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In wenigen Tagen findet die wichtige Abstimmung
über die EU-Ostmilliarde statt.
Jede Stimme zählt!
DU ENTSCHEIDEST...
.....ob wir ohne Ende zahlen sollen...
Denn bei dieser einen EU-Ostmilliarde ist noch
lange nicht Schluss: Das revidierte Osthilfegesetz öffnet auch die Schleusen
für weitere Zahlungen bei künftigen Erweiterungen der EU. Es sieht keine
Begrenzung nach oben vor und ermöglicht so ausufernde Geldtransfers ins
Ausland. Das Volk könnte bei weiteren Zahlungen kein Referendum mehr
ergreifen. Es wäre dann zum Zahlen und zum Schweigen verdammt. Dies ist
antidemokratisch und besorgniserregend. Denn weitere Zahlungen sind schon
heute absehbar. Bereits fordert Brüssel weitere Hunderte von Millionen Franken
zugunsten von Rumänien und Bulgarien im Hinblick auf deren EU-Beitritt
2007/2008. Und der EU-Erweiterungsprozess ist noch lange nicht abgeschlossen.
Das Osthilfegesetz führt uns direkt in ein rasantes finanzpolitisches
Desaster!
...ob Milliarden in der Schweiz gebraucht oder ins
Ausland gepumpt werden...
Wenn unser Land eine zukunftsträchtige Investition
tätigen will, von welcher das Schweizer Volk und die gesamte Schweizer
Wirtschaft wirklich profitieren, dann investieren wir besser im eigenen Land.
Während Osteuropa bereits Milliarden von der EU bekommt und ein zweistelliges
Wachstum aufweist, gibt es in der Schweiz immer mehr Armutsfälle, immer höhere
Schulden und schlussendlich auch immer stärker belastende Steuern und Abgaben.
Hier muss zuerst angesetzt werden. Die Milliarden werden in der Schweiz
dringend benötigt. Es ist verantwortungslos, sinnlos Milliarden ins Ausland zu
pumpen.
...ob Dein Geld an dubiose Politiker überwiesen
werden soll...
Beauftragte von Polens Präsident Kaczynski
haben vor wenigen Wochen versucht, Abgeordnete der Partei Samobrona mit Geld
und guten Regierungsposten zu bestechen. Die Versuche wurden aufgezeichnet und
im TV ausgestrahlt. Mitte September gelangte eine geheime Rede von Ungarns
Ministerpräsident Gyurcsany an die Öffentlichkeit, in der er über die letzten
eineinhalb Jahre sagte: «Wir haben morgens gelogen, wir haben abends gelogen».
Diese Staatspräsidenten sind trotz allem noch immer im Amt. Und die Vorfälle
sind nur die Spitze des Eisbergs. Eine neue Studie der internationalen
Antikorruptionsorganisation Transparency belegt, dass Korruption in Osteuropa
ein riesengrosses Problem ist. Von den beobachteten Staaten landete die
Tschechische Republik gemeinsam mit der Slowakei und Namibia nur auf Platz 47.
Polen ist noch schlechter platziert. Mit dem Schweizer Geld würden
solche Machenschaften noch gefördert.
...nicht (!) über die Bilateralen Verträge...
Die Bilateralen Verträge wurden demokratisch und rechtlich verbindlich
abgeschlossen. Beide Seiten betrachten sie als ausgewogen. Niemand kann
diese Verträge einfach so künden. Die Ost-Milliarden sind auch nicht
Gegenstand der Bilateralen Verträge. Im Abstimmungsbüchlein zur
Ost-Personenfreizügigkeit stand nichts von Folgekosten. Der Bundesrat
bestritt im Abstimmungskampf auch stets einen Zusammenhang. Da es also
keinen Zusammenhang zwischen den Bilateralen Verträgen und den
Ost-Milliarden gibt, sind die Verträge bei einem Volks-Nein am 26. November
nicht gefährdet. Die osteuropäischen Märkte sind bereits heute für die
Schweizer Unternehmen offen. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Die
wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den neuen EU-Ostländern funktioniert
hervorragend. Die neuen EU-Länder werden die Schweizer Produkte und
Dienstleistungen auch in Zukunft konsumieren, nicht wegen der
Kohäsionsmilliarde, sondern weil wir besser sind als die Konkurrenz. Sind
unsere Produkte schlechter, können wir sie auch mit noch so vielen
Kohäsionsmilliarden nicht mehr absetzen. Ausser einigen gierigen EU-Beamten
und dubiosen osteuropäischen Politikern interessiert sich dort niemand für
diese EU-Ostmilliarde. In Osteuropa interessiert man sich für innovative
Schweizer Produkte und Dienstleistungen. Die Panikmache der Befürworter ist
haltlos: Die Bilateralen Verträge stehen nicht zur Diskussion!
...MIT DEINEM
NEIN AM 26. NOVEMBER 2006!
Für weitere Informationen:
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Überparteiliches Jugendkomitee gegen
EU-Milliardenzahlungen
Postfach 569
9501 Wil
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