1. Medienmitteilung:
Danke Frankreich! Der Anfang vom Ende der EU!
2. Resultate in Frankreich
3. Reaktionen aus Frankreich
4. Nein zu Schengen!
5. Die Zukunft: Schengen III
6. Russenmafia - eine wachsenden Gefahr
7. Renitentes Volk
8. EU-Erweiterung: Unternehmer über Kriminalität besorgt
9. Kritische Analyse zur Demokratiepolitik der EU
10. Grenzenlose Kontrolle
11. Grosser Bruder EU
12. 10 Jahre nach dem EU-Beitritt: Österreicher unzufrieden
13. Ermächtigung für Brüssel
14. Letzte Hoffnung für Deutschland
15. Entgegnung
zu Bundesrat Merz
16. Island: Freihandelsabkommen mit China
17. Impressum
18. Abbestellen
1. Medienmitteilung: Danke Frankreich! Der
Anfang vom Ende der EU!
Young4FUN.ch dankt dem französischen Volk für das mutige Nein zur
EU-Verfassung. Dieses Nein hat grosse Signalwirkung für die EU und für die
Schweiz. Nun ist es an der Schweiz, die Lehren aus den Fehlschritten der EU
zu ziehen. Das Schweizer Volk muss am 5. Juni entscheiden, ob es sich der
dieser zum Scheitern verurteilten EU-Politik anschliessen will oder ob sie
lieber am bewährten, eigenständigen Weg einer souveränen Partnerschaft mit
der ganzen Welt festhält. Die zukunftsorientierte Schweizer Jugend stimmt
darum Nein zu Schengen.
Das Nein Frankreichs zeigt, dass die Bevölkerung Europas genug hat von einer
EU, die immer mehr die Menschen und die Nationalstaaten regulieren,
kontrollieren und steuern will. Mit der Verfassung war die EU auf dem
Irrweg, sich zu einem gefährlichen Superstaat zu entwickeln. Die EU hat es
verpasst, sich um die Demokratie und um die Bürger zu kümmern. Die Menschen
in Europa wollen nicht, dass die Souveränität der Nationalstaaten
ausgeschaltet wird und dass sich die EU mit Erweiterungen um die halbe Welt
selbst zerstört. EU-Brüssel kostet Milliarden, überreguliert und
verbürokratisiert Europa, ohne Mehrwert. Die EU würde Europa damit
langfristig zerstören.
Das Nein Frankreichs ebnet den Weg aus dieser Sackgasse für ein starkes
Europa der Unterschiede, der Demokratien und der Zukunft! Es ist der Anfang
vom Ende der EU. Denn die Zukunft Europas liegt in der Kraft der
Nationalstaaten mit all ihren Verschiedenheiten. Die Bürger der EU haben aus
der EU-Fehlpolitik gelernt und ziehen da, wo sie noch mitbestimmen können,
die Notbremse.
2. Resultate in Frankreich
Hier finden Sie aktuelle Resultate und Zusammenstellungen von Informationen
zur EU-Verfassungsabstimmung in Frankreich:
http://news.tf1.fr/news/europe
http://www.lefigaro.fr/referendum
http://www.euobserver.com
http://www.europa-digital.de
3. Reaktionen aus Frankreich
Im Rahmen der Mitgliedschaft bei team (the european alliance of eu-critical
movements) beteiligt sich Young4FUN.ch aktiv an der europaweiten Kampagne
gegen die EU-Verfassung.
Hier gehts zu ersten Reaktionen von team: http://www.teameurope.info und http://www.teameurope.info/forum.
Weitere Reaktionen von Gegnern der
EU-Verfassung in Frankreich:
http://www.non-2005.org
http://www.jeunespourlenon.com
http://www.souverainete.org
http://www.alternatifs.org
http://www.votez-non.com
http://reseau.over-blog.com
http://souverainis.site.voila.fr
http://www.revue-republicaine.org/
http://www.nda2004.com/
http://www.nationetrepublique.fr/
http://www.deboutlarepublique.com/
http://www.vivelarep.org/
http://www.souverainete-france.org/
http://www.autre-europe.org/
4. Nein zu Schengen!
Schengen-Recht sagt im Original klipp und klar, dass es um das freie
Überschreiten der Binnengrenzen geht:
- Schengener Übereinkommen von 1985 (Auszug Präambel): «IN DEM BEWUSSTSEIN,
dass die immer engere Union zwischen den Völkern der Mitgliedstaaten der
Europäischen Gemeinschaften ihren Ausdruck im freien Überschreiten der
Binnengrenzen durch alle Angehörigen der Mitgliedstaaten und im freien
Waren- und Dienstleistungsverkehr finden muss». (...)
- Artikel 17 Schengener Übereinkommen: «Im Personenverkehr streben die
Vertragsparteien den Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen und
deren Verlegung an ihre Außengrenzen an.»
- Beschluss des Exekutivausschusses vom 26. April 1994: «Zur Vollendung des
Kontrollwegfalls an den Binnengrenzen der Schengen-Staaten (...) müssen
insbesondere folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
–Freigabe bisher wegen der Bedürfnisse der Grenzkontrollen
–gesperrter Fahrbahnen und -spuren;
–Entfernung von Kontrollkabinen auf Mittelstreifen;
–Demontage von Fahrbahnüberdachungen;
–Aufhebung von Geschwindigkeitsbeschränkungen.
Die EU-Kommission, also die Regierung der EU, will auch mobile Kontrollen im
Grenzraum (=Schleierfahndung) verbieten. Begründung: Die Schleierfahndung
sei eine Grenzkontrolle durch die Hintertür und verstosse gegen die
Reisefreiheit. Schengen will nicht Sicherheit, sondern ein grenzenloses
Europa. Schengen bringt eine gleichgeschaltete Politik in immer mehr
Bereichen: Abschaffung der Grenzkontrollen, umfassende Amts- und Rechtshilfe
im Polizei- und Justizbereich mit Einschränkung der Kantonshoheit, Fremdes
Recht und fremde Richter, eine gleichgeschaltete Asyl- und Visapolitik, die
Aushöhlung des Bankgeheimnisses, den Verlust unseres freiheitlichen
Waffenrechts. Darum: NEIN zu Schengen.
Mehr:
www.young4fun.ch/schengen
5. Die Zukunft: Schengen III
Das Abkommen "Schengen III" zeigt den Teufelskreis auf, den die Schweiz mit
Schengen einginge.
Eine Annahme von Schengen für die Schweiz ist mit der Übernahme von EU-Recht
verbunden, das sich erst in Zukunft ergeben kann und uns unweigerlich in die
EU führen wird.
Mehr zu Schengen III:
http://www.wienweb.at/content.aspx?id=86101&cat=8&channel=2
http://derstandard.at/?url=/?id=2056384
6. Russenmafia - eine wachsenden Gefahr
Kriminelle Organisationen aus der ehemaligen Sowjetunion stellen -
laut dem Bericht Innere Sicherheit - eine ernst zu nehmende Gefahr für die
freie Marktwirtschaft, den Rechtsstaat und den Ruf des Finanzplatzes Schweiz
dar. Hinzu komme eine steigende Basiskriminalität aus diesen Ländern. Die
Vertreter der kriminellen Organisationen der GUS-Staaten hätten in der
Schweiz durch Bestechung und falsche Angaben die Aufenthaltsbewilligung
erlangt, schreibt das Bundesamt für Polizei (Fedpol). Sie arbeiten mit
grossen Geldsummen und mit den in korrupten Staaten erprobten Methoden. Die
Öffentlichkeit nehme diese Gefahr noch zuwenig wahr. (ap)
Den vollständigen Bericht "Innere Sicherheit" gibt es beim Bundesamt für
Polizei: http://www.fedpol.ch/d/aktuell/berichte/biss_2004_d.pdf.
Genau dazu passt auch das Buch von Udo Ulfkotte "Grenzenlos kriminell - Die
Risiken der Osterweiterung und was Politiker verschweigen" (siehe
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/344215345X/qid=1117367206/sr=1-2/ref=sr_1_2_2/302-2990121-9906443)
oder die Schweizerzeit-Schriftenreihe "Die EU-Erweiterung und ihre Risiken"
(siehe http://www.schweizerzeit.ch/frame_aktionaktuell.htm).
7. Renitentes Volk
Es gab Kaffee aus Thermoskannen und belegte Brote, unlängst an Berlins
Pariser Platz, beim frugalen Frühstück mit Günter Verheugen. Was mich
erstaunt, ist das Erstaunen des Kommissars aus Brüssel, dass die Franzosen
das Referendum über den Verfassungsvertrag nutzen könnten, ihrem Ärger
Ausdruck zu geben über Chirac, die Steuern, das Wetter, die Araber, die EU
und alle gegenwärtigen und künftigen Erweiterungen. Chirac lud TV-Kameras
ins Élysée ein, zusammen mit sittsamen jungen Fragestellern, aber
vergeblich. Lesen Sie weiter! Zur absolut lesenswerten Kolumne von Prof.
Michael Stürmer in die Welt:
http://www.welt.de/data/2005/05/19/720145.html
8. EU-Erweiterung: Unternehmer über Kriminalität besorgt
70 Prozent der ostösterreichischen Unternehmen sind über die
Kriminalitätsentwicklung besorgt und stellen diese in den Zusammenhang mit
der erfolgten EU-Erweiterung. Zum ganzen Artikel in "Die Presse":
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=o&ressort=oer&id=421149.
9. Kritische Analyse zur Demokratiepolitik der EU
Eine kritische Analyse zur Demokratiepolitik der EU hat Mehr Demokratie e.V.
vorgelegt. Der Bericht befasst sich sowohl mit demokratiepolitischen
Aspekten im Verfassungsentwurf wie auch mit Demokratie in den verschiedenen
EU-Institutionen.
Zur Analyse:
http://mehr-demokratie.de/eu-kritik.html.
10. Grenzenlose Kontrolle
Die Abkommen von Schengen und Dublin bringen freie Fahrt am Zoll– aber auch
einen flächendeckenden europäischen Schnüffelstaat. Eine fiktive
Reisegeschichte von Prof. Hans Geiger in der Weltwoche:
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=11023&CategoryID=66.
11. Grosser Bruder EU
Tritt die Schweiz dem Schengen/Dublin-Abkommen bei, droht auch ihren Bürgern
die Registrierung in der neuen, erweiterten Datenbank SIS II. Politiker und
Behörden schweigen über das Grossprojekt. Mehr dazu:
http://www.facts.ch/dyn/magazin/schweiz/502011.html.
12. 10 Jahre nach dem EU-Beitritt: Österreicher unzufrieden
Viele Österreicher fühlen sich nach 10jähriger EU-Mitgliedschaft betrogen:
http://www.networld.at/index.html?/articles/0514/15/109144.shtml.
13. Ermächtigung für Brüssel
Die europäische Verfassung droht aus dem EU-Europa eine Despotie zu machen.
Mehr dazu:
http://www.jf-archiv.de/archiv05/200520051301.htm.
14. Letzte Hoffnung für Deutschland
Der Jurist Karl Schachtschneider über seine für Peter Gauweiler formulierte
Klage in Karlsruhe gegen die EU-Verfassung:
http://www.jf-archiv.de/archiv05/200520051309.htm.
15. Entgegnung zu Bundesrat Merz
Unser ehemaliges Vorstandsmitglied Jonathan
Zbinden hat eine starke Entgegnung zu den gestrigen Äusserungen von
Bundesrat Merz abgegeben:
"Eine Woche vor der Abstimmung verbreitet
Bundesrat Rudolf Merz in einem offenen Brief wiederum Unwahrheiten über
Schengen/Dublin. Entgegen den Behauptungen von Bundesrat Merz schwächt das
Abkommen die Wirtschaft und die Eigenständigkeit der Schweiz in bedenklichem
Masse. Schengen/Dublin ist auch nicht ein Teil der bilateralen Verträge, im
Gegenteil. Da der Bundesrat immer noch vom Ziel "EU-Beitritt" geblendet
wird, hat er einfach Schengen als bilaterales Abkommen erklärt. Die Wahrheit
ist aber, dass die Europäische Union nie auf eine Assoziierung der Schweiz
zu Schengen gedrängt hat.
Einfachere Einreisebestimmungen (keine Personenkontrollen an der Grenze)
bedeuten sehr wohl ein grosses Sicherheitsrisiko, da es dem Grenzwachtkorps
nach SDÜ (Schengener Durchführungsübereinkommen) verboten ist, die
Personenkontrolle an der Grenze durch mobile Kontrollen im Hinterland zu
ersetzen. Jedes Kind wird diese Milchbüchlein-Rechnung lösen können: Durch
die Abschaffung der Personenkontrolle an der Schweizer Grenze öffnen wir
unser Land für Illegale und Schwarzarbeiter. Mehr Sicherheit mit Schengen?
Das ist gar nicht möglich! Wer das Gegenteil behauptet, hat ein anderes Ziel
vor Augen (eventuell den EU-Beitritt?)!
Das Schengener Informationssystem SIS bringt der Schweiz keine Vorteile.
Bereits heute erhält das Schweizer Grenzwachtkorps angeforderte
Informationen von den Kollegen nebenan. Die Zusammenarbeit an der Grenze
darf nicht unterschätzt werden, es wird heute an der Grenze sehr gute Arbeit
geleistet (140'000 Verhaftungen durch das Grenzwachtkorps im Jahr 2003).
Schengen/Dublin bringt weder unserer Wirtschaft noch dem Tourismus Vorteile.
Das zusätzliche Erwerben eines Visums für den Besuch der Schweiz scheint für
Chinesen und Inder kein Problem darzustellen. Die Besucherzahlen aus diesen
Ländern haben sich in den letzten Jahren vervierfacht bzw. verdoppelt!
Bundesrat Merz hat aber einen grösseren Lacher auf Lager: Schengen soll das
Schweizer Bankgeheimnis wahren?!? Im Gegenteil: Durch die zunehmende
Anlehnung an die Europäische Union demontieren wir unser Bankgeheimnis
selber, Brüssel sowie starke europäische Finanzplätze warten nur darauf!
Vergessen Sie nicht: Sie können ohne Probleme NEIN zu Schengen/Dublin
stimmen, da dieses Abkommen nicht Teil der bilateralen Verträge ist. Wählen
wir den bilateralen Weg mit unseren Nachbarn als Alternative zum
EU-Beitritt!"
16. Island: Freihandelsabkommen mit
China
Island hat mit China ein neues
Freihandelsabkommen abgeschlossen. Dieses ist ein Zeichen für die neue,
erfolgreiche Aussenpolitik von Island, welche sich gegenüber der ganzen Welt
offen zeigt und sich nicht einseitig auf die EU festlegen will.
Mehr dazu:
http://eunews.blogspot.com
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