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1. ENDSPURT - DANKE -
Einladung Abstimmungsfeier
2. Medienmitteilung zur heutigen
EU-Pressekonferenz: Erweiterung des Schengener Raumes und EU-Haftbefehl
3. Aller guten Dinge sind 3: Auf
Frankreich und die Niederlande folgt die Schweiz...
4. Deutliches Nee der Niederländer! 63% gegen EU-Verfassung!
5. Stimmrechtsbeschwerde gegen Schengen/Dublin-Abstimmung
6. Französische Föderalisten wollen in die Schweiz
7. Visa Missbrauch in Russland - Fischers Affäre geht weiter
8. Guter Grund für ein Nein: Euroturbos weibeln für ein Ja zu Schengen
9. Nach dem Nein von Frankreich
10. Impressum
11. Abbestellen
1. ENDSPURT - DANKE - Einladung Abstimmungsfeier
Liebe Freunde und Newsletter-Leser
Noch ist der Endspurt nicht vorbei und bis am
Sonntag um 12 Uhr muss weiterhin um jede, aber auch wirklich jede Stimme
gekämpft werden. Denn es könnte ganz ganz knapp werden. Trotzdem ist es jetzt
Zeit, DANKE zu sagen. Es ist schier unglaublich, wie viele unabhängige Eidgenossinen
und Eidgenossen im ganzen Land mit grossem Einsatz, Verstand und Herz gegen
eine arrogante, verlogene Millionen-Propaganda-Kampagne angetreten sind und es
damit überhaupt ermöglicht haben, dass die Nein-Seite auch zur Geltung
gekommen ist.
VIELEN
HERZLICHEN DANK AN ALLE, DIE SICH FÜR UNSER LAND GEKÄMPFT HABEN UND WEITERHIN
KÄMPFEN!
Gerne laden wir Sie zur Abstimmungsfeier ein, um
die Resultate gemeinsam mitzuverfolgen, zu diskutieren und hoffentlich mächtig
zu feiern:
-
Nein-zu-Schengen-Abstimmungsparty
Sonntag 5. Juni 2005 ab 16.00
Uhr
Hotel-Restaurant
Toggenburg (http://www.toggi.ch), 9230 Flawil SG
Schnellzüge aus der Richtung Zürich und aus der
Richtung St. Gallen halten in Flawil.
Parkplätze stehen genügend zur Verfügung. Es
würde uns ausserordentlich freuen, Sie in Flawil begrüssen zu dürfen.
- Young4FUN.ch-Westschweiz
trifft sich hier zur Abstimmungsparty:
Sonntag 5. Juni 2005 - 16.00 - 22.00 Uhr
Hôtel
Aulac (www.aulac.ch) in
Lausanne-Ouchy
2. Medienmitteilung
zur heutigen EU-Pressekonferenz: Erweiterung des Schengener Raumes und
EU-Haftbefehl
(Young4FUN.ch-Medienmitteilung vom 1.Juni 18:30 Uhr)
Heute Nachmittag hat die EU-Kommission Vorschläge zur Erweiterung des
Schengener Raumes anlässlich einer Pressekonferenz vorgelegt. Dabei werden
Vorschläge zur Einführung des Schengener Informationssystems der zweiten
Generation (SIS II) gemacht. Diese zeigen eindrücklich, wohin ein Beitritt
der Schweiz zu Schengen führen würde.
Gemäss Vizepräsident der EU-Kommission Franco Frattini "sind
die Hauptnutzniesser dieser Vorschläge die neuen
EU-Mitgliedstaaten, die in den Schengener Raum der Freizügigkeit ohne
Kontrollen an den Binnengrenzen integriert werden. Dies habe Vorteile für
alle EU-Bürger, die sich dann im erweiterten Schengener Raum ohne
Grenzkontrollen bewegen." Dies bedeutet die Aufhebung der Kontrollen an
den Binnengrenzen ab 2007. Dies auch in Staaten aus Osteuropa, die mit einer
grassierenden Kriminalität und Millionen von Ausreisewilligen, die bei uns
schwarz arbeiten wollen, zu kämpfen haben. Auch im vor wenigen Tagen
erschienen Bericht Innere Sicherheit vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) wird
vor der Kriminalität in Osteuropa und vor der Russenmafia, welche in den
neuen EU-Staaten besonders grossen Einfluss hat, gewarnt. Die Schweiz würde
sich mit Schengen diesen grossen Problemen schutzlos ausliefern.
In der Medienmitteilung der EU steht zudem:" So soll SIS
II beispielsweise dafür sorgen, dass ein von einem Mitgliedstaat
ausgegebener Europäischer Haftbefehl sofort überall in Europa verbreitet
wird." Damit wird endgültig klar, was bisher oft bestritten wurde: Ein
Schweizer Ja zum Schengen-Beitritt hätte auch die Zulässigkeit des
EU-Haftbefehls in der Schweiz zur Folge. Dies muss unbedingt verhindert
werden.
Im Falle einer Annahme von Schengen würde die Schweiz auch
zukünftige, bereits angekündigte Schengen-Erweiterungen mitmachen. Die
Schweizer Souveränität würde massiv beeinträchtigt und schlussendlich führt
Schengen die Schweiz unweigerlich in die EU. Für alle vernünftigen
Schweizerinnen und Schweizer, die an die Zukunft unseres Landes glauben,
wird klar: Schengen bringt grenzenlose Probleme.
Quellen:
Medienmitteilung der EU-Kommission:
-
http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=5668
-
http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/651&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en
Bericht Innere Sicherheit:
-
http://www.fedpol.ch/d/aktuell/berichte/biss_2004_d.pdf
3. Aller guten Dinge sind 3: Auf Frankreich und die
Niederlande folgt die Schweiz...
Heute haben die Niederländer ein deutliches Zeichen gesetzt und mit etwa 63%
die EU-Verfassung sehr deutlich abgelehnt. Das ist ein deftiger Schlag ins
Gesicht der EU. Die Niederlande gehört zu den Gründernationen der EU.
Trotzdem durfte das Volk bisher noch nie über die EU entscheiden. Jetzt
hatte es endlich die Chance, ihrem Frust über die EU-Politik Ausdruck zu
verleihen und diese Chance haben die Niederländer genutzt. Young4FUN.ch
dankt und gratuliert dem niederländischen Volk ganz herzlich zu diesem
wegweisenden und mutigen Entscheid! Aller guten Dinge sind 3: Nach dem
französischen und dem niederländischen Volk ist es nun an der Schweiz, ein
deutliches Zeichen zu setzen:
NEIN ZU SCHENGEN!
4. Deutliches Nee der Niederländer! 63% gegen
EU-Verfassung!
Im Rahmen der Mitgliedschaft bei team
(the european alliance of eu-critical movements) beteiligt sich Young4FUN.ch
aktiv an der europaweiten Kampagne gegen die EU-Verfassung. Hier gehts zu
ersten Reaktionen von team:
http://www.teameurope.info und
http://ww.teameurope.info/forum. Weitere Reaktionen von Gegnern der
EU-Verfassung in den Niederlanden:
http://www.teameurope.info
http://www.geertwilders.nl
http://www.free-europe.org
http://www.grondweteuropa.nl
http://www.vrijspreker.nl/blog/?itemid=2257
http://www.europa-magazin.de
http://euobserver.com/
5. Stimmrechtsbeschwerde gegen
Schengen/Dublin-Abstimmung
Das „Bürgerkomitee für Wahrheit und Verantwortung“ hat heute
die Stimmrechtsbeschwerde-Schrift gegen die Abstimmung zu den Abkommen zu
Schengen und Dublin (Bundesbeschluss vom 17.12.2004) ans Bundesgericht der
Post übergeben. Verlangt wird eine Verschiebung der Abstimmung, jedenfalls
Aufhebung eventuell Wiederholung derselben sowie aufschiebende Wirkung minimal
für die Erwahrung des Abstimmungsergebnisses.
Gerügt werden anhand Bundesbüchlein und Äusserungen aus dem Bundeshaus bspw:
- fehlende/ unterschlagene Informationen: Keine Hinweise auf die Unzahl von
Grund-/
Nebenerlassen in den Anhängen A & B/ Keine Darstellung der Abkommen an
sich
- unvollständige, fehlerhafte Informationen: Keine Abhandlung zum
EU-Haftbefehl, obwohl
kontrovers/ kein Hinweis auf rückwirkende Kostentragungspflicht ab 2002
- halbwahre Informationen: Instrumentalisierung von Grenzwacht- und
Polizeikorps
- unwahre Informationen: Unterdrückung der absoluten Pflicht zur Übernahme
der
Weiterentwicklung des Schengen-Besitzesstands/ Bestreitung offenkundiger
Souveränitätsverluste zufolge zwingender Übernahme EU-Recht/ völlig
falsche weil
Schengen-widrige Darstellung der Personenkontrolle und Ausweispflicht an
der Grenze/
Diskriminierungsabsicht des Bundesrats gegenüber einreisenden Ausländern.
Gerügt wird im Sinn einer Quintessenz, dass die Stimmbürger durch diese wohl
gezielte Fehlinformation in die Irre geführt werden sollen und so der wahre
Volkswille verfälscht wird: Verstoss gegen Bundesverfassung BV Art. 34.
Der Bundesrat muss sich daher auch Verhalten wieder Treu und Glauben gefallen
lassen: BV Art. 5 Abs. 3. Er bricht die Verfassung in zweifacher Hinsicht.
Es ist inakzeptabel, dass der Stimmbürger nur mit einem spröden
Bundesbeschluss mit hauptsächlich teilweise nichts sagenden Gesetzesänderungen
(über 24 Seiten von total 25!), nicht aber mit den tatsächlichen Inhalten und
Konsequenzen der Schengen/ Dublin Abkommen vertraut gemacht wird.
Das Komitee kritisiert die ebenso oberflächliche wie schludrige Redaktion des
„Bundesbüchleins“, obwohl es bei dieser Abstimmung um eine Weichenstellung für
die Schweiz geht. Das Komitee kämpft für Wahrheit und Verantwortung auch in
der Politik. Das Komitee ist unabhängig und kein Abstimmungskomitee!
Im Auftrag des Komitee’s: RA Hans-Jacob Heitz, Sekretär
6. Französische Föderalisten wollen in
die Schweiz
Aus Enttäuschung über das Nein Frankreichs zur EU-Verfassung hat die
Föderalistische Partei in der ostfranzösischen Region Franche Comte PFCC deren
Angliederung an die Schweiz gefordert. Darüber sollten die Einwohner per
Referendum befragt werden, forderte die Partei. Sie werde bald eine Petition
starten. "Wenn wir schon beim europäischen Aufbau draussen bleiben, dann
lieber in einem Land, wo die Arbeitslosenquote unter 4 liegt und die
Kaufkraft deutlich über unserer liegt." Die Partei mit Sitz in Besancon
verlangt seit den Regionalwahlen 1998 die Schaffung von Regionalregierungen.
(Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/503921.html)
Generell haben Regionalisten-Parteien und
Anti-EU-Parteien in Franken einen sehr grossen Zulauf. Zum Beispiel die Partei
"Alsace d'abord" (http://www.alsacedabord.org/)
fordert den EU-Austritt und die Unabhängigkeit des Elsasses.
7. Visa Missbrauch in Russland -
Fischers Affäre geht weiter
Alle Probleme beseitigt, die Visa-Affäre Vergangenheit? Vielleicht sollte sich
Fischer gegenwärtig einmal die Schlangen vor dem deutschen Konsulat in Moskau
ansehen. Und viele die hier anstehen, sind Kuriere von Moskauer Reisebüros,
die Visa gleich bündelweise rausschleppen. Im letzten Jahr wurden allein in
Moskau 250.000 Visa erteilt. Mehr zu diesem brisanten Thema in einem Report
vom bayerischen Rundfunk:
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2005/00239/
8. Guter Grund für ein Nein: Euroturbos weibeln für ein Ja zu Schengen
Dass die grössten Euroturbos der Schweiz, die NEBS (Neue Europäische
Bewegung Schweiz), sich vehement für Schengen einsetzen, ist der beste Grund
für alle EU-Gegner, Schengen abzulehnen. Die NEBS gibt unverfroren zu, dass
sie sich für ein Ja einsetzen, damit die Schweiz näher an die EU herangebracht
wird: "Die Teilnahme an «Schengen/Dublin» ist ein wichtiger Schritt in
Richtung Europa. Dank der Assoziation verstärkt sich die Zusammenarbeit der
Schweiz mit der EU. Die Schweiz kann sich in den Expertengremien einbringen
und wichtige Erfahrungen mit der EU sammeln. Zudem zeigt die Schweiz, dass sie
nicht nur an einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der EU interessiert
ist, sondern auch an den sonstigen Errungenschaften mitarbeiten will."
9. Nach dem Nein von Frankreich
Düstere Stimmung bei den EU-Bürokraten: Frankreich hat die EU-Verfassung
abgelehnt. Nun müssen sich die Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel im
Juni mit der Ablehnung befassen, der Ratifizierungsprozess soll zunächst
weitergehen. In unserem Dossier über Europas schwierigen Weg zur Verfassung
blickt europa-digital auf die Abstimmung in Frankreich und deren Bedeutung für
die Zukunft Europas:
http://www.europa-digital.de/forward.php?link=258
10. Impressum
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