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1. Slowakei zahlt Prämie für Arbeitssuche in Nachbarländern
2. Online-Umfragen
3. Laut Umfrage: Nein zur Abstimmung über Personenfreizügigkeit
4. 57 Verstösse gegen Meldevorschriften in Basel-Stadt
5. Young4FUN.ch braucht Dich: WEBMASTER GESUCHT
6. Jung, zum Spass - und Rechts
7. Lehrstellensituation und globale Arbeitnehmerbschaffung
8. Warum nicht die deutschen Nachbarn fragen?
9. Osteuropa-Expertin warnt vor dem freien Personenverkehr
11. Abrechnung des einfachen Mannes
12. Die Schweiz kann sich erst
öffnen, wenn Europa demokratisch ist
13. Impressum
14. Abbestellen
1. Slowakei zahlt Prämie für Arbeitssuche in Nachbarländern
Bratislava - Die slowakische Regierung will Arbeitslosen eine Prämie zahlen,
wenn sie sich in den EU-Nachbarstaaten Arbeit suchen. Wie eine Sprecherin des
Arbeitsministeriums der dpa bestätigte, soll die Prämie in einem zunächst auf
maximal 4000 Teilnehmer begrenzten Test von den lokalen Arbeitsämtern
ausgezahlt werden. Voraussetzung sei, dass die Empfänger der Prämie mindestens
drei Monate als Arbeitssuchende registriert waren. Zielländer seien die
EU-Nachbarn Österreich, Ungarn, Tschechien und Polen. Nach Polen wies die
Slowakei mit 17,5 Prozent im Mai 2005 die zweithöchste Arbeitslosenrate der EU
aus.
Sollte die Schweiz der Ost-Personenfreizügigkeit zustimmen, wie ein Sprecher
des Arbeitsministeriums gegenüber Young4FUN.ch bestätigte, werde
selbstverständlich auch eine Prämie bezahlt, um in die Schweiz arbeiten zu
gehen. Die arbeitslosen Billigarbeiter aus dem Osten drängen schon ohne
staatliche Förderung zu Millionen nach Westeuropa. Diese Massnahmen der
slowakischen Regierung werden die Flut noch verstärken und sie zeigen
eindrücklich, wohin eine Annahme der Ost-Personenfreizügigkeit führt.
(Quelle: dpa/online vom 14.06.2005 02:46)
2. Online-Umfragen
Auf
www.facts.ch (Achtung, aufgrund der
Fragestellung ist hier "Ja" zu stimmen) und auf
www.telebasel.ch finden aktuell
Online-Umfragen zur Personenfreizügigkeit statt. Bitte mitmachen!
3. Laut Umfrage: Nein zur
Abstimmung über Personenfreizügigkeit
Als Motivation für alle Kämpferinnen und Kämpfer: Dies ergab eine
repräsentative Umfrage des Genfer Insituts Erasm, die letzte Woche im Auftrag
der Westschweizer Sonntagszeitung "Le Matin dimanche" bei 1024
stimmberechtigten Personen in der ganzen Schweiz durchgeführt wurde. Laut den
Ergebnissen haben 21 Prozent der Befragten noch nicht entschieden, wie sie am
25. September stimmen werden. Die Ablehnung ist laut der Umfrage besonders auf
die Haltung in der Deutschschweiz zurückzuführen: 46 Prozent würden dort ein
Nein in die Urne legen und 34 Prozent würden Ja stimmen. In der Romandie liegt
der Nein-Stimmen-Anteil bei 37 Prozent und jener der Ja-Stimmen bei 36
Prozent. Zu den Gründen der Ablehnung befragt, gaben 37 Prozent an, sie hätten
"sehr" Angst vor Lohneinbussen. 22 Prozent haben ein wenig Angst davor und 33
Prozent gar keine. Eine vergangene Woche publizierte Umfrage des Instituts
Demoscope im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Facts" hatte ergeben, dass fast
die Hälfte der Stimmberechtigten noch unentschlossen war. 30 Prozent der
Stimmbürger hätten danach Ja zur Öffnung des Arbeitsmarktes gesagt und 26
Prozent Nein. Keine Chance hat laut der neusten Umfrage weiterhin ein
EU-Beitritt der Schweiz. 57 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus
und nur 29 Prozent dafür. 13 Prozent sind unentschlossen.
(Quelle: sda)
4. 57 Verstösse gegen Meldevorschriften in Basel-Stadt
Basel. SDA/baz. In den letzten fünf Monaten sind bei Kontrollen von Firmen und
Arbeitnehmenden im Kanton Basel-Stadt 57 Verstösse gegen die Meldevorschriften
festgestellt worden. Ausgesprochen wurden 17 Verwarnungen und 40 Bussen im
Gesamtbetrag von 12'000 Franken.
63 Firmen und 132 Personen seien kontrolliert worden, schreibt das kantonale
Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag. Bei 124 Personen sei geprüft
worden, ob die Meldevorschriften eingehalten werden. In 20 Fällen seien
Baustellen kontrolliert worden. Noch pendent seien zwei Verfahren gegen
ausländische Firmen, welche die in den Gesamtarbeitsverträgen festgelegten
Lohn- und Arbeitsbedingungen nicht eingehalten hätten. Die entsprechenden
Meldungen seien in den letzten beiden Monaten eingegangen. Das AWA stellt
fest, dass der Bedarf nach Informationen zur Personenfreizügigkeit immer noch
hoch ist.
5. Young4FUN.ch braucht Dich: WEBMASTER GESUCHT
Young4FUN.ch bracht dringend Deine Hilfe:
Für die Betreuung und Aktualisierung von
www.young4fun.ch ist Young4FUN.ch
(Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz) auf der Suche nach
einer zuverlässigen und kompetenten Person, welche sich bereit erklärt, die
deutsche Seite regelmässig und ehrenamtlich zu aktualisieren. Interessierte
melden sich bitte mittels einem E-Mail an
info@young4fun.ch. Ganz herzlichen
Dank im voraus!
6. Jung, zum Spass - und Rechts
Unsere Ziele sind zwar sehr sehr ernst, aber der Weg zum Ziel darf Spass
machen. Trotzdem möchten wir unserer Newsletter-Leserschaft folgenden Artikel
"Jung, zum Spass - und Rechts" von Blick Online nicht vorenthalten: http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel21849.
7. Lehrstellensituation und globale Arbeitnehmerbschaffung
Am 9.6.2005) berichtete 10 vor 10 (Archiv unter www.10vor10.ch),
dass in der Schweiz ein noch nie da gewesener Lehrstellenmangel herrsche. Man
solle doch ausbilden, da die Arbeitnehmer der Zukunft heute ausgebildet werden
müssten. Das sehen viele industrielle Arbeitgeber anders. Schon heute können
sie in Westeuropa und Ostdeutschland gut ausgebildete und günstige
Arbeitskräfte rekrutiert werden. Warum sollten sie, bei einer bevorstehenden
Erweiterung auf Osteuropa, ausbilden; steht doch ein weitere Verbilligung und
eine noch grössere Reserve in Aussicht?!
Viele Damen und Herren des Schweizer Mittelstandes sind sich ihrer
Verantwortung sehr wohl bewusst; doch das reicht nicht. Wir brauchen auch das
Ausbildungsbedürfnis der „Global Player“. Und die besorgen sich die Leute eben
global, wenn möglich. Der Weg des geringsten Widerstandes….
In Grossbritanien sind kurz nach der Osterweiterung der EU 1.000.000 Polen
beschäftigt gewesen; ein Millionengeschäft! Warum sich also mit Lehrlingen
herumschlagen?
8. Warum nicht die deutschen
Nachbarn fragen?
Zu Luzern im "Schweizerhof" sagte Bundesrat Joseph Deiss, wenn die
Schweiz dem freien Personenverkehr mit den EU-Oststaaten zustimme, müsse
künftig jeder Arbeitnehmer aus dem EU-Ausland zuerst einen Arbeitsvertrag
vorweisen, wenn er in die Schweiz gelangen wolle. Das ist eine Aussage wider
besseres Wissen; denn wenn die Schweiz der Erweiterung der
Personenfreizügigkeit zustimmt, darf jeder Ausländer aus einem EU-Staat
mindestens sechs Monate lang in der Schweiz Arbeit suchen. Und Grenzkontrollen
fänden bei einem Ja zu Schengen ohnehin keine mehr statt. Lesen Sie mehr zu
diesem Thema in der Schweizerzeit:
http://www.schweizerzeit.ch/1305/nachbarn.htm
9. Osteuropa-Expertin warnt vor dem
freien Personenverkehr
Sie muss es wissen:
Der folgende Beitrag wurde von einer jungen gebürtigen Polin erstellt, die
seit Ihrer Kindheit in der Schweiz wohnt, für knapp 3 Jahre bis zum Abschluss
der Matur in Polen gewohnt hat und seit dem wieder in der Schweiz lebt. Sie
pflegt einen guten Kontakt zum Heimatland.
Ihre Argumente beruhen
- auf einer Marktforschungsstudie die im Jahr 2004 in Polen in einer der
wichtigsten Tageszeitungen veröffentlicht wurde „Die Jungen in der EU“
- auf Gesprächen mit Polen in ihrem Heimat (Gespräche mit Menschen die den
Minimallohn bekommen und auch sehr viele Arbeitslose kennen, mit reichen
Menschen, mit Menschen aus Warschau und aus einem kleinen Dorf, Familien und
Einzelpersonen).
- den betriebswirtschaftlichen & wirtschaftswissenschaftlichen Wissen von
Uni/HF
Zum Argumentarium:
http://www.ost-personenfreizuegigkeit.info/argumente_aus_sicht_einer_osteuropaerin_v03.pdf
11. Abrechnung des einfachen
Mannes
Die Ratlosigkeit
beweist die Unfähigkeit. Die Schröders, Chiracs, Junkers, Barrosos, & Co.
sind am Ende. Sie haben Europa verplant ohne Berücksichtigung der Meinung
des einfachen Mannes.
"Nach dem
Nein der Niederländer herrscht in Europa Ratlosigkeit über die Zukunft des
Vertragswerks. Das niederländische Parlament wollte noch am Donnerstag zu
Beratungen über das Ergebnis des Referendums vom Vortag zusammenkommen.
Dabei hatten 61,6 Prozent der Wähler gegen die EU-Verfassung gestimmt."
http://www.stern.de/politik/ausland/541216.html?nv=ct_mt
"Das doppelte Scheitern der Verfassung hat eine schwere Krise
in Europa eröffnet. In Brüssel herrscht Ratlosigkeit, der politische Elan
ist vorerst gebrochen. Nun zweifeln auch weitere EU-Staaten an dem
Vertragswerk."
http://www.stern.de/politik/ausland/541248.html?eid=540260&nv=ex_L3_ct
"In Umfragen waren die Gegner der
Verfassung in Großbritannien fast durchweg in der Mehrheit.-
Machtpolitisch hat der britische Premier Tony Blair das Richtige getan - er
hat das Verfassungsreferendum abgesagt, ohne auf die "lahmen Enten" Jacques
Chirac und Gerhard Schröder zu achten. Auch der EU erweist er so einen
Dienst."
http://www.stern.de/politik/ausland/541346.html?eid=540260&nv=ex_L3_ct
12. Die Schweiz kann sich erst öffnen,
wenn Europa demokratisch ist
Wir haben vergessen, was Demokratie ist.
Offene Grenzen in ein feudalistisches Europa? Ein Beitrag von Ivo Muri,
Sursee:
http://www.ch-libre.ch/neuebeitraege/offene_Grenzen_feudalistisches_europa.pdf
(Zeit & Mensch. Institut für Zeitwirtschaft und Zeitökologie)
13. Impressum
Für den Newsletter verantwortlich:
Young4FUN.ch
Junge für Freiheit, Unabhängigkeit u. Neutralität Schweiz
Postfach 569
9501 Wil
PC-Konto: 90-724162-3
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www.young4FUN.ch
www.nato.ch
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14. Abbestellen
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