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Wussten
Sie, dass die UNO die herkömmliche Familienpolitik grundlegend
verändern will? Ruth Dreifuss nahm 1995 in Peking an der UNO-Weltfrauenkonferenz
teil. Das Entscheidenste war die Einführung des Begriffs "gender".
Dabei handelt es sich um eine soziologisch-materialistische Definition,
im Gegensatz zum biologischen Geschlechterbegriff "sex".
Gender bedeutet, dass die Rollen von Männern und Frauen nur
erworben und damit auch beliebig veränderbar sind. Die Geschlechterunterschiede
sollen abgeschafft werden. In der Endfassung des UNO-Textes kommen
die Begriffe "Mutter" oder "Mutterschaft" nicht
mehr vor. Weil nach feministischer Auffassung eine Frau keine Mutter
ist, sondern höchstens für ein paar Jahre den "Job"
Mutter übernimmt; anstelle von "Mutter" heisst es
jetzt "Frauen" während der Zeit der Kindererziehung.
Die Beschlüsse dieser Konferenz wurden am 5. Schweizerischen
Frauenkongress 1996 (Bern) vollständig übernommen. Daher
kommt es, dass in letzter Zeit vermehrt Tagesschulen und Kinderkrippen
gefordert werden, damit die Mütter die Kindererziehung dem
Staat übergeben und selber einer Arbeit nachgehen können.
Dabei vergessen die Mütter, dass sie dabei die schönste
Berufung als Mutter und Kindererzieherin aus der Hand geben. Sind
wir einmal in der UNO, wird durch deren Beschlüsse unsere Familienpolitik
noch weitgehender bestimmt. Die Mütter werden zu "Gebärmaschinen"
entwürdigt und die Kinder vom Staat zur "lieblosen Staatserziehung"
eingezogen. Schon 1983/84 hat Ruth Dreifuss an einer Veranstaltung
an der UNI Zürich zur Situation von Mann und Frau gesagt: "Auch
die Änderung der Arbeitswelt genügt noch nicht. Wir müssen
die Familie, wir müssen die Gesellschaft ändern. Wir müssen
das geschlechtsspezifische Rollenverhalten aufheben." Alles
schon da gewesen in der ehemaligen Sowjetunion. Neu ist nur, dass
diese verwerfliche Familienpolitik jetzt in der aktiven schweizerischen
Bundespolitik Einzug gehalten hat. Ihr Väter und Mütter
wacht auf und wehret dieser verwerflichen Familienpolitik, die auch
jeder christlichen Ethik widerspricht. Ich bin Mutter, ich geniesse
es, Mutter zu sein und deshalb fordere ich alle Mütter auf,
am 3. März zum politischen UNO-Beitritt ein überzeugtes
NEIN in due Urne zu legen. Ja zur Mutter - NEIN zur UNO.
Ursula
Bannwart-Benz
Bäbelers 5
9050 Appenzell
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