://www.daserste.de/plusminus/beitrag.asp?iid=295
 

4. Grenzkontrollen zur Fussball-WM 2006?
Die Bundesregierung Deutschlands wird prüfen, ob zur Fussball-WM 2006 die freizügigen
Grenzregelungen nach dem Schengener Abkommen zeitweise ausser Kraft gesetzt
werden. Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL:
http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/innenpolitik/712076.html

Dann, wenn sich Schengen bewähren sollte, wird es einmal mehr ausgesetzt.

Einen besseren Beweis für ein untaugliches System gibt es nicht!
 

5. Neue Texte gegen die Personenfreizügigkeit
Auf www.young4fun.ch haben wir für Sie verschiedene neue Texte zur Ost-Ausdehnung der Personenfreizügigkeit zusammengestellt. Selbstverständlich können Sie auf dieser Seite auch die Unterschriftenbogen auf deutsch, italienisch oder französisch herunterladen. Danke für Ihren Einsatz!
 

6. Schengen-Nein online
Die Kampagnenseite www.schengen-nein.ch ist nun online. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
 

7. Schengen: Das Trainingslager für den EU-Beitritt
In einem Interview mit der Handelszeitung kündigt Bundesrat Deiss an, er wolle die EU-Diskussion nach den beiden aussenpolitischen Abstimmungen dieses Jahres neu lancieren. Dies steht in einem Bericht der neuesten Handelszeitung. Spätestens jetzt ist klar:  So wie die Abstimmungen ausgehen, so wird ein Jahr später der Bericht von Bundesrat Deiss ausfallen. Schengen/Dublin und die Erweiterung der Personenfreizügigkeit sind nicht einfach nur bilaterale Abkommen, wie uns die Befürworter weismachen wollen. Die beiden Vorlagen sind für die Landesregierung die wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zum Ziel - dem EU-Beitritt der Schweiz.

Mehr dazu: http://www.handelszeitung.ch
 

8. Demokratiefeindliche Machenschaften des EU- verblendeten Bundesrates

auns. Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) stellt fest, dass der Bundesrat die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einmal mehr über den Tisch ziehen will. Um sein Ziel – den EU-Beitritt durch die Hintertür – zu erreichen, schreckt der Bundesrat nicht zurück, die demokratische Meinungsbildung mit allerlei Tricks und Manipulationen zu erschweren und zu verfälschen.

Zuerst hat der Bundesrat alles daran gesetzt, dass die umfangreichen Vorlagen „Bilaterale II/Schengen“ und „Ost-Personenfreizügigkeit“ mit einer wahren Feuerwehrübung – unter höchstem Zeitdruck und entsprechend oberflächlich – durch das Parlament gepeitscht wurden.

Die Mehrheit des Bundesrates (und des Parlamentes) hat sich geweigert, den Schengen-Beitritt, der gravierende Folgen für unser Land hat, dem obligatorischen Referendum zu unterstellen. Damit wurden Volk und Stände – der Souverän! – ausgeschaltet. Für diesen volksverachtenden Winkelzug hat der Bundesrat seine eigene Politik verraten: 1999 hatte er noch in seiner Botschaft zu den Bilateralen I festgestellt, über Schengen dürfe nicht verhandelt werden, weil damit „Souveränitätsübertragungen an supranationale Instanzen unerlässlich“ seien. Heute behauptet er das Gegenteil.

Ein weiterer demokratiefeindlicher Akt des Bundesrates ist die trotz aller vorgängigen Zusicherungen handstreichartige Verkürzung der verfassungsmässigen 100-tägigen Referendumsfrist um eine Woche (Start Referendum am 21. statt 28.12.04).

Mit dem Beschluss, die Abstimmungen zeitlich zu staffeln und die Ost-Personenfreizügigkeit auf den Herbst zu verschieben (offenbar besteht plötzlich kein Zeitdruck mehr!), setzt der Bundesrat seine trickreichen und demokratiefeindlichen Machenschaften fort. Die Vorlagen, die beide eine folgenschwere Öffnung und letztlich die Abschaffung der Grenzen bringen, wurden vom Bundesrat aus rein abstimmungstaktischen Gründen zeitlich getrennt.

Mit dieser demokratiefeindlichen Politik verliert der Bundesrat jede Glaubwürdigkeit. Umso mehr wird die AUNS mit Gleichgesinnten die laufenden Referenden gegen den Schengen-Beitritt und gegen die Ost-Personenfreizügigkeit mit aller Kraft vorantreiben. Der erfolgreiche Verlauf der Unterschriftensammlungen beweist, dass sich das Schweizer Volk in der Ausübung seiner demokratischen Rechte nicht einschüchtern und nicht über den Tisch ziehen lässt.
 

9. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
info@young4fun.ch

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www.nato.ch
www.EUnein.ch
www.UEnon.ch

 
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