1. Machen Sie mit: Nein zu
Milliardenzahlungen an die EU!
2. Diverse neue Artikel
3. Osthilfe-Milliarde ohne Rechtsgrundlage
4. Weltwoche: Tributzahlungen an die EU
5. Befürworterfront
bröckelt: Jungfreisinnige gegen das Osthilfegesetz
6. Ostmilliarden T-Shirt
7. Neue Seite gegen die Ostmilliarde
8. Keine Mehrheit für die Ostmilliarde
9. Online-Umfrage
10. Tiefere Löhne durch freien
Personenverkehr
11. England:
EU-Neulinge unerwünscht
12. Europe's
Development - A Swiss View
13. Impressum
14. Abbestellen
1. Machen Sie mit: Nein zu Milliardenzahlungen an die
EU!
Bald steht wieder eine wegweisende Entscheidung an. Am 26.
November entscheidet das Volk im Rahmen der Volksabstimmung über das
Osthilfe-Gesetz über die sogenannte EU-Milliarde – bei der es längst um einen
weit höheren Betrag als „bloss“ um eine Milliarde geht.
Das revidierte Osthilfegesetz öffnet auch die
Schleusen für weitere Zahlungen bei künftigen Erweiterungen der EU. Das
Schweizer Volk hätte dann nichts mehr dazu zu sagen. Bereits fordert Brüssel
weitere Hunderte von Millionen Franken zugunsten von Rumänien und Bulgarien im
Hinblick auf ihren EU-Beitritt 2007/2008. Die Schweiz wird mit diesem Gesetz
bei künftigen EU-Erweiterungen zwangsläufig unter Zahlungsdruck und unter
Erpressungsdruck geraten. Die Souveränität unseres Landes ist in Gefahr und
die «Kohäsionszahlungen» drohen zum Fass ohne Boden zu werden.
Im Abstimmungskampf zu den Bilateralen haben
verschiedene Bundesräte beteuert, die Verträge seien «ausgewogen» und die
Kohäsionszahlungen hätten nichts mit den Bilateralen zu tun. Wenn nun
plötzlich behauptet wird, das Schweizer Volk habe bei den Abstimmungen über
Schengen und die Personenfreizügigkeit gleichzeitig der Milliardenzahlung
zugestimmt, so ist das eine widerliche Lüge!
Es ist wichtig, dass diese Informationen breit gestreut werden. Denn obwohl
die Befürworter alles Erreichbare mobilisieren und über riesige Finanzen
verfügen: Ein Nein zur EU-Milliarde ist möglich! Aber um zu gewinnen brauchen
wir Ihre Unterstützung – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch durch
persönliche Leistung (Leserbriefe, Flugblätter, Kleber etc.). Herzlichen Dank
im Voraus!
2. Diverse neue Artikel
Auf www.young4fun.ch stellen wir Ihnen laufend neue Artikel und
Argumentarien gegen die Ostmilliarde zur Verfügung. Ein Blick auf unsere
Seite lohnt sich!
3. Osthilfe-Milliarde ohne Rechtsgrundlage
In der gleichen Ausgabe findet sich auch ein interessanter Artikel von Lukas
Reimann "Zahlen, nochmals zahlen und schweigen?":
Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer wendet sich mit einer Videobotschaft an die
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Diese kann auf
http://www.schluer.ch angeschaut werden.
4. Weltwoche: Tributzahlungen an die EU
In der neusten Ausgabe der Weltwoche wendet sich Chefredaktor Roger Köppel
an die Leserschaft und schreibt: "Das geplante Osthilfegesetz ist aus
liberaler Warte fragwürdig. Antimarktwirtschaftlicher Geist überwiegt. Der
Sinn der Osthilfe ist zweifelhaft." Den gesamten, hervorragenden Artikel
gibt es hier:
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=15225&CategoryID=66
5. Befürworterfront bröckelt: Jungfreisinnige gegen das
Osthilfegesetz
Die Anzahl Befürworter wird immer kleiner. Die Jungfreisinnigen des Kantons
Zürich haben die Nein-Parole zum Osthilfegesetz gefasst und von diversen
anderen JF-Sektionen und FDP-Ortsparteien gibt es ähnliche Signale. Die
Jungfreisinnigen schreiben dazu: "
Die Jungfreisinnigen des Kantons
Zürich haben am 2. Oktober 2006 die Nein-Parole zum Osthilfegesetz
beschlossen. Dieses bildet die rechtliche Grundlage für die Zahlung der
Kohäsionsmilliarde an die osteuropäischen Staaten und ermöglicht weitere
unbegrenzte Zahlungen an die EU. Hierbei handelt es sich nicht um eine
aussenpolitische, sondern um eine finanz- und innenpolitische
Abstimmungsvorlage ohne Verknüpfung mit den bilateralen Abkommen. Entgegen
seinen früheren Versprechungen ist der Bundesrat nämlich bis heute nicht in
der Lage die Zahlungen an die neuen Staaten Osteuropas budgetneutral zu
gestalten und vollständig im Aussen- und Volkswirtschaftsdepartement zu
kompensieren. Zudem enthält das Osthilfegesetz keine finanzielle Begrenzung
und erlaubt somit jederzeit neue Zahlungen an die EU durch einfachen
Bundesbeschluss ohne fakultative Referendumsmöglichkeit. Diese
verantwortungslose Finanzpolitik und die Aushebelung der
direktdemokratischen Institutionen können die Jungfreisinnigen nicht
akzeptieren! Wir sind davon überzeugt, dass die Investitionen in Osteuropa
aufgrund der Standortattraktivität vieler osteuropäischer Staaten auch ohne
Staatszahlungen massiv zunehmen werden. Die Jungfreisinnigen fordern den
Bundesrat auf, eine neue Vorlage auszuarbeiten, bei der die
Budgetneutralität gewährleistet wird und sämtliche Zahlungen, welche über
die Kohäsionsmilliarde hinausgehen, dem fakultativen Referendum unterstellt
sind."
7. Neue Seite gegen die Ostmilliarde
Young4FUN.ch-Vorstandsmitglied Lukas Lanzrein hat unter
http://www.ostmilliarde.ch.vu eine umfangreiche Kampagnenseite gegen das
Osthilfegesetz zusammengestellt.
8. Keine Mehrheit für die
Ostmilliarde
10. Tiefere Löhne durch freien
Personenverkehr
Der Gewerkschaftsbund hat am Montag darauf
hingewiesen, dass der freie Personenverkehr mit der EU in gewissen Bereichen
zu tieferen Löhnen geführt hat. Dies obwohl noch immer
die geschützten Übergangsfristen mit Kontingenten gelten und die
Personenfreizügigkeit somit noch lange nicht ihre gesamte Wirkung entfaltet.
Der Blick schreibt dazu:" Eigentlich hätte genau das nicht passieren
sollen. Jetzt ist es doch Realität: Arbeiter aus der EU drücken unsere
Löhne. Bei den Gartenbauern sogar um 25,6 Prozent!"
Im Abstimmungskampf, der gerade einmal ein
Jahr zurückliegt, wurde Young4FUN.ch für diese Befürchtungen noch als Lügner
betitelt....
11. England:
EU-Neulinge unerwünscht
Lange Zeit pflegte Grossbritannien
gegenüber osteuropäischen Einwanderern eine Politik der Offenheit. Damit
soll Schluss sein. Bulgaren und Rumänen sollen Einreisebeschränkungen
auferlegt werden.
Die Einreise bulgarischer und rumänischer Emigranten soll beschränkt werden,
sobald diese Länder Mitglied der Europäischen Union werden, wie es in
britischen Presseberichten heisst.
Beim Beitritt acht anderer osteuropäischer Staaten in die EU im Jahr 2004
hatte Grossbritannien neben Schweden und Irland Arbeitern aus diesen Staaten
unbeschränkte Einreisemöglichkeiten gewährt.
Mehr als 400 000 seien seitdem ins Land gekommen, teilte die britische
Regierung im August mit - weit mehr als erwartet worden war. Die Regierung
hatte zuvor mit 5000 bis 13 000 neuen Einwanderern im Jahr gerechnet.
Der «Observer» berichtet am Sonntag, die Pläne von Innenminister John Reid
sähen vor, nur zeitlich befristete Arbeitsgenehmigungen für Bulgaren und
Rumänen auszugeben. Eine generelle Arbeitserlaubnis solle es nicht geben.
Der «Sunday Times» zufolge sollen nach Reids Plan nur Arbeiter aus Bulgarien
und Rumänien mit besonders gefragten Fertigkeiten Arbeitsgenehmigungen
erhalten. Dahinter stehe die Absicht, die Einwanderung niedrig
qualifizierter Arbeiter zu beenden.
Studien zufolge könnten nach dem EU-Beitritt der beiden Länder zwischen
60000 and 140000 Bulgaren und Rumänen nach Grossbritannien kommen, wie die
«Sunday Times» berichtet.
12. Europe's
Development - A Swiss View
13. Impressum
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